Hier passiert jetzt gerade nichts mehr. Aber folgt uns gerne auf Bluesky (bsky.app/profile/boell.de) und Linkedin (linkedin.com/company/boellstif…). Danke schön!

teilten dies erneut

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Dieses Argument wird leider häufig ins Spiel gebracht.
Es steht allerdings für eine falsche Prioritätensetzung.
Wenn Ihr Eure Ressourcen gemäß Eurer Zielvorgaben priorisieren würdet, dann müsste der #Mastodon-Auftritt an oberster Stelle stehen.
Denn kein soziales Medium aus dem Kreis derjenigen, die Ihr nutzt, erfüllt so sehr die Vorgaben von #Nachhaltigkeit*, #Datenschutz und #Demokratieförderung.
Das sind doch wichtige Ziele für die #BöllStiftung . Oder haben wir etwas falsch verstanden?

*doi.org/10.14279/depositonce-2…

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)

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Als Antwort auf Aktionsb. neue soziale Medien

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

@neuSoM @NatureMC

Oliver Zöllner bei boell.de:

"In den Social Media geht es im Kern darum, dass die Nutzer möglichst viel interagieren, denn mehr Interaktion bedeutet mehr verwertbare Daten, und das bedeutet größere Absatzmöglichkeit für Werbung.

Dabei war die Verheißung des Internets ursprünglich eine ganz andere: mehr Diskussionsmöglichkeiten! Größere Vielfalt der Stimmen! Mehr Kommunikation und Partizipation! Für jeden!"

boell.de/de/2018/01/25/social-…

Als Antwort auf Hartmut Neubauer

@Hartmut Neubauer @Petra van Cronenburg @Heinrich-Böll-Stiftung

Wobei es auch umgekehrt geht: Hier im Fediversum [at]bsky.brid.gy[at]bsky.brid.gy folgen und auf Bluesky nur noch auf [at]boell.gruene.social.ap.brid.gy verweisen. Dann hier weitermachen.


Das ginge übrigens auch mit den Hausmitteln von Friendica statt Mastodon.

Als Antwort auf Hartmut Neubauer

einfache Antwort, Friendica spricht mehrere Protokollsprachen und das schon immer.
Als Face und Tw noch nicht so scheiße waren, konnten wir auch dahin schreiben, den laden haben sie aber irgend wann dicht gemacht

@wolf@fedi.solibre.de@NatureMC@mastodon.online@boell@gruene.social

Als Antwort auf Hartmut Neubauer

tja, deswegen ja der Rat der alten FediHasen, erst Bedarf kennen, dann die richtige Software aussuchen und nicht Kopflos alles versuchen mit MASTODON zu erschlagen

@wolf@fedi.solibre.de@NatureMC@mastodon.online@boell@gruene.social

Hiker hat dies geteilt.

Als Antwort auf 𝓐𝓷𝓲𝓴𝓴𝓮 🌻 🚴‍🇬🇱🇺 ♀

@Anikke Ich bin fest davon überzeugt, dass du ein riesiger Gewinn für @boell sein könntest. Allerdings lässt mich deren #Fediverse Ausstieg wirklich an ihren elementaren Kompetenzen zweifeln. Vielleicht hülfe es, sich den eigentlichen Stiftungszweck noch einmal zu Gemüte zu führen?

Sorry, ich kann gerade nicht sachlich argumentieren. Ich bin so wütend, weil ich so enttäuscht bin.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Wir brauchen es hier m Fediverse nicht „richtig gut“. Das müsst Ihr auf den Fascho-Platformen machen. Hier müsst Ihr lediglich schreiben, was Ihr schreiben wollt - und kein Algorithmus wird Euch unsichtbar schalten, weil das Video nur schwarz/weiß oder zu lang oder nicht vorhanden war - oder weil Ihr nicht kräftig Asche auf den Tisch gelegt habt. Dass Ihr das Fediverse verlasst, ist nicht hinnehmbar. Genausowenig hinnehmbar, als wenn Ihr Eure taz-Abos kündigen und denen keine Interviews mehr geben und sie nicht zu Euren Veranstaltungen einladen würdet.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Das ist mir völlig unverständlich und klingt eher nach einer Ausrede:

Keine Ressourcen für ab und zu mal Copy/Paste (was tatsächlich ein Hauch von Aufwand wäre im Zeitalter von Crossposting Tools)?

Was ist denn der wahre Grund?
Außer vielleicht, dass die ethischen Grundsätzen der Heinrich-Böll-Stiftung das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen?
Vor dem Hintergrund, dass Ihr in der aktuellen politischen Situation bewusst lieber im ICE-Förderverein Blusky posted?

Ich bin, gelinde gesagt, nicht amüsiert.

@NatureMC

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

Schade. Denke, ihr hättet Potential gehabt. Erfolg ist hier durchaus auch mit kleinen Teams möglich, siehe zum Beispiel @Tutanota mastodon.social/@Tutanota/1161… Falls ich noch irgendwie helfen kann, einfach DM schicken. @NatureMC


Insights from our biannual townhall that are too good not to share! 😎👌🔥

It's amazing to see all our social channels growing but especially here on Mastodon!

The Mastodon CEO, @mellifluousbox even said we "hacked the algorithm" because you share our post so much! ❤️❤️


Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

@Heinrich-Böll-Stiftung

Hier passiert jetzt gerade nichts mehr.


so, so, hört hört…

Tschtüühüß, wir sehen uns –
Aber ganz sicher nicht bei BS oder wo sonst gerade der Kommerzplattformbär so steppt. Ich setze da eher auf Eure eigene Vernunft und dass ihr es irgendwann mal doch verstehen werdet, ist ja nicht so, dass die dramatischen Probleme solcher Plattformen für die gesellschaft gerade besonders schwierig zu sehen wären.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

gerne nochmal ein paar der eigenen Strategie-Papiere lesen und dann hier weitermachen statt drüben

boell.de/de/2025/10/08/digital…

😿

padeluun ⁂ hat dies geteilt.

