stachelvieh hat dies geteilt

Frage an die Vintage Community: finde ich hier LiebhaberInnen von 50er Jahre Kleidern und/oder Bühnen/Showkleidern? So viele schöne, ausgefallene Roben, die meisten nur 1 - 2 Mal (teilweise gar nicht) getragen. Nun müssen sie gehen. Hier gibt's Bilder:
kleinanzeigen.de/s-anzeige/mis…
#cremefrech #wdr #ladiesnight #kölnertreff #bettinaböttinger #ingridnoll #achimrohde #herbertherrmann @Sistersofcomedy #vintagefashion #secondhandclothes #fedigive

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tagtraum

in den duft
geschnittenen grases
mischt sich deiner
auch der windhauch
voll von aromen der
heckenrosen
nicht überdeckt
über das glucksen
des wassers im ried
steigt dein lachen
einfach liegen
und spüren und
wegdämmern
im traum deine
berührung
kitzelnd meine haut...

ich öffne die augen
verjage die fliege
und erinnerung

stachelvieh.de/2025/06/01/tagt…

Brainworm hat dies geteilt.

Heute vor 10 Jahren:

fallen #frapalymo No. 31 | #fil15

1

los|lassen
straucheln
schwerelosigkeit
haftungsbeschränkt
zuweilen
auch
aufprall

2

in liebe fallen
fallen, in liebe
lieber fallen
falls es liebe ist
fälle lieben
liebe fällen
fall liebe
liebend fallen
liebesfalle
fallend lieben
allenfalls
liebe

Impuls: …„falling in love“. ganz konkret geht es hier um orbanism, dem „netzwerk für digitale contentwirtschaft“, auf das ich euch aufmerksam machen möchte und dem wir ganz konkret und moralisch unterstützung leisten können und sollten. es geht um ein festival, für das künstler ab morgen inhalte einreichen und ab 1. juli eingereichte inhalte weiterverarbeiten können. ab 1. august können berliner locations dann diese inhalte bei sich zeigen…

Quelle: leanderwattig.com/festival/

stachelvieh.de/2015/05/31/fall…

stachelvieh.de/2015/05/31/fall…

unendlich #sammelstelle

beide trugen stets die gleichen kleider
und dazu die passenden schuhe
wenn sie sich daran erinnern will
öffnet sie die hölzerne truhe

dann sieht sie die löwenzahnkränze
auf vom sommerwind strubbligen haar
riecht das heu und den wind von der see her
spürt die leichtigkeit die um sie war

denkt an nächtliche gruselgeschichten
liebeskummer und schrammen am knie
diese freundschaft die nie enden würde
auch entfernungen schafften das nie

ach! sie betrachtet die schwarzweißen fotos
sie vermisst ihre freundin so sehr
die schon lang aus dem leben gerissen...
und ihr blick wird ihr darüber schwer

sacht nur streicht sie das foto der freundin
und sie legts mit den andern zurück
schließt die truhe, und denkt ans vergangne
und ihr herz hüpft einmal kurz vor glück

impuls: 'die schönsten erinnerungen stammen von schlechten ideen, die man zusammen mit den besten freunden erlebt hat."

stachelvieh.de/2025/05/30/unen…

alle texte lest ihr hier: stachelviehssammels.art/2025/0…

stachelvieh hat dies geteilt

Moinchen, ihr glorreich Krieger*innen des täglichen Wahnsinns. Ein weiterer blendend besch****** Tag klopft höflich mit dem Presslufthammer an die Tür. Bereit, uns mit all seinem Charme in den Abgrund zu umarmen. Was wird uns wohl erwarten? Drachen? Steuerbescheide? Noch ein Zoom-Call mit Leuten, die sich für „inspirierend“ halten?

Und das Wetter? Ein absoluter Traum, wenn man auf Barometer-Roulette steht. Mein Kopf fühlt sich an, als würde ein Elch darin Limbo tanzen. Wassereinlagerungen laufen auf Volldampf, ich schwanke irgendwo zwischen Michelin-Männchen und Wasserbett. Und der Schlaf? Pure Comedy. Ganze zweieinhalb Stunden Tiefschlafdrama, unterbrochen von der zärtlichen Umarmung der Schlaflosigkeit. Ich bin offiziell müder nach dem Schlafen als vorher.

Aufstehen fühlt sich an wie der Endgegner in einem Spiel, das ich nicht spielen will. Körper? Komplett im Arsch. Geist? Existiert nur noch als Meme. Motivation? Vermisst, bitte Hinweise an die nächste Polizeidienststelle.

