Unbekannter Ursprungsbeitrag

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Andreas vom Zwenkauer See

Das Haus wurde aufwändig saniert und nun ist auch die Miete angepasst worden. Und offensichtlich stehen der Ertrag des kleinen Ladens nicht im Verhältnis zu den Mieten. Mehr Einkaufen geht auch nicht - es gibt dort nur ein Grundsortiment. Die anderen Supermärkte im Ort haben mehr Auswahl.

Am Wochenende werden sicher wieder viele von euch zu Hause aufräumen und sauber machen. Eine große deutsche Organisation braucht da mal eure Hilfe.
Bitte schaut doch mal genau unterm Sofa und den Schubkästen nach ob noch etwas liegen geblieben ist ...

Ich schäme mich. Ja, heute schäme ich mich für einen Sachsen. Das kannste dir nicht ausdenken !
Flache Erde :facepalm

Wie schrieb einer in den Kommentaren: Könnt ihr bitte ein Gespräch zwischen einem Flacherdler und Hohlerdler organisieren? Das wäre feinste Popcornunterhaltung.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (6 Jahre her)

Der Ko-Pilot der AN 225 hat ein Video vom Anflug auf Leipzig auf YouTube geteilt. Bei schönstem Wetter sieht man den Südraum von Leipzig in (fast) allen Details.
Deshalb möchte ich euch die Bilder erläutern:
Vom Beginn des Videos sieht man in der Bildmitte das Kraftwerk Lippendorf mit seiner Dampffahne. Dann erzählt der Autor etwas und stellt seine Crew vor.
Nun spingt das Bild an das Kraftwerk heran; unterhalb des Kraftwerkes ist links der Kahnsdorfer und rechts der Hainer See zu sehen. Vom Kraftwerk aus, auf "zwei Uhr", ist der Zwenkauer See zu sehen. Rechts vom Zwenkauer See ist der Cospudener See und unterhalb der beiden ist der Störmthaler See zu sehen. Zwischen Kraftwerk und dem Zwenkauer See sieht man die Stadt Zwenkau (die Kamera springt hier noch einmal).

Dann springt die Kamera wieder und man sieht ein weiteres Industriegebiet unterhalb von Seen. Das ist die Industrieanlage "Leuna 2000" (Raffinerie) und der See ist der Geiseltalsee.
Auch die A9 unterhalb ist gut zu sehen.

Die Windräder in der beginnenden Rechtskurve stehen auf der "Querfurter Platte" und sind sehr "Windergiebig".
Im Ausleiten der Rechtskurve ist das Autobahnkreuz Halle-Süd (A38 und A143) zu sehen.

Nach der Anflugfreigabe im Funk und einer weiteren, kleinen Rechtskurve kommt das Dow-Kraftwerk in Schkopau in Sicht. Links neben dem Kraftwerk verläuft die ICE-Neubaustrecke der DB.

Wenn das Kraftwerk passiert wurde, sieht man oben schon die Landebahn "08R".
Der folgende Piepser ist der "Outer-Marker" (d.h. noch gut 7 km).
Die automatische Frauenstimme sagt die Flughöhe in Metern (!) an. Am Flughafenzaun stehen Hunderte Plainspotter.
Die Landung ist so sanft, dass es keinen "Kamera-Ruckler" gibt.

Auch wenn wir in Zwenkau denken, wir sind weit weg von der harten Corona-Front; nein das sind wir nicht !

Gestern, am frühen Abend war ich auf der Terrasse und meine Frau bemerkte ein anfliegendes Flugzeug. Sie sagte noch: "Das sieht aber komisch aus ! Wer fliegt den noch den Flughafen Leipzig an"?
Ich schaute hoch - das Flugzeug sah wirklich ungewöhnlich aus; so mit dem roten Leitwerk ! Air Berlin ist doch schon lange Pleite.

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Es war eine Challenger 650 - ist das Ding nicht 'ne Messe ?

Nur leider ist das Flugzeug eine fliegende Intensivstation und kam aus Mailand mit italienischen Corona-Patienten für das Universitätsklinikum Leipzig. Dort werden seit einigen Tagen auch norditalienische Patienten behandelt.

Leider haben auch die Leipziger Ärzte keinen Zaubertrank gegen die Krankheit - ein italienischer Patient ist schon im Klinikum gestorben.



