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Bild Ersatzhaltestelle Bismarckplatz. Klar sichtbares Schild das zeigt das Radfahrer absteigen müssen.

Was meint Ihr wie viele der über 30 Radfahry und paar E-Rollerfahry die hier in den letzten 12 Minuten durch sind abgestiegen sind oder auch nur langsamer gemacht haben?

Richtig! Keiner! Und der Weg war zum Teil dicht mit Leuten bestanden.

#Heidelberg #Bismarckplatz #Ersatzhaltestelle #Radfahrer #Rückdichtslosigkeit @Heidelberg

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Sonntag, 2. August 2026, 08:48)
Als Antwort auf JensSpahnpasta

Ja da ist eine offizielle Ersatzhaltestelle die breit kommuniziert wurde, inklusive Haltestellenschild. Das Schild das man im Vordergrund sieht ist auch ein offizielles Schild das den Radweg de facto aufhebt. Und das waren vielleicht zwei, drei Radfary von Außerhalb, auch wenn das keine Begründung ist.
Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Da kann ich dann voll verstehen, dass die Leute das fleißig ignorieren. Es ist halt auch eine Frechheit, dass man eine bestehende Radinfrastruktur so stumpf unterbricht. Die korrekte Weise wäre es, die Radfahrer an einer passenden Stelle auf die Fahrbahn zu lotsen und nicht einfach nur ein "Radfahrer absteigen"-Schild aufzustellen.
Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Man muss dazu sagen, dass "Radfahrer absteigen" ein absolut sinnloses Schild ist. Durch das Fußgängerzeichen wird hier ausgesagt, dass ich nicht mehr auf dem Weg fahren darf - entsprechend muss ich auf der Straße weiterfahren (nicht auf dem Gehweg schieben, was mir ohnehin immer frei steht). Notwendig ist hier eine markierte, idealerweise mit Poller gegen anrauschende Autofahrende gesicherte, Überleitung vom Bürger*innensteig auf die Fahrbahn.

Trotz allem natürlich richtig, dass man nicht einfach weiter durchballern kann.

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Aber niemand verlangt das Sie aussteigen und ihr 1,5 Tonnen gefährt meist alleine schieben.

Eine Spur würde ihn auch langen. Gerade in HD gibt es viele Radfahrer*Innen. Ich empfinde ich es als Unverschämtheit, eine solche Verkehrsführung.

Wenn wir die Verkehrswende wollen, muss das Autofahren viel viel viel unbequemer werden.

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Für mich sieht das so aus, als ob davor ein benutzungspflichtiger Radweg ist, der dort plötzlich aufhört. Eine richtige Möglichkeit den Radweg regelkonform und bequem zu verlassen um auf der Straße weiter zu fahren sehe ich auf dem Foto auch nicht. Ich würde auch weiter fahren um dann bei der nächsten Möglichkeit auf die Straße zu wechseln. Beim zweiten mal dort lang fahren würde ich gleich die Straße nutzen, da der Radweg ja nicht nutzbar ist.

In meinen Augen hat die Straßenverkehrsbehörde einen sehr schlechten Job gemacht.

Valentin hat dies geteilt.

Als Antwort auf Montag

Die nächste Möglichkeit, auf die Straße zu wechseln, ist genau da, wo das Heck des Busses ist: maps.app.goo.gl/wV6E63M9ji6dB3…

Oder halt ca. 500 Meter weiter vorne. Ansonsten ist vom Bürgersteig kein gutes runterkommen.

Die Stadt hätte besser auf - oder vor - der schraffierten Fläche eine Rampe gemacht.

Aber das Schild ist einfacher - und versetzt den Radfahrer ins Unrecht, statt die Bringschuld bei der Stadt zu sehen.

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Spannend auch, was die Radler aus der Gegenrichtung machen sollen. Ist ein benutzungspflichtiger Radweg, die Straße ist aber eine Einbahnstraße. Selbst wenn die Radler auf die Straße umgeleitet würden, sähe das für die aus der Gegenrichtung nicht gut aus: maps.app.goo.gl/iYcj26EoabCXN8…
Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Kenne die Stelle nicht, aber ein "Radfahrer absteigen"-Schild werde ich, egal wo, auch immer ignorieren. Wenn hier Fußgehende besonders geschützt werden müssen, dann sollen sich die Verkehrsplaner ein geeignetes und angemessenes Mittel dafür einfallen lassen, statt einfach anderen Verkehrsteilnehmern temporär ihr gewähltes Verkehrsmittel zu untersagen. Warum habe ich noch nie ein "Autofahrer aussteigen und schieben"-Schild gesehen?

Sascha @ Fediverse mag das nicht.

