stachelvieh hat dies geteilt.
stachelvieh hat dies geteilt.
mögen das
teilten dies erneut
langer abschied - 7. september
der sommer mag sich noch nicht lösen
die sonne wirft mit heißem glanz
der jungfernrebe erröten die blätter
der sommer mag sich noch nicht lösen
wir trauen den zeiten nicht so ganz
auch wenn es heißt, es käm andres wetter
der sommer mag sich noch nicht lösen
die sonne wirft mit heißem glanz
unter der eiche - 6. september
zwergenkleine köpfe im staub
sie tragen braune barette
gemustert mit winzigen schuppen
zwergenkleine köpfe im staub
sie wirken wie winzige nette
fehlfarbig gesichtslose puppen
zwergenkleine köpfe im staub
sie tragen braune barette
Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
stachelvieh hat dies geteilt.
abends - 5. september
müdigkeit tropft aus dem abend
breitet sich über mich aus
die gedanken ächzen träge
müdigkeit tropft aus dem abend
zu viel wärme ist im haus
wenn ich doch nur im bett schon läge!
müdigkeit tropft aus dem abend
breitet sich über mich aus
stachelvieh hat dies geteilt.
stachelvieh hat dies geteilt.
bruckner: versuch eines epigramms - 4. september
warst irgendwie ein hasenherz
wolltest allen gefallen
deine musik scheint selbstbewusst
lässt allerlei gefühle wallen
so schade. dir war wohl nicht klar
welch schönheit uns dein geist gebar
stachelvieh hat dies geteilt.
verschoben - 3. september
feuchte dichte
liegt auf allem
presst den
brustkorb
dass atem holen
zum kraftakt wird
als sei
der kontinent
gewandert
scheint nicht
eines zum andern
zu passen
mir geraten
die zeiten
durcheinander
ich schaue auf
den kalender
fremd mich fühlend
worauf ist noch
verlass?
stachelvieh hat dies geteilt.
kastanienallee - 2. september
die hände
schrumpfen ihnen
ins braun
vor der zeit
durchzogen von
mottenkorridoren
kein dach mehr
den igelig grünen
kindern keine
hand ihren fall
zu bremsen
glaubte ich
ihrer erscheinung
schlüge ich
im kalender
oktober auf
teilten dies erneut
sonnenblumenfeld - 1. september
die
goldenen kronen
haben sie abgesetzt
die gesichter
schwarz verhangen
und gesenkt
wie ein bataillon
schwarzer witwen
verdorrend ob des
verlassen seins
wenden sie der
warmen abendsonne
die rücken zu
als wäre ihnen
genuss nun nicht
mehr gestattet
sie hoffen wohl
nur noch auf ihre
nützlichkeit
im winter
teilten dies erneut
stachelvieh mag das.
stachelvieh hat dies geteilt.
haiku No. 484
ein silberner mond
käme mir heute gelegen
wortlos verstehend
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ende august
schwalbengespräche
auf telegrafendrähte
wie perlen gefädelt
weizenfelder frisch
vom friseur zwischen
trocknenden maissäulen
schwärmende bienen wie
rauch über den bäumen
stählerne dinosaurier
im staub nackter böden
über allem flirrt schon
ein herbstversprechen
GEDANKENTaenze hat dies geteilt.
stachelvieh hat dies geteilt.
vom tage
ein ächzen
als roter faden
schatten als
illusion
bewegung wie
waten in honig
atemzüge wie
auf hohen gipfeln
ein ächzen klebt
an allem
der abend naht
seufzend
ankündiger
der nacht
er kennt sie
längst
teilten dies erneut
geht das nur mir so?
immer
schwieriger
die balance zu halten
nicht weil der körper
seine spannung verlöre
nicht weil der boden
unter uns bebte
die
balance
zu halten
erschweren mir
jene die in jedem fall
ihre linie strikt verfolgen
die nie ausweichen die rempeln
und deren zahl in potenzen zuzunehmen
scheint
stachelvieh hat dies geteilt.
tagesbericht
erst wurd es hell
in diesen tagen
nicht mehr so schnell
wie noch vor wochen
als doch das jahr
- schau im kalender -
noch jünger war
der ganze tag
war voll der dinge
nicht alles mag
man, viele pflichten
um brot und haus
sich noch zu leisten
schlecht sähs sonst aus
schon kam die nacht
und das viel eher
als man gedacht
was noch passierte
weiß ich nicht
ich bin zu müde
lösch das licht
stachelvieh hat dies geteilt.
teilten dies erneut
stachelvieh mag das.
stachelvieh hat dies geteilt.
vorahnung
was wär, wenn schon die vögel zögen
weil nah der winter steht bevor
wenn sie längst schon nach süden flögen
flöhen vor dem, was steht bevor
wenn tage dunkeln, nächte kühlen
auf allem breitet sich das eis
könnt ihrs in eurem herzen fühlen
habt acht, in kälte stirbt es leis
ziehen die vögel, bricht sich bahnen
das ungemach der dunklen zeit
sie wissen wohl, was wir nur ahnen:
zieht euch warm an und seid bereit
teilten dies erneut
Die #Sommerschreiberei geht in eine Bonusrunde.