Aber nein, ich will ja nicht nur meckern... irgendwo zwischen Erschöpfung und innerem Schrei steckt bestimmt auch heute wieder eine winzige Dosis „irgendwas Gutes“. Vielleicht stolpere ich ja über ein Lächeln. Oder Schokolade. Oder jemanden, der mich nicht komplett nervt. Na gut, unrealistisch.

In diesem Sinne, ihr fantastischen Lebenskünstler*innen: Überlebt den Tag, haut dem Elend gepflegt einen in die Fresse, und versucht, irgendwie halbwegs menschlich ins Wochenende zu rutschen. Ich glaube an uns. Also... irgendwie. Vielleicht. Eventuell.

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Heute vor 10 Jahren:

vorrat #frapalymo No. 30

aus
menschgetürmtem
zu den
bewucherungen
des platten
landes
wildrosenhecken
mohnes augenfeuer
kornblumenspitzen
kamillenherden
düfte die
besoffen machen
zaubern dur
in die mollenen
schatten des
alltäglichen
später
wenn wachsgespeiste
tänzellichter auf
frostblühenden fenstern
pirouetten drehen
wenn die stille
laut wird
im hall
der erinnerung
ein lerchenruf

Impuls: „erstellt ein cento aus euren eigenen #frapalymo mai15-texten“ – mit dank an esther, die vor einiger zeit die anregung zu diesem impuls gegeben hatte. (zumindest um das copyright müssen wir uns ausnahmsweise überhaupt keine gedanken machen…:-))

stachelvieh.de/2015/05/30/vorr…

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Heute vor 10 Jahren:

landfriedensbruch #frapalymo No. 27

brüllend groß
gräßlich brüllend
fielen sie ein
in unsere
welt
wie skelettierte
tiere aus
stahl

da graben sie
und graben
brüllend
graben sie
suchen sie
jagen sie das
rentier aus
diamant

gräßliche riesen
brüllende bestien
durchwühlen mit
gierigen mäulern
unsere heilige
erde nach dir
diamantenes rentier
flieh!
eile dich!
dass sie dich
nie finden
mögen

Impuls: „übersetzt, verdichtet, nachdichtet ein gedicht“.

Meine Quelle ist der Text: Diamántta Spáillit, ein in ihrer Muttersprache Samisch vorgetragenes Lied von Mari Boine.

Hört es Euch an: youtu.be/uqmrzLlmhTY?si=OUrtvs…

Text nachlesen: lyricstranslate.com/de/diam%C3…

stachelvieh.de/2015/05/27/land…

Heute vor 10 Jahren:

Zu neuen Küsten #frapalymo No. 26

  • Atem der See -

umgibt
hüllt
füllt
schiebt
bremst

zart flüstert
er zuweilen
scheint er
gar ruhig
ist er
selten nur
putzt er
spiegel ins
große wasser
türmt hügel
berge strudel
mit gischtenen
spitzenborten
schneidet
haut und
sich am
klüver rüttelt
und baucht
fock mars
und bram
heult schreit
drückt den
rumpf in
die wellen
verfängt sich
im besan
bleibt uns
und zieht
doch weiter

tötet
und
belebt

Impuls: „wem gehört ihres erachtens beispielsweise die luft?“ – eine frage aus dem fragebogen von max frisch.
Quelle: Max Frisch: Fragebogen

stachelvieh.de/2015/05/26/zu-n…

fest verbunden #sammelstelle

es waren
schwierige tage
als sie
sich begegneten
sich erkannten
nicht immer verstanden
einander hielten
auf unebnen pfaden
gemeinsam lernten
sich stritten und
gemeinsames fanden
und wuchsen an
schwere und leichtigkeit
sie wussten von der
anderen neuen wegen wie
von den alten dämonen
spürten das da-sein
der anderen auch über
stille zeiten hinweg
jeder kontakt ein
neubeginn im
bekannten
gemeinsames erinnern
und neues erleben
das band das
hält

stachelviehssammels.art/2025/0…

stachelvieh.de/2025/05/25/fest…

Heute vor 10 Jahren:

wachtraum #frapalymo No. 25

liegen
um mich
eine nacht
von der art
derer ohne
schlaf lausche
ich im
dunkel finden
die augen
keinen halt
für die
lider wischen
den tag
hinweg

liegen
unter der
wildrosenhecke
die lider
geschlossen
mit jedem
atemzug spüren
wie der
duft der
blüten in
kaskaden auf
mich wallt

gern vergäße
ich mich
in diesem
traum

Impuls: „eine blaue blume, erdbeeren, schokolade, kaffee und ein kleines lied. worte verbannen – sinne zulassen.“ (by @e_mm_e1)

stachelvieh.de/2015/05/25/wach…