friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Denkmaltag: Konzert in Zitzschener Kirche


Zwenkau. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals kann die Dorfkirche Zitzschen am Sonntag ab 15 Uhr besichtigt werden. Das Gotteshaus ist vor allem durch die 1795 geweihte Trampeli-Orgel in der Region ein Begriff. Höhepunkt wird ab 16 Uhr ein Konzert für Trompete und Orgel mit dem Leipziger Trompeter Alexander Pfeiffer und dem Kantor der Martin-Luther-Kirche Markkleeberg-West, Frank Zimpel, sein.
Das Duo musiziert seit 13 Jahren gemeinsam und hat in Europa und darüber hinaus schon mehr als 500 Konzerte gegeben. In der Zitzschener Kirche treten sie zum zweiten Mal auf. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
LVZ v.9.9.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

"Damals war's" - Eythra und Bösdorf werden wieder lebendig


Über 700 Ehemalige beim 4. Wiedersehenstreffen der beiden Tagebau-Dörfer in der Stadthalle Zwenkau
Von Ulrike Witt
Zwenkau. "Hallo, wie geht´s Dir denn? Was macht die Familie?" So begannen am Samstagnachmittag beim vierten Wiedersehenstreffen der ehemaligen Eythraer und Bösdorfer die meisten Gespräche. Der Lärmpegel in der Stadthalle Zwenkau war bei über 700 Gästen beachtlich. Rund 30 Jahre, nachdem die beiden Dörfer dem Tagebau Zwenkau geopfert wurden - der letzte Bösdorfer verließ 1982 sein Haus, der letzte Eythraer 1986 -, haben sich die einstigen Nachbarn noch immer viel zu erzählen. Freude, bisweilen aber auch Wehmut, stand in den Gesichtern.
Gerhard Winter, der Vorsitzende der IG Eythra-Bösdorf, die seit elf Jahren gemeinsam mit dem Heimatverein Zwenkau die Treffen organisiert, freute sich über eine gelungene Premiere. Erstmals wurde unter dem Motto "Damals wars" das Leben in Eythra und Bösdorf, einst zusammen rund 4500 Einwohner, nachgestellt. "Meine Frau Elfriede hatte im November die Idee, die Bilder unserer Heimatkalender mit Leben zu füllen und bis zur letzten Minute heute daran gearbeitet", erklärte Gerhard Winter. Über 70 Ehemalige machten mit, schlüpften in historische Kleider und brachten Utensilien aus dem Dorfalltag mit.
"Das ist meine alte Klassenlehrerin Hannelore Henschke", sagte Katja Wagner vor einer Fotowand zu ihrem Mann Alexander. Sie besuchte bis zur Schulschließung 1986 die POS "Hans Franke" in Eythra. Genau wie Nadja Rolke und Claudia Poetsch, die ihre Pionierblusen und Schulranzen aus dem Keller geholt hatten. "Zum Schluss, als wir schon nach Grünau umgezogen waren, wurden wir jeden Tag mit dem Taxi in die Schule gefahren", verriet Rolke.
Das Handwerk präsentierten Peter Freiberg und Rolf Dose in Fleischer- und Bäckerkluft, "Die Heimat ist verloren, der Schmerz bleibt", gestand der 73-jährige Freiberg. Anders sein zwei Jahre älterer "Kollege": "Wir haben, wie viele Eythraer, in Knautnaundorf gebaut, dort eine neue Heimat gefunden und heute den Zwenkauer See vor der Tür. Damit kann man doch gut leben."
Ein Stück Konsum-Geschichte wurde mit Luzia Gottwald wach. Die 78-Jährige hat in Bösdorf gewohnt und in Eythra im Konsum gearbeitet. Mit weiteren fünf ehemaligen Verkäuferinnen stand sie mit Schürze und Häubchen in der Stadthalle, vor sich China-Handtücher, Malimo-Küchenkalender, Dederon-Einkaufsnetze und geblümte Beutel. "Das ist alles original DDR-Ware, genau wie die Lebensmittel, Rotkäppchen-Sekt, Wurzener Erdnuss-Flips und die Alu-Chips", sagte Gottwald schmunzelnd.
Nicht mit ihrer Heimat untergegangen sind die "Montagskegler" der BSG Motor Eythra. Die acht Damen, die heute in Zwenkau, Knauthain, Lausen und Grünau leben, treffen sich vierteljährlich in Miltitz, um ihrem Hobby zu frönen. Am Samstag schwelgten sie ganz sportlich in Erinnerungen. Marita Sydlik, mit 75 Jahren die Älteste der munteren Truppe, meinte: "Man hätte den Zwenkauer eigentlich Eythraer See nennen müssen. Schließlich ist unser Dorf dafür von der Landkarte verschwunden."
Das nächste Wiedersehenstreffen soll, so Winter gestern, wahrscheinlich in drei Jahren in Zwenkau stattfinden.

LVZ v.8.9.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Noch Gesprächsbedarf zum Wiederaufbau


Tellschützer Kirche: Gottesdienst und Bildspende
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Am morgigen Sonntag feiert die Kirchgemeinde Tellschütz um 10 Uhr Erntedankgottesdienst. Es ist der zweite Gottesdienst in den Mauern des am 10.Januar ausgebrannten und seit dem Frühjahr eingerüsteten Gotteshaues (die LVZ berichtete mehrfach).
Anfang 2016 soll, wenn alles nach Plan läuft, der Wiederaufbau beginnen. Wie die rund 500 Jahre alte Kirche künftig aussehen soll, darum wird derzeit hinter verschlossenen Türen gerungen. Wie Pfarrerin Barbara Hüneburg informierte, habe es Ende August ein Treffen von Fachleuten vor Ort gegeben. Dabei waren Vertreter der evangelisch-lutherischen Landeskirche, der Denkmalpflege, der Versicherung, des mit den Bauplanungen beauftragten Ingenieurbüros Scherf, Bolze und Ludwig und der Kirchenvorstand.
"Einigkeit besteht, was das Äußere anbelangt. Turm und Kirchenschiff sollen so, wie sie vor dem Feuer waren, wieder aufgebaut werden", erklärt Hüneburg. Diskussionsbedarf gebe es derweil bei der Gestaltung des Innenraumes. Dank ihrer vollständig erhaltenen spätbarocken Ausmalung galt die Dorfkirche als kulturhistorisches Kleinod in der Region. Während die Pfarrerin und der Kirchenvorstand eine Wiederherstellung des zuletzt Mitte der 90er Jahre mit der gesamten Kirche sanierten Innenraumes favorisieren, denken Denkmalpfleger und Landeskirche über "Alternativen" nach, verriet Hüneburg.
Wie die konkret aussehen könnten, dazu will sie sich erst nach der Kirchenvorstandssitzung, die am Montagabend stattfindet, äußern. Klar macht Hüneburg aber schon jetzt: "Die Kirche muss zu den Menschen und der ländlichen Region passen. Modernes lässt sich vielleicht in einer Großstadt umsetzen, in Tellschütz sicher nicht. Hier werden wir einen Kompromiss finden müssen."
Indes füllt sich der Spendentopf für den Wiederaufbau. Lehmhaus Galeristin Catherine Scholz hat Käufer für das vom Ehepaar Kuhnt gestiftete Gemälde aus dem Nachlass des Malers Heinz Mutterlose gefunden. Ihren Namen wollten die Spender nicht öffentlich genannt haben. Es handele sich um "langjährige treue Kunden" der Zwenkauer Galerie, so Scholz. Die Kirchgemeinde Tellschütz kann sich über 420 Euro freuen.

