Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
Okay. Ich wurde wohl aus dem Kompletten Schulsystem gelöscht, weil der Haushalt nicht fest war und Expertenstellen befristet sind. Ich komme jetzt nicht mehr in irgendeinen Dienst der Schule. Also auch nicht ins moodle und kann den Unterricht nicht vorbereiten.
Die Schulzeit beginnt nur wieder nächste Woche. Tja. Zum Glück sind die Türverriegelungen (noch) nicht ans System angeschlossen.
stachelvieh hat dies geteilt.
vom schwinden
das licht schwindet
der august knabbert
an der sonnenzeit
das licht schwindet
versteckt hinter
wolkenmatten
getrieben von
raueren winden
die wärme schwindet
und längst nicht nur
in den augustnächten
überkommt einen frösteln
die freude schwindet
in den drohungen der
lauten egomanen
die welt ver|schwindet
hinter sich blähenden
ängsten
mögen das
Aus dem Archiv:
.
diskrepanz
die erinnerung
an deinen blick
lässt mich lächelm
die erinnerung
an deinen duft
lässt mich die
augen schließen
die verblassende spur
des flüchtigen moments
als deine hand
mich streifte
stellt mir mein
spärliches hautfell auf
meine freude nährt sich
von erinnerung
und will doch
gegenwart
rhetorisch gefragt
wenn ein tag
abends den anderen
fragte
wie seine menshen
gewesen seien
was wäre wohl
die antwort?
vielleicht
sollten wir
die antwort
fürchten
Franky_Tegeler :friendica: mag das.
Franky_Tegeler :friendica: hat dies geteilt.
Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
zweifelhafte strategie
die
größten breschen
schlägt
deine weigerung
wahrzunehmen
ist es angst
strafe vielleicht
(wofür? für wen?)
du triffst alle
du triffst dich
due suchst zu
verschwinden und
kannst dir nicht
entkommen
deshalb
er tat als hätt
ers nicht gewusst
und sagt erstaunt:
es ist august!
und putzig klingts
wie er da spricht
so wie wirs kennen
er sagts so nicht
betont nämlich
kraftvoll das au
das gust nuschelt
er ungenau
wir fragen uns
warum ers tut
er sagt er wisse
es sehr gut
zwangsläufig
achte er aufs au
nähms mit dem gust
nicht so genau
nie wars dass ihm
mal zweifel kamen
trüg er ja selbst
den gleichen namen!
mögen das
mögen das
Brainworms, wir sind Viele! hat dies geteilt.
dumm ge...äh...laufen
heut dacht ich: ach
wie ist das schön
ich kann einfach
nach draußen gehn
wenn mir danach
zu mute
ich schau hinaus
heut ist es schön
das wär ein grund
hinaus zu gehn
käm mir auch klar
zugute
ich stelle mich
aufs rausgehn ein
und nun? das kann
ja wohl nicht sein
die tür ist fest
verschlossen
weil nirgends ich
den schlüssel seh
kriech ich zurück
aufs canapé
tja!
die chance ist
verflossen...
mögen das
teilten dies erneut
ganze geschichte
sie hatten
sich berührt
ab dem ersten
augenblick
sich fasziniert
im näherkommen
griff er nach ihr
die ertarrte
noch näher sich
geratend
wurden sie ein
ander unscharf
kalibrierte ihr
blick erst wieder
in der weite die
sie suchten
Aus dem Archiv:
.
grille
wann hatte
sie begonnen die
nacht zu zersägen
musizierte ohne
spot und aussicht
auf tantiemen
sommertinnitus
säg nur noch
ein wenig
an der nacht
meinen traum
lass mir
ganz
nicht alle
meine uhr
zählt schritte
all die schritte
die sie mit
durch die welt
tragen
die meisten
meiner schritte
zählt sie nicht
die meine gedanken
zurücklegen
von alten fragen
zu neuen ideen
und erkenntnis
Aus dem Archiv:
.