Als Antwort auf Michael Keukert

Eine kurzfristig eingerichtete Ersatzhaltestelle wegen des Füllmasseproblems bei Straßenbahnschienen bei Hitze. Hier in Heidelberg gibt es nicht wenige Haltestellen die Kombiniert für Bus und Straßenbahn genutzt werden. Ist das mit dem Bus nicht möglich bleiben nur Nothaltestellen bzw. kurzfristig eingerichtete Ersatzhaltestellen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Montag, 3. August 2026, 19:09)
Als Antwort auf Don_alForno

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Das wäre das Pendant zum VZ 254:
Zeichen 254

Welche ja beide absolut ihre Berechtigung haben. Radfahrer absteigen dagegen erkennt ja an, dass es sich grundsätzlich schon in irgendeiner Form um eine Radfahrinfrastruktur handelt, auf der man schon radfahren soll... aber jetzt kommt hier eine Stelle, an der man es verbockt hat und das Radfahren irgendwie zu einer Gefahr führen könnte. Also was macht man? Fixt man die Stelle (so wie man es bei einer Fahrbahn für Kfz selbstverständlich machen würde, damit sie normal befahren werden kann)? Natürlich nicht, denn exklusiv für Radfahrende gibt es ja dieses grandiose Zusatzschild, mit den man sie einfach für die folgenden 5-50 Meter zu einem Fußgänger macht, der zusätzlich auch noch ein Fahrrad schieben muss.

Als Antwort auf schnokobaer

Man kommt hier jetzt an eine temporäre Bushaltestelle, ich mutmaße mal, an einer nahegelegenen festen sind vielleicht Bauarbeiten oder so. Das ist also eine Übergangsmaßnahme, und da habe ich auch für Autos schon reichlich wilde Dinge gesehen. Natürlich kann man ein Auto oft schlecht schieben, die Entsprechung ist dann die Umleitung.
Als Antwort auf schnokobaer

Mir ist unklar, worauf sich das Schild bezieht.
"Verkehrszeichen stehen in Deutschland laut Straßenverkehrsordnung (StVO) grundsätzlich rechts neben der Fahrbahn. Ein Schild auf der linken Seite allein ist die Ausnahme und gilt nur unter bestimmten Bedingungen.
Linke Seite: Dürfen nur stehen, wenn sie den Verkehr auf der rechten Seite ergänzen oder wenn sie (wie Überholverbote oder Geschwindigkeiten bei mehrspurigen Straßen) eindeutig nur für den linken Fahrstreifen gelten"
Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Hier noch mal meine Sicht wie es besser wäre. Ich ärgere mich über solche plötzlich endenden Radwege ziemlich, kommt ja aber leider häufiger mal vor. Damit wird aber immer wieder gezeigt, das Radfahrende als Verkehrsteilnehmer nicht ernst genommen werden und das ist dann der Punkt an dem ich bockig werde und solche Schilder auch mal ignoriere. Das bedeutet jetzt nicht, das ich da an der Bushaltestelle wie ein Irrer vorbei brettere, aber absteigen werde ich sicherlich nicht, sondern bei der nächsten Gelegenheit auf die Straße wechseln.

Und hier mein Wunsch wie es besser gemacht werden könnte. Das Radwegeschild (entweder Zeichen 237 oder 240) am Anfang des Radwegs für die Zeit der Baustelle abdecken, stattdessen ein Fußgängerschild (Zeichen 239) mit dem Zusatzschild "Radfahrer frei" aufstellen. Dann kann ich mich zu beginn des Radweges, dort wo man noch gut auf die Straße kommt, entscheiden, ob ich den Fußgängerweg mit Schrittgeschwindigkeit fahre oder ob ich die Straße nutze. Für die Straße dann ggf. ein Tempo 30 Schild aufstellen.

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Das Zusatzzeichen 1012-32 „Radfahrer absteigen“ ist ein Hinweisschild und keine direkte Verkehrsregel. Es zeigt an, dass Radfahrer in dem Bereich absteigen sollen, z. B. aufgrund einer Gefahrenstelle wie einer schmalen Brücke oder einer Engstelle. Eine direkte Verpflichtung zum Absteigen besteht jedoch nicht, und es ist nicht bußgeldbewehrt, wenn man als Radfahrer nicht absteigt.

Das man als Radfahrer bei einem Unfall die Arschkarte hat ist IMMER der Fall und genau dafür hängt das Schild da:
"Das Zusatzzeichen 1012-32 soll häufig andeuten, dass eine Behörde nicht möchte, dass Radfahrer hier fahren. Möglicherweise wird damit versucht, die Amtshaftung nach einem Unfall an einer besonderen Gefahrstelle, die die Behörde erkannt, aber nicht beseitigt hat, auf die dort fahrenden Radfahrer abzuwälzen." von ADFC Bamberg

Es gibt bei den von dir monierten Radfahrern kein Fehlverhalten. Also auch kein Grund ein Post aufzumachen, wo man sich über vermeintliches Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer aufregt.