LVZ v.5.9.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Kläranlage Kleindalzig wird für 1,2 Millionen Euro erweitert


Abwasserzweckverband "Weiße Elster" errichtet zweites Nachklärbecken / Kapazität für 25000 Menschen
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Der Geruch, der Besucher am Tor der Kläranlage Kleindalzig empfängt, ist gewöhnungsbedürftig. Besonders am frühen Morgen. Michael Friedrich, Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes "Weiße Elster", schmunzelt: "Das gehört auch zum Leben, da redet nur keiner gern drüber." Friedrich ist Herr über die Abwässer der Verbandskommunen Pegau, Groitzsch, Elstertrebnitz und Zwenkau und seit zwei Monaten auch Bauherr. Die Kläranlage wird erweitert, bis Ende Januar entsteht ein zweites Nachklärbecken.
"Die Gründungsväter unseres Abwasserzweckverbandes waren schlau. Im Unterschied zu vielen anderen haben sie die Anlage, die 1995 errichtet und Anfang 1996 in Betrieb genommen wurde, nicht überdimensioniert, sondern so angelegt, dass sie mitwachsen kann", erklärt Friedrich. Und das muss sie nach 20 Jahren auch. "Hydraulisch ist die Anlage im Moment völlig ausgelastet. Bei Regen haben wir Probleme, den Schlamm zurückzuhalten", gesteht der Chef. Mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 8000 Kubikmetern im Belebungs- und Nachklärbecken sei die Anlage derzeit für 18000 Einwohner ausgelegt, nach Abschluss der Baumaßnahme dann für 25000.
Notwendig ist die Kapazitätserweiterung vor allem, weil in den nächsten Jahren mehrere Orte in der Elsteraue an das zentrale Abwassernetz angeschlossen werden. Aktuell sind das die Ortslage Döhlen im Zwenkauer Ortsteil Rüssen-Kleinstorkwitz und der Kitzener Ortsteil Sittel. 2018 soll schließlich Tellschütz, der letzte, noch nicht angeschlossene Zwenkauer Ortsteil folgen.
Wie berichtet, ist in dem 124 Einwohner zählenden Dorf die vom Gesetzgeber bis Ende 2015 geforderte Umstellung auf vollbiologische Kleinkläranlagen wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht möglich, laut Stadt aus Kostengründen ein zentraler Anschluss mit Druckleitung zwischen Großdalzig und Tellschütz unumgänglich. Ortsbegehungen, die für 2015 von Bürgermeister Holger Schulz (CDU) angekündigt waren, fanden bislang nicht statt. Kämmerin Antje Bendrien hat die rund 800000 Euro für den Anschluss 2017/18 in ihrer Finanzplanung stehen. Eventuell werde 2016 mit der Planung begonnen, sagt sie auf LVZ-Nachfrage.
Zweckverbandschef Friedrich kämpft derweil selbst mit dem hohen Grundwasserstand, der nach Einstellung des Tagebaus Zwenkau in der Elsteraue herrscht. "Für das zweite Nachklärbecken müssen wir wegen der betrieblich notwendigen Absetzeigenschaften bis zehn Meter tief in die Erde. Ohne Abpumpen wäre das nicht möglich", sagt er und zeigt auf die Brunnen im Trichter. Probleme habe es auch bereitet, eine Betonspezialbaufirma zu finden.
Zufrieden ist Friedrich mit der Finanzierung der 1,2 Millionen Euro teuren Baumaßnahme. Über die Richtlinie Siedlungswasserwirtschaft, mit der auch der Bau von Kleinkläranlagen gefördert wird, habe der Abwasserzweckverband ein zinsgünstiges Darlehen von der Sächsischen Aufbaubank erhalten. "Wir zahlen 20 Jahre lang nur 0,2 Prozent Zinsen. Besser geht es doch nicht", meint der Geschäftsführer.

LVZ v.2.9.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Sana-Häuser Borna und Zwenkau haben Trägerwechsel bewältigt / Martin Jonas neuer Regionalgeschäftsführer


