erkenntnis
der winter
der blumenhändlerin
hat andere farben
als der vor der tür
dunkles grün
und viele arten
satten rotes
goldglanz und
etwas pastell
das grau jedoch
das blau und
das weiß bleiben
zur wahl den
tagen
erkenntnis
der winter
der blumenhändlerin
hat andere farben
als der vor der tür
dunkles grün
und viele arten
satten rotes
goldglanz und
etwas pastell
das grau jedoch
das blau und
das weiß bleiben
zur wahl den
tagen
betrachtung vor dem adventskalender
türen
die geschlossen werden
sie schützen vor kälte
im außen
sie schützen die kälte
im innen
täglich eine tür öffnen
nur für sich bringt
freude für den moment
türen aufhalten
streift mehr als
das eigene
sein
fehler im ablauf
grad erst zum mensch gewachsen strebt auf seinem pfad
ein jeder seinem platze zu im hamsterrad
dann eilt er eifrig los und schuftet strebt und hofft
aufs steigen seines glückssterns um ein grad
er strebt und steigt und strebt wieder und steigt
auf den blanken tritten hier im hamsterrad
er hat ideen und erfindet sich stets
neu
und wird befördert, zeigt er doch format
er beißt sich fest, plant ständig neue schritte, sieht
seinen weg der den konstanten trend nach oben hat
und kommt in stress. er schwitzt, keuchend in atemnot
wähnt sich doch schon so weit auf seinem pfad
als er zusammenbricht, stockts einen augenblick
man schaut kurz auf und murmelt: 'ach wie schad!'
und haargenau am ort wo er es einst bestieg
spuckt es ihn einfach wieder aus, das hamsterrad
er kann die lehre nicht mehr ziehn,
dass innen nur
das rad viel ähnlichkeit mit einer leiter aufwärts hat
GEDANKENTaenze hat dies geteilt.
genesungsreim
der schlaf macht wieder
länger pause
die nase läuft nicht
mehr davon
es ist so langweilig
zu hause
und die gedanken
kreisen schon
noch ists ein seltsam
tönende schnarren
das meiner kehle
sich entringt
ach, gäbs geduld! ich
muss drauf harren
dass es bald wieder
besser klingt
und manchmal bellts. fast
möcht man meinen
in meiner brust wohnte
ein hund
doch grund zum trauern
hab ich keinen
ich weiß ich werd wieder
gesund
stachelvieh mag das.
vermischtes aus dem klapphorn
zwei gentlemen am bahnsteig waren
wo doch ihr zug bald ab würd fahren
ein jeder komplimentierte den andern
ihr zug fuhr los. nun müssen sie wanden
ein weißes und ein schwarzes schaf
die sprachen über den winterschlaf
das weiße unterschätzte dessen rolle
drüber gerieten sie sich in die wolle
zwei astronauten flogen ins all
der andre fragte: sag einmal
hast du sicher abgeschlossen die türe? -
sie landeten wieder um viertel nach viere
zwei flaschen lagern im regal
in der einen das bier ist schal
es bekommt nen exotischen namen darauf
gern nimmt man den dreifachen preis nun in kauf
herbstabend
nacht
gleichmacherin
lichtlos
haltlos für
augenblicke
fehlen kanten
und kontraste
kommen hervor
nur wo einer
ein licht
sticht ins
tuch aus
schwärzestem
grau
Ich habe gestern, beim Aufräumen vom Wohnwagen, noch zwei Biere der "Inselbrauerei" Rügen gefunden.
Nun sind sie alle.
Ich verlange deshalb, dass alle Getränkeläden in meiner jeweiligen Nähe , dieses leckere Bier im Angebot haben müssen. Dafür dürfen sie das unsägliche Getränk aus Bitburg aus dem Laden verbannen.

mögen das
stachelvieh hat dies geteilt.
bei kerzenlicht
das flämmchen
tanzt
mit sich allein
sanft kreiselt es
auf spitze
nach einer musik
die es wohl tief
in sich trägt
ich schaue ihm zu
staune und weiß doch
mit ihm tanzen hieße
verbrennen
stachelvieh.de/2024/11/24/1570…
Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
Aus dem Archiv
winterkleid #frapalymo No. 23
schal und mütze wärmen mich
kalter wind weht ins gesicht
hab mir tannengrün geschnitten
die budleia ist ganz kahl
kalter wind weht ins gesicht
wie die nackten zweige schwingen
die buddleia ist ganz kahl
und ich denk die friert doch auch
wie die nackten zweige schwingen
nicht ein blatt mehr schützt vor frost
und ich denk die friert doch auch
will mit zweigen sie bedecken
nicht ein blatt mehr schützt vor frost
hab mir tannengrün geschnitten
will mit zweigen sie bedecken
schal und mütze wärmen mich
stachelvieh mag das.