Als Antwort auf Markus Suhr

@msuhr
@boell
Jupp, vielen Dank! Es widerspricht den eigenen Erkenntnissen! Ich würde übrigens zum blauen Himmel, wo das Gras wohl "grüner scheint", von hier aus rüber-bridgen (für eine bessere, langfristige Strategie und um die hier aufgebaute Community nicht zu verlieren/zu verprellen)...würde auch eigene User-Accounts mit mehr Interaktionsmöglichkeit in Betracht ziehen (selbst ich war noch nicht in jeder Eccke des Fedi mit Peertube, Funkwhale, Castopod etc.)
Btw...
mastodon.social/@dw_innovation…


"Social media is becoming less social and more like a background habit."

It may not apply as much to our little corner of the internet here, but have you noticed people generally posting less on social media – and quietly observing more?

Devendra Chande shares his thoughts on why that is for @hackernoon:

hackernoon.com/why-we-post-les…

#SocialMedia


Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

echt schade. Ich hoffe ihr habt mindestens die eine Minute um einen Bridge einzusetzen: z.B. bsky.app/profile/ap.brid.gy (aber es gibt noch andere Crossposting Systeme, wie Microposter: microposter.so/blog/crosspost-…)
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Das ist sehr schade. Wenn man eure bisherigen Veröffentlichungen ließt, hätte man denken können, dass auch bei euch die Erkenntnis herrschte, dass unsere Demokratie grundsätzlich andere soziale Medien braucht - wie z. B. das Fediverse.

Zu X, TikTok, LinkedIn oder Bluesky werde ich euch auf jeden Fall nicht folgen, weil ich mich dort nicht gerne aufhalte. Das ihr diesen Plattformen durch eure Präsenz weiteren Wert beimesst hilft bestimmt nicht auf dem Weg in eine bessere Zukunft.

Als Antwort auf Petra van Cronenburg

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

@Petra van Cronenburg Aber @Jan Philipp Albrecht war hier ja leider eh nie ernstgemeint unterwegs. All seine großen Verdienste für den Europäischen Datenschutz anerkennend ist auch das schade.

Seine Folower/Gefolgte-Billanz zeigt ja auch sehr klar, wie man mit so einem Account zu dem Schluss kommt, dass hier "nichts los" sei. Wenn man außer ein paar Großaccounts niemandem folgt, dann hat man eben eine langweilige leere TL. Das lernt aber jeder ab dem 1. Tag im Fedi, der es ernst meint. Albrecht hat es meiner beobachtung nach nie ernst gemein , leider.
Er (oder sein Team) haben das ganze hier wohl nicht verstanden. Sie nutzen das Fediverse, ganz wie sie es von den Algorythmengetragenen Systemen her kennen als bloße Einbahnstraßenkommunikation, als Infoschleuder der Eigenen Inhalte und presseinfos. Dafür taugt das Fedi (wirklich) nun mal nicht und dann ists wohl auch besser man lässt es bleiben.
Andere Großacconts zeigen übrigens, dass es auch anderes geht…

ein Screenshot der Profilseite von Jan P. Albrecht zweigt: 566 posts, 136 following, 7K followers
@Heinrich-Böll-Stiftung

Als Antwort auf wolf

Das sind Konten, die sich nur um sich selber drehen. Das merkt man dann eben, wenn man in einem Netzwerk unterwegs ist, wo deren Beiträge nicht künstlich Reichweite erzeugen.
Hier schmoren sie im eigen Saft.

Schade das sie es nicht merken, das das hier echtes SocialMedia ist und keine Einbahnstraße

Schade, vielleicht hätte @janalbrecht@gruene.social was zu erzählen, wir werden es nur nicht erfahren
@boell@gruene.social

Als Antwort auf wolf

Also meines Erachtens ist es ok, wenn über hiesige Kanäle vorrangig Infos gestreut werden. Mir hilft das, bei interessanten Themen und/ oder Protagonist:innen, auf dem Laufenden zu bleiben.
Und genau so wurde es von Boell ja auch genutzt.

Wenn ich mir den BS-Account ansehe, dann finden dort vergleichbar wenige Interaktionen von Followern (Antworten, ReShares) statt.
Allerdings werden auf BS häufiger mal Drittinhalte von Boell geteilt. Das liegt wohl daran, dass deren Urheber:innen nur dort und nicht hier aktiv sind.

Nun, Boell könnte solche Inhalte ja auch hierher tragen, aber dass macht natürlich mehr Aufwand, als einfach nur einen Beitrag zu teilen.
Also blieb es bei den Veröffentlichungen in eigener Sache - was wie geschrieben ok ist und wohl auch das Ziel deren Accounts hier war.

Wo also für Boell das Problem liegt, wird deren Geheimnis bleiben.

Als Antwort auf Schaf

@bionk Das Adressieren der Chefetage kann auch auf anderen Kanälen erfolgen, sogar via Email. 🤫

Ich habe jahrelang selbst professionell Social Media im Kulturbereich gemacht und kann von daher sagen: Die Teams sind am wenigsten schuld. Die werden heutzutage immer schlechter bezahlt, darum auch oft mit unerfahrenen Leuten bestückt. Oder sie können es richtig gut und bekommen dann eiserne Vorgaben von oben, die ihre ganze Arbeit zunichte machen. Drum muss man an die

@janalbrecht @boell @wolf

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Petra van Cronenburg

@bionk Auftraggeber direkt ran, anstatt auf den "Kleinen" herumzuhacken.