Von Thomas Lieb
Borna/Zwenkau. Vor acht Monaten herrschte an den Klinikstandorten Zwenkau und Borna helle Aufregung. Als (quasi über Nacht) feststand, dass die Helios-Häuser in den Sana-Konzern übergehen, der als drittgrößte private Klinikgruppe Deutschlands 47 Häuser bundesweit betreibt, kam vor allem bei der Belegschaft Verunsicherung auf. Heute ist die Klinikleitung erleichtert über einen reibungslosen Ablauf der Konzernintegration.
"Ich bin sehr stolz auf die Mitarbeiter an unseren Standorten", resümiert Klinikgeschäftsführerin Stefanie Ludwig. Weiter: "Trotz des laufenden Klinikbetriebes meistern wir gemeinsam mit viel Kraft und Engagement die zusätzlichen Aufgaben, die dieser Prozess mit sich bringt." Für Ludwig, die seit Anfang Juli mit Martin Jonas einen neuen Regionalgeschäftsführer (Region Sachsen/Franken) im Bornaer Stammhaus an ihrer Seite weiß, sei es nicht selbstverständlich gewesen, dass "wir uns auch in dieser Zeit so gut weiter entwickelt haben. Es konnten geplante Investitionen umgesetzt werden, die Fallzahlen sind um drei Prozent gestiegen. Wir haben mehr Patienten versorgt, als im letzten Helios-Jahr. Das ist deutlicher Beleg, dass die Entflechtung vom alten Träger und die Integration in einen neuen Konzern unser Kerngeschäft nicht beeinflusst hat."
Jedenfalls nicht nach außen. Hinter den Kulissen stellten technische Umstellungen, die Einführung von Konzernstandards und IT-Anpassungen Herausforderungen dar. Die Übernahme durch Sana stärkt den Standort Leipziger Land. Borna ist Ankerhaus im Konzern - ein klares Bekenntnis zu Sachsen. Was auch Regionalgeschäftsführer Jonas so sieht: "Einer der regionalen Hauptstandorte in so einem großen Konzern zu sein, spricht immer auch für die Bedeutung der Region." Borna werde auch unter dem Sana-Logo als "innovatives Haus mit Leuchtturmfunktion wahrgenommen", das die Entwicklung mit beeinflussen kann.
Stichwort Entwicklung: Bereits in diesem Jahr haben sich spezialisierte Fachärzte für die Kliniken Leipziger Land entschieden. Seit Juli konnten in Borna die Thorax-Chirurgie wieder etabliert und das neuromedizinische Zentrum ausgebaut werden. Nun können dort Blutgerinnsel im Gehirn mittels der mechanischen Rekanalisation entfernt werden. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem das Gerinnsel mit einem Spezialkatheter aus dem verstopften Blutgefäß gezogen wird. Für das neuartige Verfahren wurde der Neuroradiologe Dr. Torsten Hantel gewonnen.
Die Zeichen bei Sana stehen weiter auf Wachstum. In Zwenkau soll die komplette radiologische Technik erneuert und ein CT-Gerät angeschafft werden. In Borna stehen der Umbau der Endoskopie, der Neonatologie und der Besucher-Parkplätze auf der Liste.

Seit dem 1. Juli haben die Sana Kliniken Leipziger Land wieder einen Regionalgeschäftsführer. Martin Jonas betreut in dieser Funktion die Sana-Region Sachsen/Franken. Mit Regionalsitz in Borna ist der 41-Jährige für die Kliniken an den Standorten Borna, Zwenkau, Hoyerswerda, Dresden, Freiberg, Hof und Pegnitz verantwortlich. Jonas verfüge über langjährige Erfahrungen im Klinik-Management. Zuletzt war er als Regionalgeschäftsführer bei der Helios-Kliniken-Gruppe tätig. Davor betreute er die ostdeutschen Standorte der Rhönkliniken. "Ich freue mich auf die Region Sachsen und auf das zu bildende Netzwerk. Ziel meiner Arbeit ist es, die Verzahnung der stationären und ambulanten Leistungen im Sinne unserer Patienten mit den Geschäftsführern vor Ort weiter voranzubringen", sagt Jonas. . Jonas ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Markkleeberg.

LVZ v.1.9.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Siedlungsreste aus der Spätbronzezeit entdeckt


Vorbereitung für die A72: Grabungsleiterin Yvonne Heine freut sich über komplett erhaltene Nadel und Sporen aus der Slawenzeit
Von Ulrike Witt
Zwenkau/Böhlen. Seit Monaten graben sich Archäologen in Vorbereitung des A72-Baus entlang der B2/95 Stück für Stück durch die Erde. Nahe der Abfahrt Zwenkau haben sie jetzt auf rund 2000 Quadratmetern die Reste einer Siedlung der späten Bronzezeit sowie einer slawischen Siedlung entdeckt. Für Fachleute etwas ganz Besonderes.
Der Verkehr an der Ausgrabungsstelle, keine 20 Meter von der Bundesstraße entfernt, ist ohrenbetäubend. Grabungsleiterin Yvonne Heine und ihre sechs Mitarbeiter stört das nicht. "Für so eine schöne, reiche Fundstelle nimmt man den Lärm gern in Kauf", sagt die 43-Jährige. Dass es hier was zu holen gibt, habe sich schon im April/Mai bei den Voruntersuchungen abgezeichnet.
"Im Grunde war das zu erwarten", sagt Heine, "der Leipziger Raum war schon früh dicht besiedelt, damit aus archäologischer Sicht sehr interessant." Allerdings sei das Gebiet im Zuge des Braunkohletagebaus und der Umverlegung der Pleiße in den 1970er Jahren mehrfach überarbeitet worden. "Zu DDR-Zeiten wurde im Vorfeld der Tagebauerschließung nicht immer alles untersucht. Wir müssen leider davon ausgehen, dass einiges verloren gegangen ist, es sich hier nur um Restflächen der Siedlungen handelt", so Heine.
Aber auch die sind überaus ergiebig, wie die über 1000 kleinen und größeren Fundstücke belegen, die seit Juni bei drückender Hitze und zuletzt auch Regen aus 122 sogenannten Befunden oder Gruben in mühevoller Kleinarbeit ausgebuddelt wurden. Wie Heine erklärt, sind 119 Befunde spätbronzezeitlicher Herkunft, datieren um 1000 vor Christus, die drei nördlich gelegenen Befunde hingegen slawischer Herkunft und somit aus dem 9. Jahrhundert nach Christus. Eine durchgehende Besiedlung habe es an dieser Stelle nicht gegeben, "für die knapp 2000 Jahre dazwischen haben wir keine Nachweise, aber das ist ganz normal", weiß die Grabungsleiterin.
Die eindrucksvollsten Fundstücke, die Heine auf einem Tisch ausgebreitet hat, sind eine Bronzenadel mit Petschaftskopf, die in der späten Bronzezeit als Ziernadel für Gewänder oder Haarschmuck gebräuchlich war, sowie ein von Reitern verwendeter Eisensporen aus der Slawenzeit. "Beides ist komplett erhalten, das ist schon sehr selten", betont Heine. Außerdem präsentiert sie Keramikteile von zwei Vorratsgefäßen sowie Reste eines Webgewichtes aus der Bronzezeit. "Das deutet alles auf eine Siedlung mit ganz typischen Vorratsgruben hin", meint die Archäologin. Weitere keramische Bruchstücke auf ihrem Tisch zieren das slawische Wellenband.
Gestern war der letzte Tag an der Ausgrabungsstelle bei Großdeuben, das Team zieht schon heute in Richtung Rötha weiter. Dort warten zwei weitere Fundstellen auf ihre Entdeckung. Die Fundstücke werden in den nächsten Wochen in der Arbeitsstelle des Landesamtes für Archäologie in der Heilemannstraße in Leipzig inventarisiert und aufgearbeitet. Danach kommen sie mit Laborergebnissen, unter anderem von Holzkohleproben, nach Dresden ins Magazin des Landesamtes. "Besondere Stücke können Interessierte vielleicht später einmal im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz, dem ehemaligen Kaufhaus Schocken, bestaunen", sagt Heine.

