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Brücke über die B 95: Der Abriss läuft


Berufsverkehr verursacht Staus in Zwenkau / Vollsperrung soll Montag aufgehoben werden
Von Gislinde Redepenning

Zwenkau/Böhlen.
Im Zuge des Baus der Autobahn 72 wird an diesem Wochenende die Brücke über die B 95 abgerissen. Die Bundesstraße ist im Bereich der Anschlussstelle Böhlen/Zwenkau voll gesperrt. Das Spektakel begann am Freitag problemlos. Die ausgeschilderten Umleitungen funktionierten. Hier und da gab es aber Staus.

Rund um die Brücke ging es gestern zur Sache. Baufahrzeuge waren in ständiger Bewegung. Das Geschehen zog auch Neugierige an, die mit Fahrrad und Fotoapparat aus den umliegenden Ortschaften vorbeikamen, um das Ereignis im Bild festzuhalten. Polizei und Ordnungsamt waren vor Ort, ab und an musste ein uneinsichtiger Autofahrer, der trotz Einfahrt-Verbots aus Richtung Zwenkau gekommen war, zurückgeschickt werden. Im Bereich von Großdeuben rollte der Verkehr störungsfrei, erste Schlangen bildeten sich lediglich auf der B 2 Richtung Gera in Zwenkau an der Ampelkreuzung mit der... mehr anzeigen


 

Verkehrskonzept für Zwenkau steht


Aufatmen beim Bürgermeister: Stadtrat winkt Schlussbericht zur Harthweide nach monatelangen Diskussionen einstimmig durch

Von Gislinde Redepenning

Zwenkau.
Die Pläne der Stadt für ein neues Wohngebiet an der Harthweide am Ufer des Zwenkauer Sees haben in den vergangenen Monaten so manchen alteingesessenen Zwenkauer, der um seine Ruhe fürchtet, auf die Palme gebracht. Auch einige Neu-Zwenkauer, die sich in ihren frisch bezogenen Domizilen in der Straße „Zum Kap" in einer ruhigen Sackgasse wähnten, waren mit dem Vorhaben, diese in eine seenahe Durchgangsstraße umzuwandeln, nicht einverstanden. Nach turbulenten Zeiten, langen Diskussionen in den Ausschüssen und in drei Werkstattgesprächen mit Betroffenen und Interessierten, die schließlich ein Konsenspapier erarbeitet haben, kann Bürgermeister Holger Schulz (CDU) jetzt aufatmen. Einstimmig beschlossen die Stadträte kürzlich die Fortschreibung des Verkehrskonzepts in der Fassung des aktuellen Schlussberichts, den Frank Zimmermann vom... mehr anzeigen


 

Ingenieur-Nachwuchs gesucht: Schüler entwerfen Achterbahn


Junge Ingenieure werden bundesweit gesucht. Im Freizeitpark Belantis fand am Montag der sächsische Auftaktworkshop für den diesjährigen Schülerwettbewerb „Junior.ing“ der Ingenieurkammern statt. In dem geht es um die Planung einer Achterbahn – da kann der Park gut mitreden.

Leipzig/Zwenkau. Junge Ingenieure werden bundesweit gesucht. Im Freizeitpark Belantis fand am Montag der sächsische Auftaktworkshop für den diesjährigen Schülerwettbewerb „Junior.ing“ der Ingenieurkammern statt. In dem geht es um die Planung einer Achterbahn – da kann der Park gut mitreden.

„Wir freuen uns, dass ihr vielleicht eine der nächsten Achterbahnen bei uns bauen wollt“ – Belantis-Sprecher André Hoffmann begrüßte die zwei Dutzend Schüler aus Dresden, Chemnitz und Leipzig, die sich für den Wettbewerb gemeldet hatten, mit einem Augenzwinkern im Ballsaal des Schlosses.

Ingenieur Uwe Horn, der an den meisten Belantis-Attraktionen beteiligt war, fas... mehr anzeigen


 

Pläne für Wasserschlange geplatzt


Antrag wird zurückgezogen / Schiffbare Verbindung vom Markkleeberger See zur Pleiße bleibt aber Ziel
Von Jörg ter Vehn

Markkleeberg/Leipzig.
Die Pläne für die sogenannte Wasserschlange als Verbindung des Markkleeberger Sees mit der Pleiße werden nach mehr als zehn Jahren Vorarbeit und 2,4 Millionen Euro Kosten zu den Akten gelegt. Das entschied am Freitag die Steuerungsgruppe Leipziger Neeseenland mit Landrat Henry Graichen (CDU) an der Spitze. Für das Überschusswasser des Sees und eine schiffbare Verbindung zur Pleiße sollen nun andere Lösungen gesucht werden.

