Als Antwort auf Michael Keukert 💉

Posteo ist mir zu extrem. Im Büro haben wir bei Kunden immer wieder das Problem, dass die Mails unserer Kunden bei deren Kunden, die Posteo nutzen, nicht ankommen.

Der Posteo-Support zuckt die Schultern und sagt "isso". Ist aber halt schon blöd, wenn z.B. Buchhaltungsunterlagen dann über eine private T-Online Adresse an die Posteo-nutzende Buchhalterin gesendet werden müssen, weil Posteo die Unternehmens-E-Mail ablehnt. Und das ist kein Einzelfall (wobei, bei näherer Überlegung, jetzt schon 1 Jahr nicht mehr passiert - was aber daran liegen kann, dass die betroffenen Personen alle Workarounds gefunden haben).

Persönlich finde ich dann noch die Posteo-Website unübersichtlich. Rauszufinden, was es eigentlich kostet, war eine Puzzelei: 4,50 EUR für 15 GB ist auch teurer als Tuta oder Proton.

teilten dies erneut

Als Antwort auf vCjK

Das konnte der Support unserem Kunden (dem mit der Buchhalterin bei Posteo) nicht sagen. Wir haben dem Kunden alles richtig eingerichtet: DKIM, SPF, DMARC, abuse und postaster Adressen. Wir haben bei der Empfängerin Spam-Filter und alles kontrolliert. Meine persönliche Vermutung: Der Kunde hat seine E-Mail über Google Apps laufen (historisch bedingt), und Posteo bekommt deswegen Ausschlag.
Als Antwort auf Michael Keukert 💉

Ich klink mich mal rein. Seit ca. 1992 bin ich bei einem einzigen Anbieter: Mir selber. Und hatte wirklich nie Probleme mit einer Gegenseite.
Aber ich gehe stramm auf die Rente zu, und irgendwann will ich das nicht mehr machen, und momentan sehe ich nicht, daß eins er Kinder das übernehmen würde. Bleibt dann vermutlich nur Umzug irgendwohin, unter Beibehaltung der vorhandenen Mails und der vorhandenen Domain.

  • 54 GB sind jetzt in Nutzung
  • ich brauche mindestens 15 Postfächer
  • mindestens 50 Adressen plus unbegrenzt "+-Adressen"
  • Sieve oder ähnliches für serverseitiges Filtern
  • CalDAV/CardDAV wären nett, aber nicht zwingend

Gibts da was - oder doch selber machen?

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)
Als Antwort auf Michael Keukert 💉

mailbox.org war eines der ersten, die ich mir angeschaut habe. 10 GB / 2,50 EUR ist zu wenig, 25 GB für 7,50 EUR ist zu viel, wenn ich das bei den beiden anderen günstiger bekomme.

Proton: 15 GB / 3,99 €, 500 GB / 9,99 €
Tuta: 20 GB / 3,00 €, 500 GB / 8,00 €
Mailbox.org: 10 GB / 2,50 €, 25 GB / 7,50 €

Proton sind halt Schweizer, die sind quasi goodwill-DGSVO, aber wenn es hart auf hart kommt, weiß man auch nicht, was die tun. Tuta ist preislich das Attraktivste, aber irgendwas fühlt sich da falsch an. Oder wie @Jools sagt "holt mich nicht ab".

Als Antwort auf Michael Keukert 💉

@Michael Keukert 💉 Wenn ich das so richtig im Kopf habe, zieht Proton mit Teilen der Infrastruktur nach Deutschland und verlässt die Schweiz... diese Meldung machte doch vor einiger Zeit die Runde.

Ich muss ehrlich sagen: Ich hab auch erst nur auf den Preis geschaut. Und dann hab ich überall ein bisschen quergelesen. Und überlegt, was will ich und was brauche ich (und wie viel ist es mir wert!). Das ist eine schwierige Entscheidung, das glaubt man gar nicht. 😂

Als Antwort auf Michael Keukert 💉

Hier auf dem von mir verwendeten Diaspora-Node werden andere Kommentare als die von Michael nicht abgeliefert, bzw. erst nach einem eigenen Kommentar, ein generelles Problem bei der Interaktion zwischen Diaspora-Nodes und ActivityPub-Nodes. Insofern fehlt mir der Kontext.

Was Mail angeht - ich beitreibe meinen Mailserver immer noch selbst und habe da das Problem, dass die großen Mail-Oligopolisten angefangen mit Google ihr Monopol zu zementieren versuchen, indem sie Mail nur noch anhand einer Positivliste (die i.W. eine erweiterte Liste der Oligopolisten darstellt) überhaupt annehmen - ein Konzept, welches das Konzept Email praktisch auf den Kopf stellt. Da inzwischen Spam aus dem Adressbereich von Google mehr als die Hälfte der Spam-Mails ausmacht, die bei mir aufschlagen, tendiere ich meinerseits mehr und mehr dazu, große Teile des Adressraums von Google wegzufiltern.

Zu den erwähnten Email-Providern: Bieten die E-Mail über Domains, die der Kunde besitzt und verwalten kann?

Als Antwort auf Wolfgang Strobl

Das tut mir Leid mit den Kommentaren. Das war einer der Gründe warum ich auf Friendica bin - auf Diaspora wurde es zunehmend "ruhig", und ich hatte auch das Gefühl, die Hälfte zu verpassen.

Das Oligopolisten-Problem sehe ich auch, weswegen das Betreiben eines eigenen Mailservers für mich (neben anderen Gründen) keine wirkliche Option ist.

Alle von mir in die Auswahl gezogenen Provider erlauben mindestens eine, meist mehrere, eigene Domains.