Es gibt im Fediverse ja Gegenbeispiele, wo Teams aufgeben sollten und dann so viel positives Feedback bekamen, dass sie blieben (Mainz). Oder wo Teams gelernt haben, dass hier Kommunikation vor Broadcasting geht, dann bekamen sie die Ressourcen und machen das nun ganz fantastisch (EU Kommission z.B.)

Noch ist nicht alles zu spät ...

@janalbrecht @boell @wolf

Als Antwort auf Schaf

@bionk Die Leute, die hier als Account posten, hab ich als Illustration "die Kleinen" genannt. Im Gegensatz zu den wirklich Verantwortichen, die ihnen den Auftrag geben, ein Account so und so zu gestalten oder das und das nicht zu tun. Und die ihnen entweder genug Geld für die Arbeit geben oder sie einfach abziehen.

@janalbrecht @boell @wolf

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Euer Ausstieg hier ist ein absolutes Armutszeugnis für die Heinrich-Böll-Stiftung. Wahrscheinlich hätten sich sogar Freiwillige finden lassen, die diese Arbeit für Euch gemacht hätten - aber ein Demokratie-orientierter Zugang zu Sozialen Medien scheint für Euch einfach keine Priorität zu sein - da bespielt Ihr lieber eine grosse Zahl an instagram-Konten.

@janalbrecht

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Liebe Böll-Stiftung, zunächst vielen Dank für eure Arbeit und auch dafür, dass ihr eure Schließ-Absicht hier mitteilt.
Von euren 3.700 echten Followern hier werden sich sehr viele für das Fediverse entschieden haben, gerade weil sie sich gegen die kommerziellen Plattformen entschieden haben. Insofern ist ein Verweis auf BS und LI wenig sinnvoll.
Ein paar Hinweise auf die Bridge habt ihr ja schon bekommen, vllt. beschäftigt ihr euch ja nochmal mit dieser Alternative statt Abzuschalten.
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

wir bleiben hier, abgesehen davon, dass Bluesky eine undurchsichtige Finanzierungsstrategie hat und laut bsky.jazco.dev/stats die Aktivität im letzten Jahr stark zurückgegangen ist, während die deutsche Mastodon Community gewachsen ist, sind wir hier auch aus demokratischer Überzeugung.

teilten dies erneut

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Kurzsichtig wie die Energiepolitik der schwarz-roten Regierung. Ihr verlasst eine wachsende, demokratisch organisierte und resiliente Kommunikationsplattform, statt Euch an ihrem Ausbau zu beteiligen. Stattdessen seid Ihr auf einem Netzwerk mit undurchsichtiger Finanzierung unterwegs, dass jederzeit wie Twitter werden könnte. Und unterstützt eine Microsoft-Plattform, die schon Strafen wegen Datenschutzverstössen zahlen musste und nicht damit aufhört. Fragt mal Euren Boss ("Datenrauschen")

teilten dies erneut

Als Antwort auf Ulrich Kelber

@ulrichkelber „Demokratie“ ist eben nur manchmal wichtig …

mountains.social/@weferals/116…

Als Antwort auf Ulrich Kelber

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

@Ulrich Kelber

Fragt mal Euren Boss


Der Boss hat leider das Fediverse nie begriffen. Er nuzt es als reines Sprachrohr ohne je auf irgend etwas zu reagieren ;-

Bei allem rieisgen Respekt den ich vor der Leistung von @Jan Philipp Albrecht
habe, er is hier wohl wie ich denke eher Teil dieser problemastischen Entscheidung. Habe das weiter oben schon mal beschrieben….
@Heinrich-Böll-Stiftung


@Petra van Cronenburg Aber @Jan Philipp Albrecht war hier ja leider eh nie ernstgemeint unterwegs. All seine großen Verdienste für den Europäischen Datenschutz anerkennend ist auch das schade.

Seine Folower/Gefolgte-Billanz zeigt ja auch sehr klar, wie man mit so einem Account zu dem Schluss kommt, dass hier "nichts los" sei. Wenn man außer ein paar Großaccounts niemandem folgt, dann hat man eben eine langweilige leere TL. Das lernt aber jeder ab dem 1. Tag im Fedi, der es ernst meint. Albrecht hat es meiner beobachtung nach nie ernst gemein , leider.
Er (oder sein Team) haben das ganze hier wohl nicht verstanden. Sie nutzen das Fediverse, ganz wie sie es von den Algorythmengetragenen Systemen her kennen als bloße Einbahnstraßenkommunikation, als Infoschleuder der Eigenen Inhalte und presseinfos. Dafür taugt das Fedi (wirklich) nun mal nicht und dann ists wohl auch besser man lässt es bleiben.
Andere Großacconts zeigen übrigens, dass es auch anderes geht…

ein Screenshot der Profilseite von Jan P. Albrecht zweigt: 566 posts, 136 following, 7K followers
@Heinrich-Böll-Stiftung


Hiker hat dies geteilt.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Ich kannte euren Account nicht, finde eure Entscheidung aber grundfalsch.

Oben im Profil sehe ich, dass das ein "Bot" ist. Da müsst ihr euch nicht wundern, wenn es keine Interaktionen gibt. In der Regel bekommt man von Bot-Accounts halt nie eine Antwort.
Wie wäre es, wenn ihr statt wegzugehen mal einen echten Menschen hinter den Account setzt, mit dem ich dann auch gerne kommuniziere und folgen würde.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Dass man so wenige Beiträge gefunden hat könnte am sparsamen # Gebrauch und ggf.zu wenig Interaktion liegen.