Und ja, man müsste gegen das Vorgehen der Behörde vorgehen, 100.000fach in Deutschland. Kannst gerne damit anfangen. Ist jedenfalls sinnvoller als hier Bildmässig das Sommerloch zu füllen.

Als Antwort auf Spatz

@sascha@friendica.de Alter, ich hab heute Lack gesoffen, sorry. Das Verkehrszeichen 239 an der Stelle ist eindeutig. Das “Radfahrer absteigen” ist an der Stelle unnötig, weil Radfahrer auf Fußwegen ohnehin nicht fahren dürfen. Das “Radfahrer absteigen” wird angebracht, weil vorher ein benutzungspflichtiger Radweg besteht. Und dann ist diese Beschilderung nicht rechtens. Oder man hebt die Benutzungspflicht auf und leitet den Radverkehr direkt auf die Fahrbahn - z.B. mit eigener temporärer Radspur. Das ist schlich “wir schaffen eine für Radfahrende und Fußgänger gefährliche Situation und wälzen die Verantwortung auf den Radfahrenden ab”. Obiger Spruch vom OLG Hamburg stammt aus einem solchen Verfahren. Und man hat das als Radfahrer bei fast jeder Baustelle und wir haben ja nicht gerade wenige davon.

Aber das schöne ist: solange sich Fußgehende und Radfahrende streiten, merkt keiner, dass 3/4 der Straße von Autos belegt ist.

Sorry nochmal.

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Alter, ich hab heute Lack gesoffen, sorry. Das Verkehrszeichen 239 an der Stelle ist eindeutig. Das "Radfahrer absteigen" ist an der Stelle unnötig, weil Radfahrer auf Fußwegen ohnehin nicht fahren dürfen. Das "Radfahrer absteigen" wird angebracht, weil vorher ein benutzungspflichtiger Radweg besteht. Und dann ist diese Beschilderung nicht rechtens. Oder man hebt die Benutzungspflicht auf und leitet den Radverkehr direkt auf die Fahrbahn - z.B. mit eigener temporärer Radspur. Das ist schlich "wir schaffen eine für Radfahrende und Fußgänger gefährliche Situation und wälzen die Verantwortung auf den Radfahrenden ab". Und das ist nicht rechtens. Obiger Spruch vom OLG Hamburg stammt aus einem solchen Verfahren. Und man hat das als Radfahrer bei fast jeder Baustelle und wir haben ja nicht gerade wenige davon.

Aber das schöne ist: solange sich Fußgehende und Radfahrende streiten, merkt keiner, dass 3/4 der Straße von Autos belegt ist.

Sorry nochmal.

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

@Spatz diese Situation und Diskussion ist ein gutes Beispiel für meine Ansicht, wenn ich wieder lese „aber ganz viele Radfahrer:innen halten sich nicht an die Regeln!“. Ja ist korrekt, sehe ich auch 😪 - wir haben ihnen über Jahrzehnte beigebracht „Der/die Einzige, der sich im Verkehr Sorgen um Dich macht, bist Du selber“.
Wenn diese Lektion sitzt, werden Regeln leider nur dekoratives Beiwerk 😥 - Autofahrer:innen und Beschilderer scheinen es ja auch zu denken.
Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

auf der anderen Seite vom Bismarckplatz kurz nach der atos Klinik ist die identische Situation. Wären da nicht Massen an Menschen gestanden, wäre mir das Schild nicht aufgefallen.

Warum stehen da überhaupt so viele Menschen? Ist das schon bekannt?

#heidelberg #verkehr #irrsinn #fahrrad #rad #sicher #sicherheit #radweg

Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

PS. Einer der Unterschiede auf der anderen Seite, dass dort der Radfahrverkehr nur in eine Richtung geht und es vor dem Bereich recht einfach ist auf die Straße zu gelangen. Aber auch hier weiß ich nicht ob es eine entsprechende Ausschilderung gibt und auch hier ist der Straßenverkehr oft übel.
Als Antwort auf Sascha @ Fediverse

Mir stellt sich die Frage, warum man diesen Radweg überhaupt benutzungspflichtig gemacht hat. Oder etwas verallgemeinert, warum es überhaupt benutzungspflichtige Radwege gibt. Vernünftige Radfahrende ziehen Straßen ohne solche Radwege vor und wünschten sich eine Verkehrspolitik, die nicht auf eine Verdrängung des Radverkehrs von den vorhandenen Fahrbahnen hinausläuft. Man sieht ja, wohin das führt: RADFAHRER ABSTEIGEN!

Sascha @ Fediverse mag das nicht.