CDU: Sozialreport für Zwenkau
"Die Stadt und ihre Ortsteile haben sich dynamisch entwickelt. Neue Wohn- und Gewerbegebiete sind entstanden, die Bevölkerung hat sich verändert und mit ihr die soziale und Bildungslandschaft", heißt es in dem Antrag. In politischen Diskussionen sei zuletzt deutlich geworden, dass eine fundierte Entscheidungs- sowie Verhandlungsgrundlage fehle, erklärte Wagner gestern.
Der Antrag dürfte aber auch eine Antwort an Freie Wähler und SPD sein. Beide Fraktionen wollen einen Sozialausschuss ins Leben rufen. Bislang hatten dies Bürgermeister Holger Schulz (CDU) und seine Fraktion abgelehnt. uw
@Forum Zwenkau
An die bescheuerten Idioten aus #Zwenkau
Liebe Idioten !
Bitte wundert Euch nicht über diese harte Anrede. Ich denke sie trifft den Kern der Sache allerdings sehr genau.
Deshalb bleibe ich dabei, Euch Idioten zu nennen.
Auf dem obigen Bild seht ihr den Fußweg der Kreuzung Goethestr. / Max-Sauerstein-Str. / Großdeubener Weg. .
Was fehlt da ? Ihr werdet es sicher sofort bemerken - es ist die Bank.
Und wo ist sie geblieben ? Ich habe sie heute auf einer Spazierrunde gefunden. Da ist sie:
Sie liegt im Wasser des Sees am Ende des Großdeubener Weges.
Die Bank stand auch nicht am Ufer und das Wasser ist auch nicht in den letzten Stunden bis hierher gestiegen.
Dieser Banktyp ist schwer. Wahrscheinlich haben mindestens zwei von Euch Idioten sie mit Schwung an diese Stelle geschmissen.
Hoffentlich habt Ihr Euch dabei weh getan und wenigstens nasse Füsse bekommen.
Nun ist ja die Stadt Zwenkau in der glücklichen Lage, in Steuereinnahmen zu schwimmen.
Das Kultur-und Jugendzentrum weiß gar nicht mehr wohin mit dem vielen Geld.
Und im Kulturkino lassen die Vereinsmitglieder nur wegen des tollen Aussehens die Wände unverputzt. Dafür haben wir nun "Wegwerfbänke".
Sollten also die städtischen Geldzuweisungen für das KIZ im nächsten Jahr nicht ganz so üppig ausfallen, dann kann die Stadt wieder Bänke kaufen.
Vorbereitungen für Harthkanal haben begonnen
Zwenkau. Der Tagebausanierer LMBV hat diese Woche mit den Vorbereitungen für den Harthkanal, die schiffbare Verbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See, begonnen. Wie Sprecher Uwe Steinhuber mitteilte, werden als erstes Rodungsarbeiten auf einer Fläche von rund 1,8 Hektar ausgeführt, danach stehe die Vorprofilierung der 800 Meter langen Trasse an.
Im Frühjahr soll dann die Rüttelstopfverdichtung mit Großgeräten starten. Auf 70000 Quadratmetern werden über 14000 Rüttelstopfsäulen in 19 bis 25 Meter Tiefe errichtet. Die Technologie verbessere die Trageigenschaften der Mischbodenkippe, erklärt Steinhuber. Zusätzlich würden 3400 Kiesbohrpfähle bis 19Meter tief als Dränelemente für die spätere Grundwasserhaltung in den Boden gebracht. Vorab müssten aber etwa 55000 Kubikmeter Boden abgetragen werden, um eine ebene Arbeitsfläche zu schaffen. Die Erdmassen werden über Klappschuten in den Zwenkauer See entsorgt. Dafür werde am Nordufer eine Anlegestelle errichtet. Außerdem müsse die A38-Brücke während der Baumaßnahme permanent mit Messtechnik überwacht werden.
Die Baugrundvergütung, die die Bietergemeinschaft Strabag/Bauer übernimmt, soll im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden. Die Kosten von rund 12,6 Millionen Euro werden über das Bergbau-Verwaltungsabkommen von Bund und Land finanziert. Der Harthkanal soll 2018 eröffnet werden. Ulrike Witt
LVZ v.8.11.14
Zitzschen gewinnt Dorfwettbewerb auf Kreisebene
Zwenkau. Jubel gestern Abend im Saal Zitzschen: Der Zwenkauer Ortsteil hat die erste Stufe des sächsischen Landeswettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft" gewonnen und kann sich über 1500 Euro Preisgeld freuen. Neben Zitzschen hatten sich im Landkreis Leipzig weitere zehn Ortschaften, darunter die zu Markranstädt gehörenden Dörfer Döhlen, Quesitz und Thronitz, um den Titel beworben. Den zweiten Platz erreichte Frankenhain, den dritten Lastau. Die Orte erhalten 1000 beziehungsweise 500 Euro, alle anderen jeweils 175 Euro.
Bei der Auszeichnungsveranstaltung würdigte Landrat Gerhard Gey (CDU) nicht nur die drei Erstplatzierten. Alle elf Teilnehmer hätten in beeindruckender Weise bürgerschaftliches Engagement gezeigt. Die Preisträger haben sich für den im nächsten Jahr stattfindenden Landeswettbewerb qualifiziert. uw
LVZ v.17.10.2014
Hasenpest im Raum Zwenkau
Am 06.10.2014 wurde bei einem tot aufgefundenen Feldhasen in der Region Zwenkau der Erreger der Hasenpest, Francisella tularensis, nachgewiesen. Die Hasenpest ist eine bakterielle Infektionskrankheit und kommt v. a. bei wild lebenden Nagetieren und Hasenartigen vor, jedoch ist auch eine Übertragung auf den Menschen und Haustiere möglich. Der Mensch kann sich v. a. direkt, z. B. beim Abhäuten von Niederwild oder beim Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Fleisch, aber auch indirekt, z. B. bei staubigen Feld- und Waldarbeiten anstecken. Eine Infektion von Mensch zu Mensch ist nicht beschrieben. Die Erkrankung lässt sich mit Antibiotika behandeln. Unter wildlebenden Nagern und Hasenartigen kann es, sofern weitere ungünstige Umstände vorliegen, zu Massensterben kommen.
Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) rät daher zu erhöhter Vorsicht beim Umgang mit tot aufgefundenen Hasen/Kaninchen und Wildnagetieren:
Tot aufgefundene Tiere sollten nicht berührt werden, Hunde sind ebenfalls fernzuhalten.
Nach dem Zerlegen von Niederwild sind Arme und Hände sofort gründlich zu reinigen und zu desinfizieren, da der Erreger die intakte Haut durchdringen kann. Schweinehalter sollten verstärkt darauf achten, dass Wildnagetiere nicht in die Stallungen gelangen oder anderweitig gefressen werden können.
Wenn tote Hasen oder Kaninchen gefunden werden, ist das LÜVA (lueva@lk-l.de) Tel-Nr. 03433/2412501 oder der zuständige Jagdausübungsberechtigte Tel. Nr. 017722265062 Herr Mühlberg, oder 01772706579 Herr Pätzold oder den Förster Herr Pitsch Tel.Nr. 01723755134 zu informieren.