Hier ist halt kein Algorithmus, der einen irgendwohin spült und hier sind nicht nur Konsumenten von Content, sondern Menschen/Firmen/Vereine, die in Dialoge treten.

Das ist etwas mehr Arbeit, ist es aber wert und erreicht Leute, die bewegen und nicht nur stumpf konsumieren und vergessen.

Muellers Kabinett hat dies geteilt.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Ich fuerchte, dass ich mit meinen Digital-Themen komplett in der falschen Partei bin.

Die Rumeierei der letzten Monate & die immer noch breite Bespielung der Algorithmenschleudern aus den USA und China...

Ihr fuehlt euch bzgl des digitalen Raumes so an wie Diesel Dieter, der sich mit letzter Kraft gegen ein (eh nie beschlossenes) Verbrennerverbot stemmt.

Null Visionen und so konservativ, dass selbst die Spinnennetze Staub ansetzen.

Was fuer ein Offenbarungseid!

#Fediverse #BigTech

teilten dies erneut

Als Antwort auf Sascha Pallenberg 🇹🇼 ♻️ ⚡

@pallenberg
Grünes Mitglied aus Dortmund hier: Applaus für Pallenberg und vollste Unterstützung. Der Umgang mit Social Media, aber auch mit Internet allgemein und IT Nutzung ist ne Vollkatastrophe in der Partei. Andere als Microsoftprodukte scheinen nicht bekannt zu sein.
Als Antwort auf Christian Riepen

@🅹🅴🅳🅸🅴 🇺🇦🕊️

Es gibt ja gruene.social, wo die hbs auch ist. Betrieben von der Netzbegrünung, die auch viele andere grüne digitalen Angebote macht. Sehr gut übrigens, wie ich finde.

Etliche Orts- und Kreisverbände sind auf gruene.social und Einzelpersonen auch. Es ist nur wie überall bei Grünen: Es müssen Leute machen. Im Gegensatz zu anderen Parteien kommt da kein Beschluss von oben und du brauchst auch keine Erlaubnis, sondern du hast die Möglichkeiten zum machen. Für vieles musst du nicht mal Mitglied sein.

Von daher ist die (inzwischen ja abgeschwächte) Aktion der hbs auch kein "Die Grünen!!!" (Pauschal)Ding, sondern eine sehr unglückliche Idee von ein bis vier Leuten in der hbs.

@Sascha Pallenberg 🇹🇼 ♻️ ⚡

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Ist das Euer Ernst oder schon Satire? VC-Cryptbro-angeblich-offen oder eine Microslop-Plattform, wo sich fast nur noch ausgewiesene Lifecoaches, Experten und Pseudoweltverbesserer tummeln? Puuuhhh…. Das beste Beispiel für das komplett falsche Signal zur falschen Zeit, sorry! 🤷🏼‍♂️
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Hans

Nachtrag:
US-Big-Tech versuche ich zu vermeiden.
Warum?

Im Nov. 1968 - ich war gerade in die Schule gekommen - ohrfeigte Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kiesinger. Sie nannte ihn Nazi.
Als ich das im Radio hörte erklärte mir meine Oma, was ein Nazi war.
Viel später realisierte ich, das es Heinrich Böll war, der Beate Klarsfeld mit einem Blumenstrauß dazu gratulierte.
Und wieder fragte ich meine Oma - sie erzählte mir noch mehr über die damalige Diktatur und das Demokratie besser sei.

>>

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Verstehe ich das gerade richtig: Ihr macht hier so ein Fass auf, weil euer -selbst von euch als solcher ausgewiesene- Bot-Account keine großartige Interaktion generiert und wechselt deshalb lieber von einem freien und demokratiefreundlichen Netzwerk wie dem Fediverse mit knapp 4.000 Followern zu Venture-Capital-Hyänen-gebacktem Kram wie BlueSky? Also Twitter/X in blau?

Schade, ich kannte euren Account bislang nicht, wäre ihm aber gern gefolgt. Aber gewiss nicht auf solchen Plattformen.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Clu | #RipNatenom 🕯

❶ Quelle u.a.: mezha.net/eng/bukvy/ice-become…
@boell
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

troet.cafe/@derAnalyst/1160626…


Heute wieder ein Update zu den TOP deutschen Accounts mit über 80k Followern im #Fediverse und #Bluesky

Fediverse/Mastodon:
0. Eugen Rochko @Gargron 377k
1. @janboehm 211k
2. @derpostillon 146k
3. @Volksverpetzer 128k
4. @DerSpiegel 115k
5. @elhotzo 102k
6. @ralphruthe 99k
7. @DIEZEIT 98k
8. @zdfmagazin 88k
9. @tazgetroete 83k
10. @tagesschau 83k
11. @heiseonline 81k

Bluesky:

1. Volksverpetzer 127k
2. Jan Böhmermann 111k
3. Der Postillon 82k

#Mastodon #DID #DUT #Deutschland #Followfriday


Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Digitale Souveränität nicht verstanden!

Sorry, aber so eine unreflektiert dumme Entscheidung kann ich einfach nicht anders kommentieren.