stachelvieh hat dies geteilt.
mögen das
stachelvieh hat dies geteilt.
verabredung
regungslos
den kragen aufgestellt
tief in den taschen
des alten mantels
wärme suchend
steht er
fahl sein gesicht
mit dem dunklen blick
mustert er das pflaster
in das der regen
dunkle flecken wirft
feuchte kälte hüllt
alles hüllt auch ihn
in reglosigkeit
wartet er still
die tür bewegt ihn
sich öffnend dem
jungen der ihm freudig
in die arme fliegt
später schreiten dann
zwei menschen würdig
gemeinsam in ihren
nachmittag
beim krämer
in kleinen
schüsseln und körben
zwischen den kerzen
diese winzigen dinge
das fest vorwegnehmend
hände wühlen darin
suchen bestimmtes
augen besehen sich
jeden fund prüfend
schöne dinge allesamt
und doch unterschieden
nach brauchbarkeit
später legte ich
was ich mitgenommen
andächtig mich freuend
auf meinen tisch
mögen das
teilten dies erneut
jetzt müssen wir aber erst mal die A100 in Berlin weiterbauen. Und dann die A8 auf 6 und 8 spurig und die A5 auf 10 Spuren und und und......
Für diesen Brückenschmarrn haben wir echt kein Geld. Sollen sie halt Flugtaxi nehmen.
Alexander Goeres 𒀯 mag das.
vorkommnis
fröstelnd
in diesen
grauen tag gegangen
tausende schritte
bis das innere feuer
jede meiner fernen
erreichte und
mir hort wurde
und dann
entdeckte ich dieses
winterblau
strahlend irgendwie
und wie ein hologramm
so unwirklich
wirklich
GEDANKENTaenze hat dies geteilt.
notiz
unrat
gedankenlos
aus dem sinn
ins irgendwo
geworfen
rauwind
hob ihn hervor
trieb ihn dann
durch graue
feuchte gassen
und doch nicht
davon
anderswo fiel
drüber schnee
gewährte dem
aufblühen der
hässlichkeit
einen aufschub
wenigstens
regentage
november
über der vorstadt
wringt graue hader
klart linien und kanten
schärft die kontraste
in den abendlichtern
spiegelnd sich
in nassem asphalt
graue hader
vollgesogen mit kälte
die alles weiche
verblassen lässt
falsches lächeln
aus gesichtern spült
unter
eilenden schirmen
und kapuzen
begegnen sich die
gesenkten blicke
kaum
Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
streit
ein eichhorn turnte durchs geäst
des nussbaums dessen früchte fest
der eichelhäher längst verplant
für seinen eigenen etat
der eichelhäher ratschte laut
er hatte angst er würd' beklaut
kannte er doch den gesellen
fand immer die geheimsten stellen
das eichhorn fühlt' sich nicht gestört
blieb cool, turnt weiter, überhört
des eichelhähers klagen
dacht an den eignen magen
und das ist öfter zu erleben
futterneid lässt nussbaum beben
das schimpfen und das fressen!
ein tag ists zum vergessen...
stachelvieh.de/2024/11/18/stre…
teilten dies erneut
nachmittagstreffen
das herz
wach für stunden
liebe tragend
abends dann
sorgfältig gelegt
und weggeschlossen
bleibt sie frisch
und du mein herz
du fühlst erinnerung
haiku No. 486
der späte himmel
eingehüllt in dunkles grau
der mond bleibt heimlich
fehlanzeige
dein
forschender blick
dein
einladendes lächeln
dein
ernstes interesse
dein
ansteckendes lachen
dein
berührende wort
dein
stilles verstehen
deine
verbindende umarmung
du
ausnahmezustand
aus
den fugen
alle welten
wegelos
zerrissen
das netz der
verbindungen
flügel die
zu haben ich
lange zeit geglaubt
tragen nicht
gestolpert
ich bin
gefallen
suchend nach
dem sinn
dieses lebens
stolperte ich
und fiel
ich fiel
über die frage
ob nicht
vielleicht
der sinn
unserem leben
nicht zugeeignet
sein möchte
weil er selbst
ein eigenes
leben
hat
außer sicht
ich
sähe jetzt
gern den mond
er bleibt
im unklaren
novemberhimmel
verbirgt alles
was glanz hat
nicht aber mein
erinnern
GEDANKENTaenze hat dies geteilt.
stachelvieh
Unbekannter Ursprungsbeitrag • •Schon wieder dunkel... winkt