Infoseite der BfDI zum Fediverse


Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit betreibt eine Seite mit allgemeinen Infos zum Fediverse.
Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit betreibt eine Seite mit allgemeinen Infos zum Fediverse.

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Als Antwort auf squirrel

Ich finde es komplett irreführend, das Fediverse als Datenschutz-freundliche Alternative zu anderen sozialen Medien zu sehen.
Es gibt im Fediverse überhaupt keinen Datenschutz.
Man hat keinerlei Kontrolle darüber, was mit den Daten passiert nachdem man sie veröffentlicht.
In der Hinsicht ist es wie das alte Internet 1.0 .
Damals war die wichtigste Regel, die einem von der Elterngeneration eingebläut wurde, nichts zu posten was dich identifizierbar macht, weil man nie weiß wer was damit macht.
Das Tolle am Fediverse ist, dass es nicht-kommerziell, dezentral und frei von Algorythmen ist.
Aber es eignet sich nicht für irgendwelche sensiblen Daten oder sicherheitsrelevanten Dinge.

Postet hier nur, was Ihr auch der AfD, der Polizei und dem US-Geheimdienst anvertrauen würdet. Denn außer der geringen Popularität hindert die nichts daran, eure Beiträge hier abzugreifen und eine KI nach Personen- IP-Adressen- und Ortsbezügen suchen zu lassen.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)
Als Antwort auf mech

frei von Algorithmen


Bisschen off topic, aber das Wording ist mir hier schon öfter aufgefallen und das finde ich unglücklich. Algorithmen sind doch für sich nichts Schlechtes oder Gutes. Bubblesort ist ein Algorithmus oder das Sieb von Eratosthenes. Und ich bin mir sicher auch im Lemmy Quellcode findet sich der eine oder andere Sortieralgorithmus.

Was wir meinen ist "frei von auf psychische Manipulation ausgelegten Algorithmen". Das eigentliche Übel sind nicht die Algorithmen sondern die psychische Manipulation. Lasst uns doch wenigstens "frei von manipulativen Algorithmen" sagen oder sowas.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)
Als Antwort auf squirrel

Finde das immer so spannend, wie der BfDI das Fediverse so in der Grundüberzeugung total gut findet, weil's den üblichen Datenkraken den Finger zeigt, aber auch anerkennen muss, Holy Shit, das geht komplett an DSGVO und Co. vorbei.

Es ist eben alles öffentlich und wenn jemand das machen will, was die Datenkraken sonst so machen, gibt es nichts was das verhindert.
Gleichzeitig gibt es aber erstmal kein Unternehmen, das ein Grundinteresse hat, genau das zu tun, daher ist es in der Praxis eben doch oftmals datenschutzfreundlicher.