Da gibt es eine Plattform, die souverän ist, die funktioniert und auf der (wenn man denn will) auch wirklich was passiert - und dann verabschiedet man sich in Richtung zweier amerikanischer, kommerzieller Plattformen. 🤦

Wenn man halt nur einen langweiligen Bot betreibt, kann man im Fediverse nicht viel erwarten.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Thoralf Will 🇺🇦🇮🇱🇹🇼

@thoralf genau das. man will im grunde nur stumpf irgend wo content rein hauen, ohne groß was dafür zu tun. der algorithmus wirds schon richten für die ach so wichtige angebliche reichweite (haha). das schimpft sich dann auch noch "social media manager" oder ein anderer hochtrabender titel. jegliches gerede von souveränität kann man da einfach nicht mehr ernst nehmen.

@boell

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Wir betreiben hier einen eigenen grünen Server (auch für euch) - unabhängiger und europäischer wirds nicht mehr. Konsequent dran bleiben lohnt sich, wir haben hier mittlerweile mehr Follower:innen als wir bei Twitter hatten. Das hier einiges los ist, solltet ihr an den Kommentaren sehen (Dieser Post hat euch über 80 Kommentare an einem Tag eingebracht - euer Rekord auf Bluesky liegt wenn wir das richtig sehen bei 8 Kommentaren an einem Tag und war im August)
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

schaut euch doch mal den Vortrag von @rstockm und die +1 Strategie genauer an. 💡

🔗 fair.tube/w/wAwDyv8QsHPJLYHqFC…

Und wenn ihr nicht wisst wie, wir haben in #Berlin ausreichend Ressourcen und Kapazitäten euch zum #Fediverse und zu #Mastodon zu beraten.👨‍👨‍👧‍👧

Siehe auch @berlinfediday dort dürft ihr dieses Jahr auch sehr gerne vorbei kommen! 👩‍💻

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Diese Entscheidung mag organisatorisch nachvollziehbar sein. Sie steht jedoch aus meiner Sicht nicht im Einklang mit den inhaltlichen Positionen und Werten der Stiftung – und gerade bei einer politischen Stiftung sollten diese meines Erachtens Vorrang vor rein organisatorischen Erwägungen haben. Ich möchte euch daher bitten, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken.
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Das ist eine schlechte Entscheidung. Bei den Grünen - das weiß ich aus erster Hand - fokussiert man sich gern auf Instagram und Facebook , vielleicht auch noch TikTok.

Ich würde dringend dazu raten, hier zu bleiben!

Ich bin selbst für den OV Garbsen für Social Media zuständig und mach das halt neben der Arbeit oder am Wochenende. Dennoch mache ich mir die 3 Minuten extra Arbeit unsere Insta posts auch hier zu veröffentlichen.

LinkedIn könnt ihr euch sparen.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Schlimm, wen solche Protagonisten wie ihr nur auf Klicks und Reichweite schielen, statt auf einem demokratisch organisierten Medium zu bleiben, weil es der richtige Weg ist. Das genaue Gegenteil von "digitaler Souveränität" und der Beweis, dass ihr den Diskurs offensichtlich lieber in den Händen von zwielichtigen Milliardären und Venture Capital lassen wollt.
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

In Zeiten, in denen wir wirklich über digitale Souveränität reden müssen, ist es ein bedauerliches Zeichen ausgerechnet eines der größten unabhängigen, dezentralen und unkommerziellen Netzwerke zu verlassen.

Hier ist bestimmt nicht alles perfekt, aber das Fediverse hat Unterstützung und Präsenz verdient. Denkt ihr doch nochmal um?

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

ah, na wenigstens ein bisserl was.

Es läuft hier bei Diskussionen auch hier nicht immer ganz sachlich, aber nutzt einfach die Möglichkeit, daß ihr hier ein etwas anderes Publikum habt als auf der anderen Seite.

Manche institutionelle Accounts nutzen inzwischen das Fediverse für exklusive Inhalte um neue Dinge auszuprobieren und drüber vernünftiges Feedback zu bekommen, bevor sie es auf der anderen Seite raushauen.

Und versucht auch Euren Chefs mal zu verklickern, daß das Fediverse nicht nach den Metriken der kommerziellen Netzwerke funktioniert. Ich hab schon von mehr als einem großen Account gehört, daß hier zur Zeit zwar zehn Mal weniger Follower sind, aber man locker das Zehnfache an Interaktion bekommen kann.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Automatisch funktioniert auf den Botnetzen von Facebook & Co., wo ohnehin alles von Algorithmen gesteuert wird und tatsächliche Interaktion nebensächlich ist.

Hier im Fediverse wird man mit Bots nicht viel erreichen.

Ich folge dem Account, weil ich allen grünen Accounts folge.
Aber ich werde auf ein offensichtliches Bot-Posting nicht reagieren.
Ich werde es nicht teilen oder liken, sondern allenfalls zur Kenntnis nehmen.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Danke, dass ihr mit euch habt reden lassen.

Mehr Interaktion ist natürlich besser als ein automatischer Bot-Account, aber ich finde es erstmal positiv, dass ihr das Fediverse weiter bespielt.
Dann gibt es ja auch immer die Hoffnung, dass in Zukunft mehr Interaktion dazukommt.

Offensichtlich hat ja heute auch hin und wieder jemand in den Account geschaut und reagiert. 🙂

Als Antwort auf Patric Lenhart

@patric

Ich hab' das schon öfter beobachtet: Wenn institutionelle Accounts ihren Rückzug von Mastodon verkünden, merken sie erst, wie viele interessierte (aber wohl zuvor großteils stumme) Follower sie bei Mastodon tatsächlich haben.
Die "Zahlen" sehen halt bei den kommerziellen Plattformen besser aus (Bots etc.), aber qualitativ wertvolle Reichweite gibt's hier schon auch!