LVZ v.27.8.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Harthkanal verzögert sich - nicht vor 2020 fertig


Tagebausanierer LMBV räumt Probleme mit dem Baugrund ein
Von Ulrike Witt
Zwenkau/Markkleeberg. Der Harthkanal, die schiffbare Verbindung zwischen Cospudener und Zwenkauer See, wird voraussichtlich erst 2020 fertig. Als Grund nannte Jörg Schöne, Fachreferent der Abteilung Planung Westsachsen/Thüringen beim Tagebausanierer LMBV, jetzt Probleme bei den laufenden Arbeiten am Baugrund ein.
Wie mehrfach berichtet, kam es in den vergangenen Wochen im Zuge des Rüttelstopfverfahrens auf der Cospudener See-Seite zu Rutschungen. Um Gefahr für Leib und Leben abzuwenden, wurde der Seerundweg - vorerst bis Herbst - gesperrt. "Wir haben es mit geotechnischen Ereignissen zu tun, deren zeitlicher Eintritt und Ausmaß konkret so nicht abschätzbar sind", erklärt Schöne und fügt hinzu: "Oberste Priorität hat für uns die Sicherheit der Menschen." In der Folge hätten die Großgeräte aufgrund der Erdbewegungen zeitweilig angehalten werden müssen.
Inzwischen wird bei der LMBV über eine Anpassung der Technologie nachgedacht. "Wir verdichten ja nicht nur einen Teil des bis zu 60 Meter tiefen Kippenbodens, wir verdrängen auch Wasser. Derzeit wird die Notwendigkeit von technologischen Ruhephasen geprüft", so der Fachmann. Trotzdem werde noch am Termin 1. Quartal 2016 für den Abschluss der Bodenvergütung festgehalten. "Angesichts der Ereignisse ist es aber durchaus realistisch, dass es länger dauern kann", räumt Schöne ein. Die bislang angekündigte Eröffnung des Harthkanals im Jahr 2018 hält er für unwahrscheinlich - auch aus genehmigungsrechtlicher Sicht.
"Für die Baugrundvergütung haben wir das Okay des Oberbergamtes, für den eigentlichen Kanalbau brauchen wir eine wasserrechtliche Genehmigung", sagt Schöne. Der Antrag für das Plangenehmigungsverfahren solle bis Ende 2015 bei der Landesdirektion eingereicht werden. "Ich gehe davon aus, dass das Verfahren im Wesentlichen 2016 läuft", meint er. Erst danach könne die LMBV die Ausführungsplanung abschließen, auf deren Basis später die europaweite Ausschreibung vornehmen.
Bei dem ohnehin langen Verfahren gibt es auch noch "einige Unwägbarkeiten", wie Schöne sagt. Neben den betroffenen Kommunen Zwenkau, Markkleeberg und Leipzig würden sich mit Sicherheit auch wieder die Umweltverbände zu Wort melden. "Das wasserrechtliche Verfahren wird eine ganz spannende Geschichte", ist er sicher.
Diskussionen gibt es jetzt schon bei den künftigen Nutzern. Segler stören sich an der avisierten Durchfahrtshöhe von 8,32 Meter für die A38-Brücke. "Warum wird die Schleuse auf Cospudener und nicht auf Zwenkauer Seite gebaut? Dann kämen auch Kajütboote durch, ohne den Mast umlegen zu müssen", hakt ein Wassersportler nach.
"Das ist eine Frage der Kosten", stellt Schöne klar. Im Zuge der Vorplanung seien bereits 2006 beide Varianten beleuchtet worden. "Bei dem vom Cospudener zum Zwenkauer See um sieben Meter ansteigenden Gelände wären für den Schleusenbau auf Zwenkauer Seite umfangreichere Baugrundvergütungen, ein tieferer Einschnitt mit Bodenabtragungen und/oder Stützwänden und eine noch aufwändigere Unterquerung der A38 notwendig", erläutert Schöne. Nicht zuletzt das Autobahnamt schaue dem Projektträger LMBV sehr genau auf die Finger, habe Sorge um die Unversehrtheit seiner Anlagen. Nach umfassender Abwägung seien die Fachleute deshalb zu dem Ergebnis gekommen, dass 8,32 Meter vertretbar sind.
Neue Ideen gibt es derweil für die Gestaltung des künftigen Schleusenareals, wie Schöne verrät. "Um den Erlebnischarakter und damit die Attraktivität zu erhöhen, sollen Treppen angelegt werden, die zum Hinsetzen einladen, und eine Vorbehaltsfläche zum Beispiel für Gastronomie reserviert werden." Außerdem möchte die LMBV Touristen an das Dorf Prödel erinnern, das dem Tagebau an dieser Stelle geopfert wurde. "Die Schleuse soll nicht nur eine technische, sondern auch eine touristische Anlage werden", sagt Schöne. Betreiber werde wahrscheinlich der Zweckverband Neue Harth sein.

LVZ v.11.8.2015

Vera deRaal mag das nicht.

