Tja, Opa #1 (hab ihn nie kennengelernt) war seit dem 1.5.1937 Mitglied. Opa #2 ist nicht eindeutig, da muss ich noch meinen Onkel fragen. Chance ist 50:50. Er war sehr katholisch, aber als Widerständler hätte ich ihn jetzt auch nicht eingeschätzt. Meine Onkel und Tanten sind alle qua Alter außen vor. Der älteste Bruder meines Vaters ist im Krieg gefallen, aber als sehr junger Mann. Kann sein dass er Mitglied war. Aber hab den Namen nicht gefunden.


@ose_rouge Falls nicht, könnte die #Zeit das bestimmt schön an ihr Tools zur Recherche von Familienmitgliedern in NSDAP integrieren:

zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-m…


#1 #2
Als Antwort auf Michael Keukert

Meine beiden Opas waren in der Wehrmacht und im Krieg. Einer von beiden war auch in der SS. Aber in der Familie kursiert bis heute eine nette Anekdote, warum äußere Umstände ihn dazu gezwungen hatten, in die SS einzutreten, obwohl er das gar nicht wollte. Ich bin mir seitdem sicher: In der SS waren nur ganz liebe Opis, die alle durch äußere Umstände da mitmachen mussten. Was für eine arme Generation!
Als Antwort auf Michael Keukert

Der Zeit-Artikel beleuchtet das mit Beispiel eigentlich sehr anschaulich. 1933 gab es viele Opportunisten, die sich wirtschaftliche Boni versprachen. Das waren so viele, dass Neumitgliederanträge zuerst ausgesetzt und danach auf HJ und andere Organisationen begrenzt waren. Später gab es dann vereinzelt Phasen, wo auch andere aufgenommen worden sind.
Aber ob Opportunist oder nicht: Alle Mitglieder der NSDAP haben den Machtapparat am Laufen gehalten.