Handlungsbedarf bei der Wasserschlange hatte sich bereits im Frühjahr abgezeichnet. Da hatte die Landesdirektion Sachsen dem Zweckverband Kommunales Forum Südraum Leipzig die Planung für den schiffbaren Kanal regelrecht um die Ohren gehauen und dem Verband geraten, wegen der Vielzahl der Mängel eine komplett neue Planfeststellung zu erarbeiten.

Die Steuerungsgruppe entschied am Freitag nun, den bisherigen Antrag au... mehr anzeigen


 

Handlungsbedarf beim Radwegenetz im Südraum


Großpösna, Markkleeberg und Zwenkau arbeiten an Vier-Seen-Route
Von Gislinde Redepenning

Zwenkau.
Dass der Heimatverein Zwenkau bei der Wahl der Themen und Referenten für seine Vortragsreihe ein gutes Händchen hat, bewies die rege Diskussion der Besucher am Mittwoch im gut gefüllten Schützenhaus. Wegewart Rolf Koch und Zwenkaus ehemaliger Bürgermeister Herbert Ehme stellten die Radwegekonzeption fürs Neuseenland vor.

Koch könnte eigentlich nach mehr als einem Vierteljahrhundert als Verkehrsplaner im öffentlichen Dienst sein Dasein als Rentner genießen. Doch wurde er im Februar für den erkrankten Kreiswegewart reaktiviert. „Als Wegewart, ohne Kreis“, betonte er. Der Titel sei ja schon vergeben.

Grundlage für alle Radweg-Konzeptionen sei „SachsenNetz Rad“ des Freistaats, erläuterte Koch. Das Geflecht aus rund 5117 Kilometern Radfernwegen, Hauptradwegen und sonstigen Strecken werde ständig optimiert. Darauf baue das Konzept des Landkreises auf. Di... mehr anzeigen


 

Radtouristik, Badevergnügen und Kaninchenschau


Waldbad Zwenkau erlebt ein Superjahr / Das Areal mit Becken und Bühne wird von April bis November rege genutzt
Von Gislinde Redepenning

Zwenkau.
„Das war ein Superjahr“, freut sich Torsten Quaas, seit zehn Jahren als Schwimmmeister Chef im Waldbad Zwenkau. „Die Sonne und die hohen Temperaturen haben uns einen Rekordbadesommer beschert, nur in Afrika war es noch heißer.“

Quaas lässt einen Stoßseufzer los: „Jetzt reicht es erstmal mit dem Andrang.“ Doch auch wenn die Badegäste ausbleiben, kann er keine ruhige Kugel schieben, denn „nach der Saison ist vor der Saison“. Als erstes werden der Kassenautomat, die Umwälzanlage und die Filter außer Betrieb genommen, um die Technik winterfest zu machen. Verbrauchsstände müssen abgelesen und alles bewegliche Inventar eingelagert werden. Und Quaas schwingt den Pinsel: „Wenn das Wetter schön bleibt, streiche ich das Geländer für die nächste Badesaison.“ Das Wasser bleibt den Winter... mehr anzeigen


 

Fahrt nach Leipzig: Zwenkauer stellen sich auf Megastau ein


Umleitungsempfehlungen und Provisorien für Autobahn-Neubau stoßen auf Skepsis

Zwenkau. Der Neubau der Autobahn 72 geht in seine letzte Phase und ist mit den Auswirkungen längst in Zwenkau angekommen. Nicht nur die Verlautbarungen aus Bürgerinformationen in den Nachbarorten wie zuletzt in Böhlen haben die Zwenkauer aufgeschreckt, die kürzlich im gut gefüllten Kulturkino von Mitarbeitern des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) über die bevorstehenden Maßnahmen und Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs aufgeklärt worden sind.

Die Brücke über die B 95, und damit der schnellste Weg nach Leipzig, kommt weg und bis der Ersatzneubau fertig ist und die Bauarbeiten beendet sind, dauert es unendlich lange – bis zum Jahr 2026. „Wir wollen wissen, womit wir in der nächsten Zei... mehr anzeigen


 

„Wir sind als Dorf zu groß und als Stadt zu klein“


Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz (CDU) ist seit zehn Jahren im Amt. In dieser Zeit sind viele wichtige Entscheidungen gefallen – etwa im Bereich Stadtentwicklung. Entscheidungen, die Zwenkau einen Zuwachs an Einwohnern bescheren sollen.