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Bürgermeister überrascht mit einem Schlag


24. Laurentiusfest im Zwenkauer Waldbad: Publikumserfolg mit Hitze, Mücken und ganz viel Wasser
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Mit nur einem Schlag hat Bürgermeister Holger Schulz am Freitagabend das Festbierfass angezapft und damit - diesmal ganz ohne Pannen - das 24. Laurentiusfest im Waldbad eingeläutet. Offiziell eröffnet wurde die dreitägige Veranstaltung zuvor beim traditionellen Festgottesdienst in der Laurentiuskirche.
"Immerhin habe ich es geschafft, dass Zwenkau in der Staatskanzlei nicht in Vergessenheit gerät", meinte Schulz in seiner Eröffnungsrede schmunzelnd. Wie berichtet, hatte er Ministerpräsident Stanislaw Tillich vergangenes Jahr eine Bierdusche verpasst. "Holger hat im Urlaub geübt", vermuteten die einen, andere, dass der Namensgeber des Festes, der Heilige Laurentius, als Schutzpatron der Bierbrauer am Tag des Bieres seine wohlwollenden Hände im Spiel hatte.
In den Genuss des ersten Glases kam der Yachtverein, der 2015 sein 15-jähriges Bestehen feiert und einer von 22 Zwenkauer Vereinen ist, die das Laurentiusfest, unterstützt von der Stadt, möglich gemacht haben. Und das war wieder ein Mix aus Bewährtem und Neuem. So präsentierte der Heimatverein seine frisch aufgelegten Heimatkalender fürs nächste Jahr. Für zehn Euro sind die drei, Zwenkau, Eythra und Bösdorf gewidmeten Ausgaben ab sofort im Rathaus zu haben.
Lust auf die neue Seestadt machte die Tauchschule Lange, die am Samstag zum Schnuppertauchen ins 50-Meter-Becken lud. "Noch sind wir in Leipzig ansässig, wollen aber über kurz oder lang nach Zwenkau", erzählte Chef Robert Lange. Im September gebe es ein Gespräch beim Kreis. "Unser Ziel ist es, im Frühjahr 2016 erste Kurse am Hafen anzubieten. Langfristig wollen wir südöstlich vom Kap ein festes Domizil bauen", verriet er. Dass die Zwenkauer Spaß am Tauchen haben, zeigte der große Zulauf. Überhaupt waren bei drückender Hitze alle Wasserangebote ein Renner.
Auf eine Abkühlung freuten sich auch die Biker, die am Samstag lautstark und in dicker Kluft ins Waldbad einrollten. Der Jüngste in der Runde der harten Kerle war der vierjährige Elias, der stolz auf seinem Pocketbike saß. Noch stolzer war nur Papa Ronny Schlosser. Der KFZ-Mechaniker hat die Vier-PS-Maschine selbst gebaut. "Danke an meinen Arbeitgeber, die Firma Fahrzeugbau Frank in Frankenheim", so Schlosser strahlend.
Nebenan auf der Müllerwiese wartete der Neuseenländer Quadverein auf Fahrer und die Feuerwehr. Die Kameraden hatten sich angeboten, den staubigen Boden abzuspritzen. "Es ist zu heiß. Da wollen die Leute nicht noch auf heiße Maschinen", bedauerte Chef Alexander Hauswald. Mehr Erfolg hatte der Verein mit dem Tanz am Freitagabend. "Wir haben DJs aus der Region geholt, die auf junges Publikum zugeschnittene Musik aufgelegt haben. Das kam an", so Hauswald.
Unermüdlich ackerten derweil die 140 Beachvolleyballer beim 21. Harry-Schulz-Turnier, ausgerichtet von den Skihasen der SG Blau-Weiß. "Die Bedingungen sind für uns ideal. Bei 35 Grad kommt richtiges Beach-Feeling auf", so Turnierleiter Karl Kretzschmar. Unter den Sportlern, die sich in den Pausen mit Wasser und Melone stärkten, war wie immer auch Bürgermeister Schulz.
Neben der Hitze und vielen Erlebnissen wird vom 24. Laurentiusfest wohl auch die Mückenplage in Erinnerung bleiben. Die Tierchen fielen in Heerscharen über die Besucher her. Autan und Co. wurden zum Festparfüm - leider ohne durchschlagenden Erfolg.

LVZ v.10.8.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Ehemalige schlüpfen in alte Dorfrollen


Eythra/Bösdorf-Treffen in der Stadthalle Zwenkau
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Die Vorfreude steigt: Das vierte Wiedersehen der ehemaligen Eythraer und Bösdorfer rückt langsam näher. Am 5. September treffen sich die Bewohner der beiden Dörfer, die in den 1970/80er Jahren dem Braunkohletagebau Zwenkau zum Opfer gefallen sind, wieder in der Stadthalle Zwenkau. Der Einlass beginnt um 13 Uhr, die Veranstaltung um 14 Uhr.
Höhepunkt soll diesmal die lebendige Illustration des früheren dörflichen Lebens werden. Dafür wurden, wie Gerhard Winter von der IG Eythra/Bösdorf berichtet, bereits mehr als 60 Darsteller unter den Ehemaligen gefunden, die unter dem Motto "Damals war´s" in Kostüme schlüpfen und Dorfgeschichte(n) unter anderem von Handwerkern, Fußballern, Konsum, Kneipen, Kitas und Schulen und natürlich auch vom Eythraer Schloss erzählen werden.
"Wer sich selbst als Darsteller beteiligen will, ist herzlich eingeladen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kommen Sie einfach am 5. September in passender Kleidung oder melden sich bei mir unter Telefon 03419606156. Wir würden uns riesig freuen. Denn je mehr historische Darsteller präsent sind, desto stärker wird das Zusammengehörigkeitsgefühl sein, das bei unseren Treffen immer spürbar ist", meint Winter. Für Gesprächsstoff unter den Ehemaligen werde auch der Macher des alljährlich vom Heimatverein Zwenkau herausgegebenen Eythra/Bösdorf-Kalenders, Gunter Arndt, sorgen, der viele alte Fotos mitbringen will.
Laut Winter läuft der Kartenvorverkauf längst auf Hochtouren. Er empfiehlt Interessierten, sich rechtzeitig Plätze zu sichern. Tickets zum Preis von fünf Euro sind in Zwenkau in der Stadtinformation im Rathaus und in der Postfiliale, Leipziger Straße 12, zu haben, in Zitzschen in der Gärtnerei Neidhardt, Kirchstraße 14, in Knautnaundorf im Friseursalon Christel Keil, Ringweg 28, sowie im Internet unter www.eythra.de.