@boell

Jan hat dies geteilt.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

Besser als nichts. Gut wäre es, wenn ihr zumindest auf Erwähnungen mal guckt und reagiert.
Vermutlich würde dabei ein Tool helfen, wie es hier vorgeschlagen wird: hachyderm.io/@sabrinkmann/1161…
Dann hätte man bei einer Kontrolle am Tag/pro Woche alles in Blick.


Hier mal ein sehr praktisches Beispiel, warum ich gerne eine Art von „Ticketsystem” für die Mastodon Erwähnungen hätte (in einem coolen Mastodon-Client). Der vorherige Toot wurde jetzt viel geteilt. Es gab alleine 12 Nachrichten darauf. Im Bearbeiten Modus kann ich die jetzt alle nacheinander durchgehen und antworten oder als gelesen markieren. In meiner Übersicht sehe ich dann, ob ich eine „Inbox Zero“ habe. Also, alles abgearbeitet. Ich habe natürlich einen sehr kleinen Account.
In der Detailansicht sehe ich dann auch das Profil von jedem Account, welcher beteiligt ist in der Konversation.
Alles, was ihr da seht, ist der aktuelle Stand vom Prototypen.Ich freue mich auf Feedback, direkt dazu oder generell zu dem Thema.

Wenn ihr von einer größeren Organisation oder öffentlichen Einrichtung seid, freuen wir uns, wenn ihr bei der Umfrage mitmachen würdet:
nx40575.your-storageshare.de/a…


Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Vielleicht die Ressourcen von YouTube freigeben. Wenn man Aufwand und Aufrufe vergleicht.

Bluesky:
Ihr habt, wenn man die Posts vergleicht, hier gleich hohe, teils doppelt so hohe Interaktionen pro Post. Obwohl ihr auf Bluesky dreimal soviel Follower habt. Vielleicht solltet ihr hier aktiv werden und einfach die Bridge zu Bluesky aktivieren.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Falk 🇪🇺🇨🇦🐕🔋

@falk
Ich denke schon das es verstanden wurde und die Reaktion zeigt halt auch die "Wertschätzung" der so beklagten fehlenden Interaktion. Das Ding mit "Wir machen jetzt nen Bot daraus" zeigt meiner Ansicht nach deutlich wie wenig EHRLICH der ursprüngliche Post war. Ging nie um Interaktion,beklagt wurde nur messbare Reichweite. Bärendienst für grüne PR. Aber nicht ungewohnt. Fazit : Verzichtbar.

@boell

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Interessante Entscheidung: Raus aus dem Fediverse und stattdessen auf LinkedIn und Bluesky setzen.

LinkedIn und andere kommerzielle Netzwerke bieten natürlich eine größere Reichweite. Gleichzeitig sind sie Teil großer Plattformökonomien, in denen Datenverwertung und zentrale Kontrolle zum Geschäftsmodell gehören.

Gerade für eine Partei, die häufig über digitale Souveränität, offene Infrastrukturen und europäische Alternativen spricht, wirkt diese Verschiebung zumindest erklärungsbedürftig.

Vielleicht gibt es dafür gute strategische Gründe.

Als Antwort auf Nadine Milde 🌍

👇!

gruene.social/@msuhr/116176455…


gerne nochmal ein paar der eigenen Strategie-Papiere lesen und dann hier weitermachen statt drüben

boell.de/de/2025/10/08/digital…

😿


Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Lest ihr eure eigenen Artikel auch?
Oder frei nach dem Motto "Do as i say, not as i do"?

boell.de/de/strategien-gegen-d…

Ihr wechselt dort hin, wo andere gerade aussteigen?

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Escapist 🇪🇺

@The_Escapist Auch im Sinne der partizipativen Demokratisierung wäre es eigentlich clever auf Kommunikations-Infrastrukturen zu setzen, die in Nutzerhand sind und nicht auf solche, die von Medien-Mogulen und Tech-Billionaires diktiert werden. Da sind mir die Grünen einfach mal wieder nicht kapitalismuskritisch genug. Dabei sollte inzwischen hinreichend klar sein, welche sozio-ökonomischen Dynamiken uns in den Klimakollaps führen. 🙄 @boell
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Ich folge euch stattdessen jetzt hier und hoffe, dass ihr den Account irgendwann aktiv bespielt, statt Inhalte via Bot zu parken.

Wenn ihr Social Media "managen" wollt, ist das Fediverse harter Tobak.
Wenn ihr Dialog und Interaktion wollt und lebt, erreicht ihr hier bereits fast 4.000 Menschen. Und ich hoffe, zum Thema Skalierung zeigt euch dieser Post, was ihr hier erreichen könnt. Auch, wenn gerade viel unangenehme Response dabei ist.

Ich hoffe, ihr bleibt.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

@boell@gruene.social
Nie im Leben folge ich euch auf eine durc einen kommerziell geführten USSA-Konzern. Dann verpisst euch halt, wenn ihr diese Zusammenhänge immer noch nicht gerafft habt und zu beschränkt seid. Euer Problem. Langsam die Schnauze von solchen Nasen voll.
By the way. Heinrich Böll, würde wahrscheinlich auch angesichts seines mir bekannten Weitblicks auch im Fediverse tröten.
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Sehr schade. Inhaltlich finde ich Eure Arbeit sehr gut.

Deswegen würde es auch dazu passen, das Fedi mit einem guten Team zu bespielen (nicht als Kritik an den Leuten die da arbeiten gemeint sondern mit gut meine ich Personalstärke und Mandat, was aktiv zu verbessern).

Stattdessen die Faschistenmilliardäre zu fördern (mit den Daten, der Leute, die Eure Inhalte lesen).