Zwenkau. Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz (CDU) ist seit zehn Jahren im Amt. In dieser Zeit sind viele wichtige Entscheidungen gefallen – etwa im Bereich Stadtentwicklung. Entscheidungen, die Zwenkau einen Zuwachs an Einwohnern bescheren sollen.

Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Haben Sie Ihr Dienstjubiläum eigentlich gefeiert?

Dass es am 1. August genau zehn Jahre waren, das hatte ich aufgrund des Tagesgeschäfts selber gar nicht so auf dem Schirm. Aber meine Mitarbeiter haben mich mit einer selbst gestalteten Bilderwand überrascht. Sie zeigt dutzende Fotos, Streiflichter aus dieser Zeit, überwiegend schöne Erinnerungen. Darüber habe ich mich sehr gefreu... mehr anzeigen


 


 

Leipziger Experte: „Wir müssen unsere Gewässer robuster machen“


Fließgewässer-Ökologe Markus Weitere vom Umweltforschungszentrum (Ufz) im LVZ-Interview über mögliche Folgen der Hitze auf Leipziger Flüsse, Seen und Bäche.

Am Hochrhein zwischen Bodensee und Basel haben die Schweizer Behörden wegen der momentanen Dürre ein massives Fischsterben festgestellt. Auch hierzulande bedrohen die hohen Temperaturen Tiere, die im und am Wasser leben. Markus Weitere, Leiter der Fließgewässer-Ökologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Halle und Magdeburg sowie Professor an der Technischen Universität Dresden, erklärt, welche Arten besonders betroffen sind und was sich dagegen unternehmen lässt.

Welchen Fischen der Region macht die Hitze besonders zu schaffen?

Es sind wenige Arten direkt von den hohen Temperaturen bedroht, sogenannte Kaltwasserarten der Flussoberläu... mehr anzeigen


 

Trockene Flüsse: Talsperrenchef will alles zentral steuern


Kurios: Südlich von Leipzig schlummern Millionen Kubikmeter Wasser in den Tagebauseen. Und in Leipzig dümpeln die Flüsse vor Niedrigwasser nur so dahin. Die Talsperrenverwaltung schlägt nun den Aufbau einer Steuerzentrale vor, um alle Wasserströme lenken und die Flüsse besser bewirtschaften zu können.

Kurios: Südlich von Leipzig schlummern Millionen Kubikmeter Wasser in den Tagebauseen. Und in Leipzig dümpeln die Flüsse vor Niedrigwasser nur so dahin. Die Talsperrenverwaltung schlägt nun den Aufbau einer Steuerzen-trale vor, um alle Wasserströme lenken und die Flüsse besser bewirtschaften zu können.

Erst Ende Juli hatten die Tagebausanierer der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) grünes Licht dafür bekommen, vom Störmthaler über den Markkleeberger See 1,5 Millionen... mehr anzeigen


 

Ostbrötchen aus Rüssen-Kleinstorkwitz


Die Legende lebt. Gemeint ist das Ostbrötchen, von dem in den ersten Jahren nach der Wende kaum jemand etwas wissen wollte. Künftig ist es wieder zu haben. Bäckermeister Jens Hennig, Inhaber des gleichnamigen Bäckereibetriebes im Zwenkauer Ortsteil Rüssen-Kleinstorkwitz, hat die Kunden dazu befragt.

Das Ostbrötchen an sich gibt es nicht. Das hat Bäckermeister Jens Hennig herausbekommen. „Aber jeder, der es von früher kennt, weiß, wie es schmeckt.“ Weil der Geschmack eben auch auf der Zunge des einzelnen liegt. Der Inhaber des Backbetriebs im Zwenkauer Ortsteil hat sich in einer Projektarbeit im Rahmen seiner Ausbildung zum Brotsommelier mit dem legendären Backwerk beschäftigt. Und er hat festgestellt, dass es zwar eine einheitliche Rezeptur für das Brötchen aus sozialistischen Zeiten gibt. „Es dürfte aber... mehr anzeigen


 

Stimmung in Zwenkau klettert auf Rekordhoch


Die Zwenkauer haben am Wochenende im Waldbad drei Tage lang ihr 27. Laurentiusfest gefeiert. Nicht nur wegen der Hitze war die Party rekordverdächtig.