Friendicatreffen in Zwenkau am See 2020
开始: 星期六 八月 01, 2020 @ 11:00 AM GMT+02:00 (Europe/Berlin)
Es ist wieder an der Zeit, die Übernahme der Weltherrschaft zu planen. Deshalb treffen wir uns wieder in Zwenkau am See.
位置: Zwenkau am See
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E-Mail-Probleme bei HOSTEUROPE


Seit einigen Wochen hat HOSTEUROPE massive Probleme mit seinem Kunden-Mail-Servern. Die sind aus Gründen auf den Blacklists verschiedener anderer Hoster/Provider aufgetaucht und gehen nicht wieder runter. So ist z.B. das HE-System bei der Telekom auf der ganz schwarzen Liste. Wie mir HE heute Morgen mitteilte, betrifft das 'ne ganze Reihe ihrer Server und auch DKIM hilft nicht weiter.
HE ist mit der Telekom im Gespräch, dass deren Server wieder von der Black-List runter kommen; aber es dauert noch unbestimmte Zeit.

D.h. nun, dass HE-Kunden Probleme haben E-Mails an Telekom-Mails zu schicken. Die werden vom Telekom-MX zurück gewiesen.

Als Antwort auf Andreas vom Zwenkauer See

??? Das ist jetzt aber doof. Wer nutzt denn noch eMail? Achja Mail ist ja das neue Fax.. Viele sind ja noch dabei Neuland2.0 kennen zu lernen.
Entschuldige meinen Sarkasmus.
Hintergrund für meinen Sarkasmus: Bei uns führt das Management gerade ein neues (natürlich kommerzielles) Socialnetwork ein.
Ergo: immernoch nix dazu gelernt.

Nextcloud Forum


@Nextcloud User Forum

Hallo Leute, da ich inzwischen 4 Nextcloud-Instanzen betreue dachte ich, es wäre auch mal Zeit ein Nextcloud-Nutzerforum im Fediverse zu schaffen.
Ich lade nun alle Nextcloud-Nutzer (natürlich auch Own-Cloud-Nutzer) ein, sich mit diesem Forum zu verbinden und ich hoffe, hier viele interessante Gespräche, Anregungen und Lösungen zu finden.

\o/

Hallo Leute, ich wende mich mal an eine hoffentlich breite Öffentlichkeit.
Heute ist der 9.Oktober, vor 30 Jahren war die große, vielleicht alles entscheidende Demo in Leipzig.
In diesem Zusammenhang wurde ich von verschiedenen Seiten auf meine Fotos dieser Zeit angesprochen. Die sind aber alle noch auf 35-mm-Foto-Film und müßten mal digitalisiert werden. Ich bin ja auch bereit, nach einer Durchsicht die Filme, dem Bürgerforum Leipzig die Negative als Originale der Zeitgeschichte zur Verfügung zu stellen. Aber vorher würde ich sie gern, mit meinen anderen Bildern aus dieser Zeit, digitalisieren.

Nun zu meiner Frage: wer hat ein gutes 35-mm-Foto-Film Digitalisierungsgerät mit einem USB-Anschluß (und den dazu gehörigen Treibern) und würde es mir (Leihweise) zur Verfügung stellen ? Porto übernehme ich selbstverständlich.

Ich habe damals "beim Film" gearbeitet und immer auf 35-mm-Kinofilm fotografiert (wir brauchten bloß 1,8 Meter Film von der Rolle in die Filmpatrone spulen). Entwickelt wurden die Filme dann im eigenen Labor oder im Kopierwerk Potsdam-Babelsberg.

Wer mag, kann diesen Post gern weiter verteilen/posten.

@Deutschsprachige Nutzer

Als Antwort auf Andreas vom Zwenkauer See

ich brauch bald auch eine firewirekarte ;) habe videos in 4.3 material ab ca 2000bis2012 - eine kiste voll mini-dv kassettchen mit undergroundparties in nightshot... horror! aber irgendwo ist auch carl cox drauf und die ganzen freaks ;) das gebe ich mir bald. die photos ab 2012 sind bald alle auf einem träger, dann weiß ich endlich wieviel in 7 jahren an material zusammengekommen ist, müll incl. sortieren vielleicht irgendwann mal, wenn man älter wird.
was anderes: ich leg mal ein foto vom foto unter #1990 ab und lass es paar tage stehen, bis ihr's euch angekuckt habt, ist auch fein ;D leider ist's das einzige...



Harthkanal steht auf der Kippe - wegen DIN-Norm


Eigentlich sollte der Harthkanal zwischen Cospudener und Zwenkauer See als Herzstück des Leipziger Neuseenlandes schon längst in Bau sein. Dabei ist die Gewässerverbindung beider Seen zurzeit fraglicher denn je. Grund: eine DIN-Norm.

