Drohte einst der Braunkohletagebau den Ort wegzubaggern, so bieten sich für den Zwenkauer Ortsteil Großdalzig jetzt neue Perspektiven. Der Gemeinderat berät, wie diese aussehen könnten.
Einkaufen, zum Arzt, zur Bank oder zur Post gehen – das ist im ländlich geprägten Zwenkauer Ortsteil Großdalzig seit vielen Jahren nicht mehr möglich. Auch das Gasthaus hat seine Pforten längst geschlossen. Das soll sich in Zukunft ändern. Die „Stadtstrategen“ der Firma Urban Management Systems aus Leipzig wurden beauftragt, ein Konzept für die Dorfentwicklung zu erarbeiten. 50 000 Euro, von denen 40 000 Euro über die Leader-Förderung kommen, hat der Stadtrat hierfür bewilligt. Die Einwohnerschaft soll einbezogen werden. Denn dass diese zu ihrem Heimatort steht, beweist ein Graffito an einer Hauswand, das nicht als Schmiererei abgetan werden darf: „Wir lieben Großdalzig“, ist dort zu lesen.
Investoren klopfen an
Der Ortsteil im Westen der Stadt hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Wandlungsprozess erlebt. Weiten Siedlungsbereichen drohte zunächst das Aus durch den Braunkohletagebau. Landwirtschaftliche Betriebe verloren wertvolle Flächen. Mit dem Ende des Abbaggerns und der darauf folgenden Transformation in eine naturnahe Erholungslandschaft samt Flutung des nahe gelegenen Zwenkauer Sees eröffneten sich neue Perspektiven. Das Wohnen in ruhigen Vorstädten wird laut Verwaltung immer beliebter, potenzielle Investoren klopfen regelmäßig an der Rathaustür an.
„Was verträgst du?“
„Quo vadis, Großdalzig?“, laute daher jetzt eine Frage, sagt Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Gemeint ist, in welche Richtung sich der Ort entwickeln, was aus ihm werden soll. „Was verträgst du?“, heißt es in einer anderen Frage. Landwirtschaftliche Brachen und ungenutzte Stallungen sollten künftig genutzt werden. Für das Gelände der ehemaligen Gärtnerei und der alten Milchviehanlage gebe es Pläne für Umwandlungenin Wohn- oder Mischgebiete. „Wir wollen aber keine Satellitenstadt werden. Gewinnmaximierung durch reinen Wohnungsbau ist nicht unser Ziel“, betont Schulz.
Dorfgemeinschaft stärken
Dabei habe Großdalzig schon wegen des Regionalbahn-Haltepunktes Potenzial für eine Weiterentwicklung, so der Bürgermeister. In 20 Minuten sei man am Hauptbahnhof in Leipzig, das mache den Standort attraktiv. „Die Entwicklung muss mit Fingerspitzengefühl vorangehen, der ländliche Charakter und Großdalzig als Kulturraum sollen erhalten bleiben, der Hahn darf weiter krähen, die Gänse dürfen schnattern“, betont er. Wichtig sei ihm, die Dorfgemeinschaft durch die Mitarbeit am Entwicklungsprozess zu stärken. Kämen beispielsweise 100 Zuzügler zu den rund 430 Einwohnerinnen und Einwohnern hinzu, hätte das einen großen Einfluss auf die Infrastruktur. Es böte Chancen für eine neue Kita, die Wiederkehr eines Konsums oder der Dorfkneipe.
Von Gislinde Redepenning
Andreas vom Zwenkauer See
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Als Antwort auf Andreas vom Zwenkauer See • •Aber auch Naomi 'SexyCyborg' Wu hat sich auch schon damit beschäftigt:
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Thorsten
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Als Antwort auf Malte • •Naomi 'SexyCyborg' Wu hat ihre Variante extra mit Stroboskoplicht gebaut.
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Andreas vom Zwenkauer See
Unbekannter Ursprungsbeitrag • •Das sollte ein Körper ausgleichen können; ich kann mir nur nicht so ganz die Ladespule vorstellen
Malte
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Als Antwort auf Malte • •Du meinst, so ein Piezoelement was beim Klicken Strom erzeugt (wie im Auto-Funkschlüssel). Ja, könnte klappen ....
Malte
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Als Antwort auf Malte • •Was ihr im Westen so alles habt - Schütteltaschenlampen ! Bei uns im Osten muß man an einer kleinen Kurbel drehen:
Wobei - da fällt mir ein: könnte man dann nicht noch so eine kleine Solarzelle wie auf meiner Taschenlampe implantieren. Möpse im Sonnenschein aufladen und dann können sie im Dunkeln wieder leuchten ...
Malte
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Als Antwort auf Andreas vom Zwenkauer See • • •Frank Dapor #podmin
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Malte und Andreas vom Zwenkauer See mögen das.
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