Ein idyllisches Waldbad, ein abwechslungsreiches Programm und etliche engagierte Organisatoren: Tausende Besucher erlebten bei der 27. Auflage des Laurentiusfestes in Zwenkau am vergangenen Wochenende eine mitreißende Feier. Wenn Stadt, Vereine und Initiativen gemeinsam eine Veranstaltung organisieren, ist allerbeste Laune garantiert.

Festlich der Freitag mit der Eröffnung in der Laurentiuskirche. Schon wenig später ging’s auf den Bühnen im Waldbad heiß her. Ob bei der Partyband Nightfever aus Leipzig oder bei Discofox aus dem Erzgebirge: Die Stimmung kletterte auf Rekordwerte, tat es dem Wetter mit seinen subtropischen Temperaturen gleich. Ein bunter Mix aus Spiel, Spaß und Information dann am Sonnabend. Weder zu überhören noch zu übersehen: die Ei... mehr anzeigen


 

Zentrales Abwassernetz kommt erst im Oktober


Im Gemeindezentrum Großdalzig, wo der Karateverein Shogun mit harten Bandagen trainiert und kämpft, ging es am Dienstag im Rahmen der Bürgerinformation zum Thema der Abwasserentsorgung vergleichsweise friedlich zu. Nach der Entscheidung für das System der Druckentwässerung als wirtschaftlichste Variante stand in erster Linie die Klärung technischer Details an. Trotz der sengenden Hitze war der Saal voll.

Im Gemeindezentrum Großdalzig, wo der Karateverein Shogun mit harten Bandagen trainiert und kämpft, ging es am Dienstag im Rahmen der Bürgerinformation zum Thema der Abwasserentsorgung vergleichsweise friedlich zu. Nach der Entscheidung für das System der Druckentwässerung als wirtschaftlichste Variante stand in erster Linie die Klärung technischer Details an. Trotz der sengenden Hitze war der Saal voll.

„Heute geht es in erster Linie darum, was noch in diesem Ja... mehr anzeigen


 

Böhlen: Für Kraftfahrer wird alles anders


Die gute Nachricht zuerst: Der Bau der Autobahn 72 schreitet voran. Die schlechte Nachricht: An der Anschlussstelle Böhlen/Zwenkau ändert sich ab kommenden Montag die komplette Verkehrsführung.

Böhlen. Wer sich als Auto-, Motorrad- und Brummifahrer die vergangenen Tage an die Verkehrsführung an der Anschlussstelle bei Böhlen/Zwenkau gewöhnt hat, kann ab Montag alles wieder vergessen. Denn dann wird alles anders. Zumindest für die nächsten drei Wochen. Der Bau der Autobahn 72 macht gerade im Bereich Böhlen und dessen Stadtteil Großdeuben immer wieder Änderungen erforderlich.
Veränderungen in vielen Bereichen

Wer ab Anfang nächster Woche auf der Staatsstraße S 72 von Böhlen nach Großdeuben fahren möchte, kann das weiterhin tun – allerdings wird die seit einiger Zeit bestehende Einbahnstra... mehr anzeigen


 

Santa Barbara sticht zur Jubiläumsfahrt in See


Die Santa Barbara absolvierte vor zehn Jahren ihre Jungfernfahrt auf dem Zwenkauer See. Zur Geburtstagstour hatte Skipper Benedikt Kahlstadt am Donnerstag zahlreiche Ehrengäste eingeladen. Er begrüßte „Wegbegleiter und Wegbereiter“ an Bord.

Die Santa Barbara absolvierte vor zehn Jahren ihre Jungfernfahrt auf dem Zwenkauer See. Zur Geburtstagstour hatte Benedikt Kahlstadt, Geschäftsführer der Reederei Zwenkau, am Donnerstag zahlreiche Ehrengäste eingeladen. Er begrüßte „Wegbegleiter und Wegbereiter“ an Bord.

Die wechselvolle Geschichte der Santa Barbara begann schon viel früher, 1957 lief sie in Oberkassel vom Stapel. Bis 2007 war sie als MS Walküre auf dem Plauer See und der Müritz unterwegs. Kapitän Swidbert Scholz kennt sie aus dieser Zeit. „Ich musste ihr als leidenschaftlicher Segler im... mehr anzeigen


 

CDU Zwenkau bringt Konzept zur Entwicklung der Ortsteile auf den Tisch


Die CDU-Fraktion im Stadtrat Zwenkau macht sich Gedanken um die Entwicklung der Ortsteile und strebt für sie und ihre Vernetzung mit der Kernstadt eine integrierte Entwicklungskonzeption an. Der Antrag soll in der nächsten Stadtratssitzung erläutert werden.