LVZ v.30.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Hart am Wind - Ferienabenteuer auf dem Zwenkauer See


1. Kinder-Segelcamp: Spaß am Wassersport im Mittelpunkt / Seglermanufaktur hat noch Plätze für August frei
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Sonne, Wolken, Regen und ganz viel Wind: Das erste Kinder-Segelcamp auf dem Zwenkauer See hat diese Woche wettertechnisch alles zu bieten.
"Wir haben 17 bis 18 Knoten Wind und Wellen von bis zu einem Meter vorm Hafen. Das hat den Kindern bei den ersten Segelschlägen heute Vormittag einiges abverlangt", erklärte Torsten Kühlewind, Chef der Seglermanufaktur Leipzig, gestern. Seit Mai hat die Wassersportschule ihren Sitz am Zwenkauer Hafen, bietet für Erwachsene die ganze Palette vom Grundsegelschein bis zum Yachtmaster Offshore an. Für Constantin, 11, Dominik, 9, Lukas, 10, Linda und Bente, beide 9, sowie Nesthäkchen Ole, 6, steht bis Freitag aber ganz klar der Spaß im Vordergrund.
"Natürlich können sie bei uns auch den Segelschein ablegen, aber das ist nicht das erklärte Ziel des Feriencamps", betonte Kühlewind. Vielmehr gehe es darum, dem Nachwuchs die Freude am Wassersport zu vermitteln. Und den haben die Kinder spätestens am zweiten Tag entdeckt. Auch wenn Dominik und Lukas nach fünf Minuten im Optimisten und einer kräftigen Böe selbst im ruhigeren, südöstlichen Teil des Sees gekentert sind. "Passiert ist nichts. Dank Schwimmweste und Begleitboot waren die Jungs schnell wieder auf dem Trockenen", versicherte Kühlewind.
Die Grundbegriffe des Segelns haben die Kinder am Montag im Container am Technischen Hafen gelernt. "Wegen der starken Schauer konnten wir ohnehin nicht aufs Wasser", erzählte der Segellehrer. Palstek, Webeleinstek und Achterknoten sitzen inzwischen. Absoluter Favorit bei den Sechs ist allerdings die Affenfaust. Der "coole Knoten ohne Anfang und Ende", so Lukas, wurde gestern in der Mittagspause zum Ball.
"Auf den Steg geht es nur mit Schwimmweste. Das Hafenbecken ist 2,50 Meter tief. Wer hier reinfällt, kommt durch die Spundwände nicht so schnell raus. Schaut, die nächste Leiter ist erst da drüben", mahnte Kühlewind. Die Gruppe, die sich hälftig aus Leipzigern und Zwenkauern zusammensetzt, bringt schon einiges an Segelerfahrung mit."Wir haben voriges Jahr in den Sommerferien den Segelschein am Cossi gemacht", verrieten die Brüder Constantin und Dominik. Linda geht öfter mit ihrem Papa auf dem Zwenkauer See segeln. Aber auch Anfängerin Bente fühlte sich pudelwohl. "Auf dem Wasser zu sein, ist immer toll", sagte sie strahlend.
Deshalb ging es nach dem gemeinsamen Mittagessen - es gab Nudeln, was sonst - wieder an Bord. Aufgrund des starken Windes stand eine Spritztour mit dem Motorboot auf dem Programm. Heute soll aber wieder gesegelt, Donnerstag und Freitag, sofern die angekündigte Flaute kommt, gepaddelt werden.
Fürs zweite Segelcamp vom 10. bis 14. August sind noch Plätze frei. Voraussetzung ist, die Kinder müssen schwimmen können. Inklusive Verpflegung kostet die Teilnahme 150 Euro. Anmeldung unter www.seglermanufaktur.de.

LVZ v.29.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Laurentiusfest bietet Sport, Spiel und Musik


Stadt und Vereine feiern vom 7. bis 9. August im Waldbad
Zwenkau. Das Jahr 2015 ist in Zwenkau reich an Höhepunkten. Nach der Seefreigabe und dem Hafenfest steht jetzt das traditionelle Laurentiusfest im Waldbad an. Auch die 24. Auflage wird von der Stadt und den über 65 Zwenkauer Vereinen auf die Beine gestellt und verspricht vom 7. bis 9. August drei abwechslungsreiche Tage.
Auftakt ist Freitag, 7. August, um 19Uhr, der ökumenische Gottesdienst in der Laurentiuskirche. Danach, gegen 20.15 Uhr, eröffnet Bürgermeister Holger Schulz (CDU) das Laurentiusfest mit dem Festbieranstich im Waldbad, diesmal am Stand des 1. Yachtclubs, der sein 15-jähriges Bestehen feiert. Ob der Rathauschef seinen aktuellen Urlaub für Trainingseinheiten am Fass nutzt, ist nicht bekannt. Vergangenes Jahr versetzte er Ministerpräsident Stanislaw Tillich eine Bierdusche, davor brach mal der Hahn ab, reichten drei Schläge nicht. Ab 20.30 Uhr steht dann Musik auf dem Programm. Jolly Jumper spielen im Festzelt, Villasound, Ines Forelle, Quadrat und Treibhouse auf der Festwiese.
Am Samstag, 8. August, wird es sportlich. Los geht es um 9.30 Uhr mit dem 21. Harry-Schulz-Beachvolleyballturnier. Neugierige sollten derweil die Stadtführung mit dem Heimatverein nicht verpassen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Haupteingang. Ab 11 Uhr wird im 50-Meter-Becken der Tauchkönig gesucht, gibt es Seeräuberbadespaß und Meerjungfrauenschwimmen mit Unterwassershooting und am Planschbecken wartet die Jugendfeuerwehr mit Wasserspielen. Gefühl am Gas ist beim Quadparcours auf der Müllerwiese gefragt, eine ruhige Hand beim Bogenschießen und Glück beim Geocaching.
Lautstark wird es wie jedes Jahr Samstag um 14 Uhr, wenn die Biker einrollen. Ohnehin ist am Nachmittag Showtime, locken um 15 Uhr der legendäre Arschbombenwettbewerb vom Drei-Meter-Turm und um 17 Uhr der Laurentius-Quadcup. Dazu gibt es ganztägig ein buntes Angebot für Kinder mit Badespaß, Hüpfburg, Rollkistenrutsche, Piraten-Schatzsuche, Basteln und vielem mehr. Rockig wird es am Abend: Ab 20Uhr treten die Waschhausband & ME´Six auf der Festwiese auf. Im Festzelt gibt es zeitgleich Frauenpower mit "Ladys-Live" und Djane Ghia.
Ausgeschlafene Skatfreunde treffen sich Sonntag um 9.30 Uhr, Geocacher ab 11 Uhr noch mal zur Schatzsuche. Zum musikalischen Frühschoppen auf die Festwiese lädt 12 Uhr der Musikverein Neukieritzsch-Regis. Um 13 Uhr fällt im Becken der Startschuss für den Kinder-Paddelwettbewerb, um 14 Uhr für den Drachenboot-Cup - ein Vergnügen für die acht Teams und die Zuschauer. Dazu gibt es Schlager von Lips & Sophia Venus sowie eine Tanzshow. Traditioneller Abschluss des Laurentiusfestes ist ab 19Uhr ein Konzert in der Laurentiuskirche, diesmal mit Interloop.
Tageskarten kosten Samstag und Sonntag je drei Euro, Abendkarten am Freitag 6,50 Uhr, am Samstag 7,50 Uhr. Ein Drei-Tages-Ticket ist für 9,50 Euro zu haben. Kinder bis Zwölf sind frei. uw

LVZ v.28.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Hat Leipzig überhaupt Einfluss auf den zweiten großen See im Süden?