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

ihr „betreibt“ einen Bot. Wundert euch, dass kaum was passiert. Schielt nach imaginärer Reichweite auf einer Algorithmus getriebenen Plattform und Linkedin, statt immer mehr User hierher zu bringen indem ihr das Fediverse bespielt. Ihr macht wie viele andere Grüne Institutionen/Politiker*innen den selben Fehler. Ihr solltet es besser wissen und die Ressourcen anders planen/einsetzen. Auf von Hass und Rechten dominieren Plattformen interessiert sich kaum jemand für Fakten.
Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Ach herrlich. Ihr seid der Lacher des Tages für mich…
… folgt auf Bluesky haben sie gesagt
… folgt auf Linkedin haben sie geschrieben
Ihr hättet auch schreiben können…

… folgt uns über die Klippe liebe Lemminge
oder in die nächste AbhängigkeitsTROLLhölle.

Ich lache die ganze Zeit wo ich das schreibe (: Warum glaubt ihr bin ich hier?

Bye Bye und eine gute Abhängigkeitserfahrung wünsche ich.

Als Antwort auf Heinrich-Böll-Stiftung

Viel Text, aber das musste mal gesagt werden:

Der #Dut und die @boell und was einen kleinen Handwerksbetrieb dazu bringt, in diesen Tagen im Fediversum eine neue digitale Heimat zu finden.

kirkler-treff.saarland/display…


OK Leute, wir haben seit einer Woche eine eigene #Fediverse-Instanz (#Friendica), und ich werde gleich mal ausnutzen, dass ich mir hier längere Posts erlauben darf. Und dazu habe ich einen Anlass, nämlich die aktuelle Ankündigung der @[url=https://gruene.social/users/boell]Heinrich-Böll-Stiftung[/url] Stiftung, sich aus dem #Fediversum herauszuziehen.

Aber kurz zu mir:

Mein Name ist Astrid Hilt, ich bin #Steinmetzmeisterin und führe gemeinsam mit meinem Mann die #Steinbildhauerei #Formenpark in #Kirkel, #Saarland.
Wir sind seit einer gefühlten Ewigkeit in den sozialen Medien aktiv - zuerst auf "Wer-Kennt-Wen" seit 2009 mit einer Firmenseite auf Facebook. Damals hatte ich den Betrieb noch alleine mit einem Helfer in Teilzeit. Heute sind wir zu siebt - vier Steinmetzinnen, zwei Steinmetze und ein Helfer in Teilzeit.

Social Media ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Werbung. Und ich kann es gut verstehen, wenn man sich auf einzelne Plattformen konzentriert und sich aus anderen zurück zieht. Das mache ich selbst auch - aus gutem Grund, auf den ich im folgenden genauer eingehen will.

Die Entwicklung, die ich als Meta-Nutzerin in den letzten Jahren beobachten konnte, war die, dass sich mit dem Aufkommen der Smartphones eine enorme Dynamik in meinem Netzwerk entwickelt hat. Plötzlich konnte man sich mit Leuten austauschen, die man seit vielen Jahren aus den Augen verloren hatte. Gleichzeitig gab es Möglichkeiten, mit Personen aus der Politik in Kontakt zu treten - und zwar bis auf die Bundes- und europäische Ebene. (Ganz zu schweigen von Leuten wie luzifer@23.social, denen man plötzlich über den digitalen Weg laufen kann :-) )
So bin ich 2013 in die Kampagne #OneBillionRising - für ein Ende der Gewalt gegen Frauen "geraten". Eine Bekannte war eine der drei Deutschland-Koordinatorinnen. Mit deren moralischer Unterstützung ist es mir, als einfacher Handwerkmeisterin - gelungen, den damals frisch ins Amt gekommenen Justizminister dazu anzustiften, eine Videobotschaft für OBR zu senden. Ihr könnt euch vorstellen, dass diese Aktion mein Verständnis für unsere Demokratie auf ein ganz neues Level gehoben hat: ich wusste vorher nicht, dass sowas möglich ist. Seitdem weiß ich es. Und mit diesem Wissen habe ich 2015 mein Engagement in der #Flüchtlingshilfe gestartet und später für den #Mutterschutz für #Selbständige #Handwerkerinnen, woraus sich #MutterschutzfuerAlle entwickelt hat. Wir waren damals mit drei #Handwerksmeisterinnen bei #Habeck im Ministerium und nur vier Monate später haben wir den #Bundestag mit unserer #Petition gerockt, für die wir dann das höchst mögliche Votum bekommen haben.
Das sind meine Erfahrungen mit dem Metaversum.
Entsprechend scher habe ich mich mit dem Wechsel getan.
Aber dann kam Trumps zweite Amtszeit und Musks Dünnschiss - auf den ich hier gar nicht weiter eingehen will. Jedenfalls konnte ich inzwischen über den wunderbaren Verein @[url=https://gruene.social/users/netzbegruenung]netzbegrünung[/url] erste Erfahrungen mit #FOSS machen und hatte auch meinen ersten Account auf Mastodon, als mir durch einen Absturz meines Smartphones der Zugang für meine beiden Insta-Accounts abhanden kam, und damit die Arbeit von Jahren ein jähes Ende fand - ausgerechnet, weil ich die Auth-App nicht mehr starten konnte. Gleichzeitig wurde das Metaversum immer mehr von Werbung und KI-Inhalten überflutet, was die Nutzung stetig uninteressanter macht - höchste Zeit also für eine Umorientierung.

Nachdem ich jetzt sehr viel über mich und ausgerechnet Meta geschrieben habe, komme ich jetzt endlich eigentliche Punkt:

Weshalb der Umstieg ins Fediversum?


