Mit einem starken Dreiklang sorgen wir dafür, dass niemand in der Energiekrise alleine gelassen wird: Mit Entlastungsmaßnahmen in Höhe von 100 Mrd. Euro. Mit dem höheren Mindestlohn, einem starken und solidarischen Sozialstaat und mehr Netto vom Brutto für alle Erwerbstätigen. Und nicht zuletzt mit massiven Eingriffen in die Energiemärkte, mit denen wir eine verlässliche Energieversorgung sichern, die nun durch Preisdeckel bei Gas, Fernwärme und Strom auch wieder bezahlbar wird.
Als Antwort auf Andreas Edler

@filmfacts Der Schutzschirm in Höhe von 200 Mrd. Euro, der jetzt u.a. die Übernahme der Abschlagszahlung und die Preisbremsen finanziert, wurde wegen seiner Durchschlagskraft als Doppel-Wumms bezeichnet - das kann man angemessen finden oder nicht. Ich setze die jetzt beschlossenen Maßnahmen in einen Zusammenhang mit den Entlastungspaketen, dem Mindestlohn und der Senkung von Steueru und Abgaben sowie den Reformen bei Bürgergeld und Wohngeld, weil das als Ganzes wirkt.
Als Antwort auf Saskia Esken

Mensch muss bei solchen Posts wohl immer damit rechnen, dass jemand "aber was ist damit?" oder "aber was ist mit mir?" (was teils ein plausibler Hinweis sein kann) antwortet. Deshalb will ich mal hervorheben, dass diese Beschlüsse ein eindrucksvolles Zeichen einer Politik sind, die sich prinzipiell *kümmert* - und dafür bin ich echt dankbar. Ich kann mir Konstellationen vorstellen, bei denen das Kümmern nicht wirklich der Fall wäre, sondern Risiken einfach individualisiert würden...
Als Antwort auf Saskia Esken

.....genau hin hören....ich habe von den Einmalzahlungen (für Rentner) gesprochen....aber auch die Abschlagzahlungen wirken sich erst bei der nächsten Nebenkostenabrechnung (Juli) aus wie sollte das auch sonst techn. gehen....genauso mit der Deckellung.....wir bezahlen aber schon jetzt die höheren Preise.....das würde ja bedeuten....das der Energieversorger Rückzahlungen leisten muss....das ist alles vage...
Als Antwort auf Saskia Esken

Wenngleich bei der Heizung mit Strom die Energieverluste beim Erzeuger und bei der Übertragung anfallen und nicht im Haushalt, passen ein #Gaspreisdeckel von 12 ct/kWh und ein #Strompreisdeckel von 40 ct/kWh nicht zusammen, wo doch der Strom perspektivisch grün werden soll. #Heizöl kostet z.Zt. etwa 15 ct/kWh(1/10l). Auch 80% des Verbrauchs eines Vergleichszeitraums einzelner Energiearten zu fördern statt 80% des Gesamtenergieverbrauchs, scheint mir nicht sinnvoll. Beispielsweise werde ich diesen Winter voraussichtlich mit Strom statt mit Öl heizen (Ölradiator und herkömmliche Glühbirnen) und also den Ölverbrauch auf 0% senken und den Stromverbrauch auf schätzungsweise 250-300% erhöhen. Eine gerechte Lösung wäre m.E. ein #Energiegeld.