Wer noch mitschreiben möchte, den Link seht ihr unten.
Hiermit auch ein großes Dankeschön an @stachelvieh @stachelvieh@friendica.a-zwenkau.de für die Aktion.
stachelvieh mag das.
stachelvieh hat dies geteilt.
mastodon.social/@juchti/113022…
juchti@mastodon.social - FEDIVERSE: JETZT GILT ES! BITTE TEILEN!
Von ME/CFS sind in Deutschland ca. 500.000 Menschen betroffen, Millionen weltweit - aber die Krankheit macht uns leise. Noch gibt es keine Therapie, keine Medikamente. SPENDET für die Open Medicine Foundation, die an ME/CFS forscht, auf
und tragt mit zu einem öffentlichen Bewusstsein bei, indem ihr diese Kampagne teilt. Überall.
Wir brauchen Forschung. Wir brauchen Versorgung. Wir brauchen euch.
#sommerschreiberei, letzter Beitrag
erstaunlich #stalyso2024
[bonus]und wie
die zeit rauscht
wir mittendrin
wie zwischen
den kieseln des
sprudelnden bachlaufs
zwischen beginn
und ende strudelnd
auf unserem fels
der seine kreisbahn
zieht um die quelle
unserer energien
fast unbemerkt
wären da nicht des
jahres zeiten
stachelvieh.de/2024/08/25/erst…
Alle Texte lest Ihr hier: stachelviehssammels.art/2024/0…
GEDANKENTaenze hat dies geteilt.
Die #sommerschreiberei ist vorbei. Naja, fast. Neben einem kurzen Fazit habe ich noch einen Impuls reingesetzt, der auf meinem Sammelzettel zur Vorbereitung noch stand. Kleine Verlängerung also, weil die acht Wochen ja 'wie im flug' vergingen...
Seid Ihr dabei? Dann lesen wir uns...
#stalyso2024, fazit – wie im flug – sammelstelle für poetische momente
stachelviehssammels.art/2024/0…
teilten dies erneut
teilten dies erneut
umzug #ftx3524
lang hat der immobilienmarkt
verweigernd sich gewunden
doch wir blieben fest entschlossen
und haben was gefunden
wir haben wochenlang sortiert
gestapelt und verpackt
grobe dinge, feines zeug
manchmal wars schon vertrackt
nun sind wir hier und richten uns
allmählich wohnlich ein
wir wissen von einander nicht
wo mag der andre sein?
wurd er nicht gut geschützt gelegt
in kiste nummer acht?
und wo war ich? war im karton
doch alles graue nacht
vielleicht wars doch ne eselei
uns selbst mit zu verstauen
um nach dem packen auszuruhn
den trägern zu vertrauen
doch nicht umsonst. es ging ja gut
alles ist heil geborgen
bis auf den andern. wo ist er?
ich hoff, ich find ihn morgen...
teilten dies erneut
Letzter Aufruf für die 8.Woche der #sommerschreiberei. Wollt Ihr mitschreiben vor dem Fazit am Sonntag? Vielleicht lesen?
#stalyso2024, 8. woche – ankommen – sammelstelle für poetische momente
stachelviehssammels.art/2024/0…
ende einer woche
ein endspurt
der gekrochen war
die letzten krumen
der eigenen kräfte
aus den taschen
mühsam geklaubt
die nase geschoben
über die linie
deckte im moment
bleierne schwere
den schlafenden
stachelvieh hat dies geteilt.
vom wege
winzige
pagodendächer
hellgrün
übereinander
geschichtet
zittern gebunden
in trauben
zwischen den
hopfenranken
im unsteten
augustwind
als gebe
der herbst uns
einen ersten
fingerzeig
teilten dies erneut
zielstation #stalyso2024, woche 8
als ich
mich losmachte
auf den weg
mich begab
in die welt
war ich voll
von hoffnung
zu finden
den ort
da meine seele
wurzeln schlägt
fand ich nicht
ich kam nie an
bis ich verstand
diese reise führt
in mein inneres
seitdem hoffe
ich erneut
stachelvieh.de/2024/08/19/ziel…
Alle Texte lest Ihr hier: stachelviehssammels.art/2024/0…
Vielleicht schreibt Ihr auch mit?
Eingeladen sind alle sehr herzlich!
teilten dies erneut
Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf stachelvieh • • •stachelvieh mag das.