Mit der Mastergenehmigung zu 320 Motorbooten auf dem Zwenkauer See ging es ja in den vergangenen Wochen etwas hin und her. Der Ökolöwe erhob Einspruch, der Landkreis Leipzig handelte einen umweltverträglicheren Kompromiss aus. Die Stadt Zwenkau sagte "Nö" und setzte ihre Mastergenehmigung doch noch in Kraft. Und Leipzig? Gab es da überhaupt eine Reaktion?
Immerhin gehört der Zwenkauer See nicht allein der Stadt Zwenkau. Der komplette nordwestliche Teil ist Leipziger Gebiet. Wie hat die Leipziger Stadtverwaltung reagiert, als die Stadt Zwenkau im Mai ihre Mastergenehmigung auf den Tisch packte?

Drei Fragen, drei Antworten von Angelika Freifrau von Fritsch, Leiterin des Umweltamtes der Stadt Leipzig.

Hat Leipzig überhaupt seine Möglichkeit genutzt, in Widerspruch gegen die von der Stadt Zwenkau beantragte Mastergenehmigung für 320 Motorboote auf dem Zwenkauer See zu gehen? Wenn ja: In welcher Form und wann ist das passiert?

Die Stadt Leipzig wurde im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Mastergenehmigung vom Landratsamt des Landkreises Leipzig angehört und hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Wenn nein: Warum nicht? Steht Leipzig selbst hinter der Mastergenehmigung oder hat das zuständige Amt schlicht nicht reagiert?

Unter den Bedingungen, dass von den 320 genehmigten Sportbooten mit Motor maximal 100 Motorboote mit Verbrennungsmotor sein dürfen, die Verbrennungsmotoren den Anforderungen der EG-Sportbootrichtlinie 94/25/EG in der Fassung der Richtlinie 2003/44/EG entsprechen oder die Bodenseenorm erfüllen müssen und diese Zulassung befristet für zwei Jahre erfolgt, bestanden aus Sicht der Stadt Leipzig keine Gründe für eine Ablehnung.

Liegt der Stadt Leipzig das von der Stadt Zwenkau zitierte Gutachten vor und wenn ja: Wo ist es für die Öffentlichkeit einsehbar?

Die von der Stadt Zwenkau dem Landratsamt des Landkreises Leipzig vorgelegte fachgutachterliche Prüfung (Erheblichkeitsabschätzung) vom 30.04.2015 liegt der Stadt Leipzig nicht vor. Die Zuständigkeit für die wasserrechtliche Gestattung der Motorbootnutzungen auf dem Zwenkauer See wurde durch die Landesdirektion Sachsen dem Landratsamt des Landkreises Leipzig übertragen.

l-iz.de/politik/region/2015/07…

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Erster Gottesdienst unterm Baugerüst


Tellschützer Gemeinde schaut nach Kirchenbrand optimistisch in die Zukunft
Von Ulrike Witt
Zwenkau. In der Tellschützer Kirche wurde gestern der erste Gottesdienst nach der Brandkatastrophe vom 10. Januar gefeiert. Notdürftig unterm Baugerüst und doch war jeder Platz besetzt.
"Wir haben uns oft gefragt, ob wir an diesem Ort je wieder fröhlich sein können und singen. In seinem jetzigen Zustand erinnert das Gotteshaus an die Vergänglichkeit alles von uns Erschaffenen", erklärte Pfarrerin Barbara Hüneburg. Aber die Gemeinde werde dem Ruf des Lebens folgen, die über 500 Jahre alte Dorfkirche wieder aufbauen und die unzähligen Familiengeschichten, die in den Mauern stecken, fortschreiben. "Wir brauchen Gotteshäuser als Kraftquell, als Ort der Einkehr und Begegnung", mahnte sie.
Das Baugerüst, das liebevoll mit Sonnenblumen geschmückt worden war, sei ein Zeichen der Zuversicht. "Es ist Beweis, dass es vorangeht", so Hüneburg. Verbindung zwischen gestern, heute und morgen waren zwei Kreuze: Ein kleines, das in der Brandnacht durch Zufall im Pfarrhaus Großdalzig war, stand gestern auf dem steinernen Altartisch, Rest des 1765 geweihten, spätbarocken Kanzelaltars. Das große Kreuz dahinter wurde aus halb verkohlten Holzbalken der alten Kirche gezimmert.
"Seit Januar erfahren wir viel Anteilnahme, von Menschen aus unseren Schwesterkirchgemeinden, von Christen und Nichtchristen aus der Region und darüber hinaus. Das gibt uns Mut, den Wiederaufbau zu wagen", betonte die Pfarrerin. Stellvertretend für viele begrüßte sie Ingrid und Volker Kuhnt aus Schkeuditz. Wie berichtet, möchte das Ehepaar ein Bild aus dem Nachlass ihres Vaters, des Malers Heinz Mutterlose, zugunsten des Wiederaufbaus verkaufen. Catherine Scholz, Inhaberin der Lehmhaus Galerie, präsentierte das Gemälde. "Ich wünsche mir, dass sich das Spendensäckel schnell füllt", sagte sie. Volker Kuhnt meinte mit Blick auf loses Mauerwerk und leere Fensterhöhlen: "Was wir tun, ist nur ein kleiner Beitrag. Hier wird ja noch so viel gebraucht."
Ingeborg Pfefferkorn war gestern aus Zwenkau gekommen. "Ich kannte die Kirche vorher. Es ist berührend, hier wieder einen Gottesdienst erleben zu dürfen. Wir hoffen alle, dass die Kirche bald in neuer Pracht erstrahlen wird", sagte die Seniorin. "Ich freue mich, dass so viele Menschen da sind, Anteil an unserem Schicksal nehmen. Das stimmt optimistisch für die Zukunft", meinte René Fiedler vom Kirchenvorstand. Auch Pfarrerin Hüneburg strahlte. "Ich habe lange überlegt, ob wir an diesem Ort Gottesdienst feiern können. Aber es war die richtige Entscheidung."
Und die nächsten stehen schon an: "Ende August wird es ein Gespräch mit der Denkmalpflege geben, um zu klären, was erhalten werden muss, und wo es leichte Veränderungen gegenüber der letzten, während der Sanierung Mitte der Neunziger entstandenen Fassung geben kann", erläuterte sie. Kontakt gab es schon mit dem Bautzener Orgelbauunternehmen Eule. "Ein Glücksumstand", nennt Pfarrerin Hüneburg, dass Orgelbauer Dirk Eule die beim Brand vernichtete Orgel bestens kannte. "Er stammt aus Großdalzig, hat das Instrument während seiner Ausbildung mit saniert und jetzt angeregt, die neue Orgel zugunsten eines besseren Klanges nicht wieder in die Decke einzulassen", erzählte Hüneburg.