Im Frühjahr verbreitete die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) als zuständiger Tagebausanierer noch Optimismus: Ende Februar verbreitete sie die Nachricht, ab März könnten die sogenannten Auflastschüttungen entfernt werden, die den losen Kippengrund für den Bau von Kanal und Schleuse seit 2016 verdichten sollten. Das geschehe bis August. Bis dahin sei wohl auch die Genehmigung für den Kanalbau bei der Landesdirektion durch, der eigentliche Bau könne starten, hieß es damals. Pustekuchen.

Fragen über Fragen prasselten stattdessen auf die LMBV ein. Durch das Verdichten war zum Beispiel der Grundwasserspiegel im Gelände extrem angestiegen, die Gründungen der Bauwerke mussten umgeplant werden. Und ein betonfeindlicher Boden mit aggressiven Säuren war entstanden. Auch Fragen in Auswertung des Hochwassers von 2013 kamen. Im Sommer schickte die Leipziger Dependance der LMBV schließlich einen Brandbrief ans zuständige sächsische Umweltministerium. Tenor: Wir rühren keinen Handschlag mehr, stellen alle Planungen ein, wenn ihr uns noch mehr Brocken zwischen die Beine schmeißt.

Was war zwischendurch passiert? Die DIN-Norm 19700war eingefordert worden. Diese regelt in Deutschland, wie Stauanlagen auszusehen haben. Das tut sie seit 1953 im Westen, seit 2004 wurden auch alte Ost-Bestimmungen eingearbeitet. In der Kurzfassung fordert die Norm, dass Stauanlagen so gebaut sein müssen, dass ihre Sicherheit auch bei Extremereignissen gewährleistet ist. Ganz konkret: Selbst ein 10 000-jähriges Hochwasser, also eines, das wahrscheinlich alle 10 000 Jahre einmal vorkommt, muss die Anlage aushalten. Zum Vergleich: 2013 war ein 150-jähriges Hochwasser.
Hochwasserschutztor unwirksam

Bei der Überprüfung der LMBV-Pläne auf dieses Kriterium stellte sich nach LVZ-Informationen heraus, dass die geplante Hochwasserschutzwand am Zwenkauer See Richtung Leipzig um drei Meter überströmt würde. Eine Katastrophe, die wenig wundert: Sie war auch nur einen halben Meter höher vorgesehen als die Zwei-Meter-Marke, die als Einstauziel für den See formuliert ist. Als ebenso bröckelig bei dem Ereignis erwies sich die Nordböschung, die lediglich aus losem Abraum besteht.

Der geplante Kanal soll zudem das Überschusswasser aus dem Zwenkauer in den Cospudener See leiten. 2,5 Kubikmeter pro Sekunde sind als Ziel festgelegt, um damit auch den Cospudener See und den Floßgraben Richtung Leipzig dauerhaft zu speisen. Problem nur: Bei den LMBV-Planungen wären die Boote in den kleinen Schleusen-Vorhäfen von der Strömung so durchgeschüttelt worden, dass an ein Schleusen gar nicht zu denken wäre.
Gründungen werden viel teurer

Die LMBV plante jeweils um: Die setzte das Hochwasserschutztor drei Meter höher – was bei dem Boden eine sehr aufwändige Gründung und extrem hohe Mehrkosten bedeutet – und plante große Rohre zum Ablassen des Überschusswassers. Das wiederum rief die Angelverbände auf den Plan. Sie forderten, bei einem Gewässerneubau müsse auch an die Durchlässigkeit für Fische wie den Aal gedacht werden. Und der wandere nun mal nicht durch Rohre. An diesem Punkt dürfte den LMBV-Planern der Kragen geplatzt sein, schickten sie den Brandbrief gen Dresden.
Tagebaurestloch oder Hochwasserspeicher?

Die Planungen seien schließlich schon 2016 mit allen Beteiligten abgestimmt gewesen, heißt es aus der LMBV-Chefetage. Alle seien damit zufrieden gewesen. Und der Zwenkauer See sei eben ein Tagebaurestloch und kein künstlicher Hochwasserspeicher, auf den die aufwändige DIN-Norm ausgerichtet sei. Nur mit viel Geld und einem klaren politischen Willen sei der Bau jetzt noch zu retten.