Für mich und meinen Betrieb ist das die logische Konsequenz aus 17 Jahren Social-Media-Erfahrungen:
Das hört sich jetzt vielleicht platt an, aber es ist mir in der ganzen Zeit nicht gelungen, bis auf zwei oder drei kleine Ausnahmen, etwas über Social-Media zu verkaufen. Das wird sich mit dem Fediversum vielleicht auch nicht von heute auf morgen ändern, aber das Fediversum bietet die Möglichkeit, viel zielgruppenorientierter zu arbeiten, als es über Meta vorstellbar ist.
Ok, als lokaler Betrieb sind wir nicht direkt mit der bundesweiten Heinrich Böll Stiftung zu vergleichen, aber die Landesverbände nutzen diese Möglichkeit ja noch überhaupt nicht. Und das ist sehr schade. Aber dazu komme ich später.

Vor einigen Jahren habe ich eine für mich sehr wichtige Kampagne der Böll-Stiftung entdeckt, nämlich die "Grüne Erzählung vom öffentlichen Raum". Die Beiträge über den digitalen öffentlichen Raum und dessen zunehmende Kommerzialisierung haben mir nachhaltig die Augen dafür geöffnet, wie wichtig Plattformen sind, deren Regulierung bei der Bevölkerung, also bei uns selbst liegen.
Inspiriert von diesem Thema hatte ich einen dieser wilden, revolutionären Ideen, die alles auf den Kopf - oder umgekehrt, vom Kopf auf die Füße stellen können.
Auf Facebook gehen meine Inhalte gerne mal im Getöse - meistens von und über Donald Trump oder einen anderen weißen alten Mann deiner Wahl - unter. Hätten wir aber ein lokales Netzwerk, in dem sich die Leute hier aus der Gegend darüber austauschen, was sie selbst betrifft und interessiert, würde das für mich als Bürgerin einen großen Unterschied machen - als lokaler Handwerksbetrieb wären es Welten!
Diese Idee hat mich dazu bewogen, die Instanz @kiekler-treff.saarland zu gründen, und ja, eine neue Instanz hier aufzubauen ist mühsam - aber ein echtes Netzwerk aufzubauen ist nunmal Arbeit - Das war es auch, als ich vor 22 Jahren meinen #Handwerksbetrieb eröffnet habe.
Soziale Netzwerke muss man aufbauen und pflegen - und wenn ich mir anschaue, dass die Posts von @[url=https://gruene.social/users/boell]Heinrich-Böll-Stiftung[/url] kaum mehr Likes und Antworten bekommen als meine eigenen hier - auf dieser brandneuen, kleinen Instanz, dann habe ich den Eindruck, dass es dort an dem fehlt, was ich gerne das "saarländische Beziehungsgen" nenne.
Ein Netzwerk braucht Beziehungen und dazu gehört auch, dass man sich Kontakte aussucht, mit denen man Banden knüpft. Wenn man immer nur Beiträge sendet und dann die Reaktionen zählt, ohne sich um echte Interaktion zu kümmern, kann man höchstens Bots und KIs ernten. Alle echten Menschen holt man so nicht ab.
Der Impact von Bots und KIs wiederum ist hier im Fediversum sehr beschränkt. Deshalb ist es, wenn man rein auf Zahlen aus ist, sinnvoll sich hier raus zu ziehen.
Aber schreibt die Böll Stiftung damit nicht genau das ab, was sie mit besagter 'Grünen Geschichte vom öffentlichen Raum' gestartet hat - und das zu einer Zeit, zu der sich Kommerz und Faschismus sich so beängstigend Schulter an Schulter zeigen wie jetzt, wo sich kommerzielle Plattformen über alle Regeln hinweg setzen und gleichzeitig wir Bürgerinnen immer stärker durchleuchtet und reguliert werden sollen und in der die Bundesregierung genau diesen öffentlichen Raum mit Altersbeschränkungen belegen will - Jetzt ist doch genau die Zeit, in der wir diese Geschichte brauchen. Und wer soll sich um sie kümmern, wenn nicht @[url=https://gruene.social/users/boell]Heinrich-Böll-Stiftung[/url]?
Natürlich gibt es Alternativen: wir sehen aktuell an Kampagnen wie #diday und an Formanten wie @[url=https://tube.funfacts.de/accounts/funfacts]funfacts.de[/url], dass es den Leuten aus dem Herzen spricht. Aber wollt ihr euch da wirklich ausklinken?
Und wieso?
Für mich und meine kleine lokale Instanz wird es jetzt so weiter gehen: Wir knüpfen Kontakte zu bereits bestehenden lokalen Netzwerken und gehen dann Klinken Putzen, um die Kirkeler Leute für den Kirkler-Treff. zu begeistern.
Und vielleicht wird es irgendwann vielen weitere kleine und größere lokale Instanzen geben, untereinander vernetzt sind, und in denen sich die Nutzerinnen so einrichten, wie es für sie gut ist.
Und wer weiß - vielleicht kommt ja irgendwann Böll-Saarland mit dazu.
Wir werden sehen.

#Dutgemacht


Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf David Prochnow

@dp

Ich schaute mir dort einen Beitrag an, in dem ein zitierter Filmschnipsel offenbar fehlte. Als Begründung kam, das sei YouTube geschuldet. Insofern ist die Ausspielrichtung zu überdenken. Peertube und dann YouTube statt YouTube und dann Peertube, eventuell gar mit zeitlichem Versatz von sagen wir einer Stunde. Macht das Schule, heißt es irgendwann auch "Wie die Kanzlerin im Fediverse verkündete …".

@pallenberg