es geht los
langsam
ganz ganz
langsam
öffnet sich
der deckel
ein fühler
äugelt heraus
vorsichtig
bereit sich
zurückzuziehen
bei der kleinsten
erschütterung
äugelt bald
auch ein
zweiter ins
tageshell
schiebt ein
fuß voran
aus dem
schnörkeligen
asyl schiebt
sich heraus
äugelnd nach
dem weg
vorankommen
den unterschlupf
immer in
reichweite
ausgeraubt
du gehst nicht
von ihm fort
du hast ja viel
zeit und gefühl
investiert in
diese beziehung
ja du hast auch
schon einmal
den impuls verspürt
einfach fortzugehen
aber so bist du nicht
das wisse ich doch
und außerdem die
investition und du
müsstest gehen mit
nichts als dir selbst
und leeren händen
und so bleibst du
harrst aus bis
er dich verlässt weil
er auch deine seele
längst geleert hat
Einige Stunden weiter, und es dauert seltsame Momente, bis dem Bewusstsein klar wird, dass man selbst die Quelle jener gesummten Melodien ist, die sich seit den letzten Zeiten des Halbschlafes in welcher Wahrnehmung auch immer festgesetzt haben. Die Katze, unbeeindruckt, jagt Fliegen und vielleicht auch Schatten durch den reglosen Flur, in beiden Fällen erfolglos. Ein Zwinkern, Augen zusammenkneifen, das Déjà-vu verfliegen lassen und der Rəalität wieder Platz schaffen inmitten all des Vagen und Ungreifbaren der zurückliegenden Nacht. Küchenkaffee, Knäckebrot, Reste von Orangenmarmelade, Beeren im Joghurt. Manchmal hält die Vorfreude auf die morgendlichen Routinen sogar den Schlaf zurück. Habt es mild heute!
#outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day
stachelvieh hat dies geteilt.
dichten wie @robotgernhardt
heut kann ich kaum einen gedanken fassen
ich seh nur wie er durch den äther trudelt
während nur halbgewalktes aus mir sprudelt
ich will ihn aber auch nicht laufen lassen
und kann heut kaum einen gedanken fassen
insp. by @robotgernhardt
für ute
ach
wenn das wünschen hülfe
damit etwas passiert
ich wünscht wohl unaufhörlich
gerade, wenns pressiert
wünscht nicht für mich alleine
vielmehr gerad für dich
wenn alle das so hielten
hätte das was für sich
ein wunsch für jemand anders
der sich dann auch erfüllt
lässt an einander denken
ein wunderbares bild
mein wunsch den ich dir sende
gesundheit wünscht er, glück
und bist du dann genesen
kommts auch zu mir zurück
ach wenn das wünschen hülfe
nun sind die ärzte dran
ich drück dir alle daumen
und glaube fest daran!
mögen das
betrachtung
was uns
im lebensverlauf
alles abhanden kommt
manches gerade erst
mühevoll erworben
es kann bremsen
gar unmöglich machen
oder auch entlasten
und was ist schon
das wir verloren
im vergleich mit dem
was bleibt?
Kristian mag das.
hm...
dir
zu sagen dass
du gehen sollst
rettet vielleicht
nicht uns
aber dich und
mich
manchmsl muss
einer gehen damit
man bleiben kann
der man ist
Aus dem Archiv:
.
hochsommer
die sonnenblumen senken schon zum grund den blick
der neue wintervorrat reift in ihren Köpfen
dass vögel sich im frost nicht ganz erschöpfen
greifen sie gern auf diesen fetten schmaus zurück
noch spielt der wind nur lau, den übermut gezügelt
und die armada weißer wolken segelt still
der sonne vor der nase, die doch strahlen will
sie weiß genau, dass nur ihr licht die welt beflügelt
das helle grün des frühsommers ist lange schon gewichen
im schattendach der linden herrscht nun ständig viel verkehr
die menschen werden knusprig braun, die haare ausgeblichen
ich halt mich fern der sonne, suche orte wo ein wind weht
im lauf des tages ziehe ich dem schatten hinterher
und schaue auf den sonnenplatz, wo eis essend ein kind steht
Kristian mag das.
Harald Lesch hielt kürzlich einen interessanten Vortrag im Rahmen der Tübinger Mediendozentur. Es ging darum, wie das Zusammenspiel von Populismus, sozialen Medien und Künstlicher Intelligenz die Idee von Wahrheit, den Charakter von Debatten und die politischen Verhältnisse verändert.
Der Beitrag ist äußerst sehenswert und kann hier gefunden werden:
youtube.com/watch?v=F91As11qcF…
#HaraldLesch #KI #AI #Populismus #SocialMedia #sozialeMedien #Wissenschaft #Medien #Zusammenhalt #Intelligenz
Im Rahmen der 20. Tübinger Mediendozentur hält Astrophysiker und Bestsellerautor Prof. Dr. Harald Lesch, einer der bekanntesten Wissenschaftler des Landes, a...YouTube
teilten dies erneut
stachelvieh mag das.
teilten dies erneut
verortung
auf
sich selbst
zurückgeworfen
nah dran an den
verlorenen träumen
bleibt nur
das bündel zu schnüren
für die suche nach
festen gründen
odonata
in
jedem sommer
staune ich erneut
über die
freibeuter der lüfte
flink und schillernd
virtuos haken schlagend
scheinbar mühelos auf
einem unsichtbaren punkt
in der luft balancierend
die erst im zenit ihres
daseis ihr element wird
...
den meisten bleibt
nur dieser eine
sommer
Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf stachelvieh • • •