Offiziell befindet sich die LMBV derzeit in „intensiver Abstimmung“ mit der Landesdirektion, derzeit müsse „die Funktion des Hochwasserspeichers mit seinen Ein-, Absperr- und Auslaufbauwerken“ geprüft werden, so die LMBV in einer Pressemitteilung. Auf Basis der „festgelegten Optimierungsschritte“ sei derzeit nicht zu sagen, wann Baubeginn sei.
Behörde sieht „Sicherheitsdefizite“

Die Landesdirektion wird etwas deutlicher. In Auswertung des Hochwasser 2013seien die geplanten Bauwerke des Kanals überprüft, „Sicherheitsdefizite“ festgestellt worden. Die Pläne würden aktuell überarbeitet.

Hinter den Kulissen ist sogar erwogen worden, den Kanal gar nicht mehr zu bauen. Zu teuer, zu viele Fragen, zu viele Risiken. Allein für das aufwändigere Hochwasserschutztor müssten 30 Millionen Euro mehr ausgegeben werden. Kritiker berichten von einem Anstieg der Baukosten um 300 Prozent. Die LMBV bestreitet das. Inoffiziell. Offiziell gibt es schon länger keine Angaben mehr zu den Kosten. Nur soviel: Anstelle der ursprünglich geplanten 50 Millionen Euro sei man inzwischen bei 80 Millionen Euro. Das war jedoch im Frühjahr – vor den neuen Anforderungen.
„Erklärter Anspruch der Region“

Selbst Andreas Berkner von der Regionalen Planungsstelle, sonst ein ruhiger, besonnener Moderator, der im Hintergrund die Übersicht behält und den Konsens herstellt, wird auf die Frage nach den Kosten unruhig. Es komme darauf an, welche Kosten man meine, betont er. Für das Projekt bedürfe es auf jeden Fall „besonderer gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten“, mahnt er. „Alle müssen dafür zusammenarbeiten“, fordert Berkner. Der Kanal bleibe jedoch „erklärter Anspruch der Region“, formuliert er in enger Abstimmung mit Landrat Henry Graichen (CDU).

Ein anderer geplanter Neuseenland-Kanal ist bereits in der Schublade verschwunden. Nach dem Aus der Landesdirektion für die Wasserschlange, der den Markkleeberger See und damit auch den Störmthaler See an die Pleiße anschließen soll, wird von den Beteiligten nach Alternativen gesucht. Theoretisch bleibt ein Gewässer zwar möglich, aber hinter den Kulissen wird eher über Boots-Shuttles als einen neuen Kanal nachgedacht. Klar ist auch: Gigantische Mehrkosten für den Harthkanal befördern nicht gerade eine aufwändigere Lösung an anderer Stelle.

Von Jörg ter Vehn

LVZ v.24.09.2019


Landtagswahl 2019


Die Landtagswahl in Sachsen ist gelaufen; wir müssen mit dem Ergebnis klar kommen.
Nun gehört es zum demokratischen Diskurs, dass man auch mal unbequeme und abweichende Meinungen zu diskutieren hat.

Was ich aber immer erwarte ist gutes Handwerk.

Und da hat die AfD gezeigt, dass sie nicht nur keine mehrheitsfähige politische Lösung zu bieten hat, nein sie ist auch noch zu bescheuert eine gültige Wahlliste aufzustellen. Verschärfend finde ich, dass dort genug "Anwälte" und "Verwaltungsfachleute" mitmachen und die in der Lage sein sollten, wenigstens gültige Wahllisten hinzubekommen.

Aber auch andere Fachbereiche sind bei der AfD Mangelware. Heute hat die LVZ die Portraitfotos der gewählten Abgeordneten aller Parteien veröffentlicht. Die CDU Personen sind alle vor einem einheitlichen Hintergrund; die Leute der SPD und Grünen vor weissem bzw. dezenten Hintergrund - auch alle professionell fotografiert.

Die Abgeordneten der AfD konnten zum Glück keinen fähigen Praktikanten finden der sich mit Photoshop auskennt. Was bleibt ist diese Peinlichkeit:

Alle Fotos haben als Quelle die AfD Sachsen - die LVZ hat hier also wohl nicht besonders extreme Beispiele heraus gesucht. Eins hat als Quelle sogar "Facebook" (hier nicht gezeigt). Ich habe nur zwei beliebige Fotos heraus gegriffen. Eigentlich sind alle Fotos handwerklicher Müll.

Können wir also die Hoffnung haben, wenn kreativ tätige Berufsgruppen scheinbar nicht bei der AfD mitmachen, dass noch nicht alles in Sachsen verloren ist ?

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (6 Jahre her)

Mario P. hat dies geteilt.