Zwenkau. Die CDU-Fraktion im Stadtrat Zwenkau macht sich Gedanken um die Entwicklung der Ortsteile und strebt für sie und ihre Vernetzung mit der Kernstadt eine integrierte Entwicklungskonzeption an. Der Antrag soll in der nächsten Stadtratssitzung erläutert werden.

Die Konzeption, die Alexander Wagner, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, anlässlich des letzten Stammtisches kürzlich vorstellte, umfasst die Bereiche Wohnen, Wirtschaft, Grundversorgung und Infrastruktur. Sie soll acht Jahre lang als Richtlinie für Entscheidungen zur Entwicklung der Stadt und die Arbeit der Verwaltung gelten.

Zwenkau verfolge seit vielen Jahren mit verschiedenen Konzeptionen die... mehr anzeigen


 

Im Team wird nach Lösungen für ältere Patienten gesucht


Sana Geriatriezentrum behandelt auch ambulant und sieht sich als Partner der Hausärzte
Von Gislinde Redepenning

Zwenkau. In Zwenkau hat jetzt eine geriatrische Institutsambulanz (GIA) eröffnet. Sie bietet erstmals ambulant eine spezialisierte altersmedizinische Untersuchung an, die bisher nur stationär erfolgen konnte.

Seit Jahren prägt die Altersmedizin den Klinikstandort, der unter einem Dach alle Facetten vereint. Im bisher unterversorgten Landkreis Leipzig ergänzt die geriatrische Institutsambulanz das Angebot der hausärztlichen Praxen mit spezialisierter geriatrischer Betreuung.

Sie bietet eine ambulante Versorgung mit dem Ziel an, ältere Menschen weitestgehend selbstständig in ihrem gewohnten Umfeld zu belassen und einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden. Die Überweisung erfolgt über den Hausarzt, über Neurologen, Psychiater und Ärzte mit Zusatzbezeichnung Geriatrie.

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Tagebausanierer bauen Wirtschaftswege am Zwenkauer See aus


Baustellenzufahrt zum Harthkanal wird verbreitert und asphaltiert / Radfahrer dürfen dann nicht mehr durch
Von Gislinde Redepenning

Zwenkau. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), verantwortlich für die Grundsanierung des ehemaligen Tagebaus, startet Ende Mai am südöstlichen und östlichen Ufer des Zwenkauer Sees mit dem Ausbau der Wirtschaftswege.

„Die bereits vorhandenen Betriebswege werden dabei baulich erweitert und asphaltiert“, teilte Maria Lange, LMBV-Pressesprecherin Mitteldeutschland, mit. Sie würden als Baustellenzufahrt für den weiteren Ausbau des rund 750 Meter langen Harthkanals genutzt. Der soll später einmal als Schlüsselprojekt des touristischen Gewässerverbundes im Leipziger Neuseenland Freizeitkapitänen die Möglichkeit geben, per Boot bis in die Innenstadt nach Leipzig und zum Lindenauer Hafen zu fahren. Er so... mehr anzeigen


 

Santa Barbara ist zurück in ihrem Element


Verspäteter Saisonstart mit neuem Glanz und Musik
Von Gislinde Redepenning

Zwenkau. Pünktlich zum langen Wochenende ist die Santa Barbara wieder zurück in ihrem nassen Element. An einem großen Kran wurde sie gestern unter dem Motto „Wenn 40 Tonnen fliegen“ sanft zu Wasser gelassen. Zuvor wurde die alte Dame mit viel Mühe, Schrubbern und Putzmitteln auf Hochglanz gebracht.

Dem Verein Wasser-Stadt-Leipzig war es pünktlich zum Saisonstart gelungen, im Rahmen einer Spendenaktion 700 Euro für einen Ersatz der im Rahmen der Messe „Beach & Boat“ gestohlenen Schiffsglocke der MS Santa Barbara zu sammeln. Vereinsmitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger aus Leipzig und Zwenkau haben mit ihrem Obolus zum Kauf einer neuen Glocke beigetragen. Anlässlich des Hafenfestes vergangene Woche hatten Sabine Heymann und Frank Fechner aus dem Vereinsvorstand den Spende... mehr anzeigen