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Keine Frage - ich habe mit der „Roten Hilfe" nun wirklich nix am Hut! Aber dass Banken denen die Konten in vorauseilendem Gehorsam und durch Einknicken unter eine Verbalflatulenz Trumps gekündigt haben, finde ich falsch bis sehr falsch!
Für mich ergibt sich daraus aber auch eine weitergehende Fragestellung, nämlich wie lange wir es uns als eine freiheitliche Gesellschaft noch gefallen lassen wollen, dass Leute wie z.B. Trump oder auch Putin meinen, uns in Europa dominieren zu können und unsere philosophisch aus dem Geist der Aufklärung hervorgegangene Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umzuformen - und dazu gehört der „nervus rerum", nämlich unser Geld- und Zahlungssystem ganz essentiell dazu.
Wenn nun jemand meint, einer Bargeldwirtschaft das Wort reden zu müssen, dann liegt er falsch - moderne Zahlungsströme müssen aus reinen Praktikabilitätserwägungen schon auch virtuell abbildbar sein, daher scheidet ein reines Barzahlungssystem in meinen Augen aus. Aber unsere Kreditkartensystem und ebenso Paypal sind US-amerikanisch abgestützt, und daher verlieren die in meinen Augen tagtäglich Vertrauen, denn die US-Administration könnte hier mit einem Federstrich eingreifen - bis hin zur Vernichtung von Existenzen. Aus dem gleichen Grund fehlt mir das Vertrauen in Bitcoin; auch hier besteht eine Dominanz amerikanischer Systeme.
Ich frage mich, ob gerade wir hier im #Fediverse nicht Alternativen suchen und erproben sollten. Ich habe z.B. das deutsche/europäische System #WERO entdeckt und mache erste Gehversuche mit der Wallet von Taler.
Es würde mich freuen, wenn wir hier im Fediverse zu einem Erfahrungsaustausch hierzu gelangen könnten. Europäische digitale Souveränität scheint mir auch in diesem Feld - ähnlich wie bei einer Abkehr von überseeischen IT-Systemen - von inzwischen großer Wichtigkeit zu sein!
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Als Antwort auf Christoph Brodesser

Auch ich würde mir (mehr) europäische Unabhängigkeit wünschen. Aber aktuell sind wir einfach komplett abhängig. Da haben alle Regierenden auf allen Ebenen in Vorreitern Jahrzehnten saubere Arbeit (nicht) geleistet. Persönliche und organisatorische Existenzen. Was würde eine Bank wie die GLS machen, wenn sie auf Druck Trumps aus Swift geworfen wird? Dicht.
Als Antwort auf Martin Haſeneyer

@mhaseneyer lieber Martin, danke für die Grüße. Übrigens, falls du ihn noch nicht kennen solltest: ich empfehle dir Michael Blume @BlumeEvolution. Es macht Freude, ihm zu folgen und mit ihm zu diskutieren. @entertainer
Als Antwort auf Christoph Brodesser

Ich stimme in vielen Punkte mit dir überein. Eines muss ich jedoch ergänzen: Eine Digitale Währung, egal welcher Art auch immer, benötigt generell einen echten Gegenwert. Zum Beispiel ist der Gegenwert des EURO die europäische Wirtschaft und nicht die Akzeptanz der Allgemeinheit. Und der Gegenwert der Wirtschaft eines Wirtschaftsraums ist immer seine Währung. Wenn lediglich die Akzeptanz der Allgemeinheit eine Digitale Währung bestätigen soll, dann kann sie nicht vertrauenswürdig werden bzw. sein. Denn ihr realer Wert ist an nichts messbar / bestätigbar. Eigentlich müsste ich jetzt viel mehr schreiben, doch das würde diesen Rahmen sprengen. Ich hoffe dennoch, dass der Inhalt meines Textes verstanden werden kann bzw. nicht fehlinterpretiert wird.
Als Antwort auf Christoph Brodesser

@Christoph Brodesser

#unplugtrump Für alle, die über ein Wechsel, weg von den unter Trumps Pantoffeln stehnden US Tec. Firmen wollen:

Wechselrezepte
di.day/

Infos, Anleitungen, Empfehlungen von Sicherheitsexperten bei Kuketz:
kuketz-blog.de/

Bei Kuketz gibt es eine Anleitung für möglichst Datenfreundliches Banking und Infos über Wero, die Europäische alternative zu Paypal, die langsam aber sicher, voran schreitet.