LVZ v.27.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

"Leipzig braucht einen neuen Kanal nach Süden"


Gestern hat Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) in der LVZ seine Pläne für das städtische Gewässernetz vorgestellt. Heiner Haass, Experte für Wassertourismus, sieht noch große Defizite. Damit Leipzig punkten kann, seien ganz andere Investitionen nötig.

Von Klaus Staeubert
Sommer, Sonne, Sonnenschein - und ausgerechnet jetzt steht Leipzigs Gewässer-Tor zum Cospudener See nur stundenweise offen. Ruder- und Paddelboote dürfen den auf dem Weg nach Süden liegenden Floßgraben zum Schutz des Eisvogels nur noch von 11 bis 13, 15 bis 18 und 20 bis 22 Uhr passieren. Wenn Leipzig den Anschluss an die Gewässerentwicklung im Süden nicht verpassen will, muss die Stadt auf eine alternative Verbindung setzen, sagt Wassertourismus-Experte Heiner Haass (59).
Verballerte Millionen
"Man sollte einen künstlichen Kanal von der Stadt runter nach Süden anlegen, der uneingeschränkt mit Sportbooten befahrbar ist", empfiehlt der Professor an der Hochschule Anhalt in Bernburg. "Alles andere ist Unfug. Darauf zu warten, dass sich die Situation am Floßgraben ändert, ist Illusion." Haass rechnet eher damit, dass sich der Schutzstatus noch verfestigt. "Es war von Anfang an bekannt, dass der Floßgraben ein Nadelöhr darstellt." Der Engpass könne niemals so aufgeweitet werden, dass er den Bootsverkehr einer Halbmillionenstadt in das Neuseenland aufnimmt.
Nun räche sich, dass die Politik den Schleusenbau in Connewitz einst gegen jedwede Vernunft durchboxte, so Haass. "Kein Politiker will diesen Fehler eingestehen, zurückrudern und sagen: Da haben wir damals Geld verballert." Vier Millionen Euro sind in die 2011 eröffnete Schleuse geflossen, deren Sinn durch die tägliche 17-Stunden-Sperrung des Floßgrabens auch schon von Umweltverbänden in Zweifel gezogen wurde.
Für Visionen wie einen Kanalbau bräuchte es klare Konzepte. Doch was dazu auf dem Tisch liegt, überzeugt den Hannoveraner nicht. Erst in diesem Jahr kam ein tourismuswirtschaftliches Gesamtkonzept für die Gewässerlandschaft im mitteldeutschen Raum heraus. "Die Realisierung wäre fatal", warnt Haass, "da hierdurch nicht nur eine falsche Entwicklungsrichtung eingeschlagen würde, sondern auch viele tatsächliche Chancen ungenutzt blieben und schließlich auch öffentliche Gelder fehlverwendet würden." Den Masterplan nennt er eine "strategielose Sammlung vieler Einzelheiten". Innovative und unkonventionelle Ideen? Fehlanzeige, sagt Haass. Die zehn aufgelisteten Leuchtturmprojekte, darunter "Klimaneutraler Tourismus in Mitteldeutschland", erscheinen ihm hilflos. Haass: "Es fehlen echte Wassertourismusangebote. Die gemachten Vorschläge sind allgemein touristisch, einfallslos und ideenarm". Die meisten Ziele seien obendrein Selbstverständlichkeiten.
Verkannte Potenziale
Den Autoren fehle überdies "die bootsfachliche, nautische und wassertouristische Kompetenz". Sie nutzen Begriffe, die es in der Nautik nicht gebe, etwa Windentfaltung, Motorbootschifffahrt oder Motoryachten. Letztere seien laut Haass für die Region "völlig unpassend", weil sie größere Schiffe mit Einbaumaschine und einer Länge von mindestens acht Metern bezeichneten. Der Professor spricht sich grundsätzlich gegen solche Boote und hohe Motorisierungen auf den Gewässern in und um Leipzig aus, weil sie andere Nutzer - Surfer, Kanuten und Jollenfahrer - verdrängen. Die Behörden müssten für die Seen und Flüsse einen verträglichen Bootsbesatz und maximale Bootsgrößen feststellen. Er habe nichts gegen Motorboote - sofern sie auf die Gewässer passen. "Mit einem Motorboot mit 30, 40 oder 50 PS, in dem vier Leute sitzen, könnte man problemlos fahren."
Daneben hat Haass mit inhaltlichen Schwerpunkten im Konzept Probleme. Etwa mit der herausgehobenen Stellung des Kanu-Wanderns. "Die Kanu-Euphorie der 90iger Jahre", schreibt er in seiner 20-seitigen Stellungnahme zu dem Papier, "hat ihren Höhepunkt bereits lange überschritten." Mittlerweile könne man quasi auf jedem Bach in Deutschland Kanu fahren. "Damit kann man die Einmaligkeit der Region auf keinen Fall stärken."
Verkehrte Zielgruppen
Angeln sei dagegen völlig verkannt, dabei erfahre der Sport einen großen Zulauf. "Selbst Potenziale, die in der Region liegen, wurden nicht erkannt", moniert der Sachverständige. Etwa die Flößerei, "die in den Leipziger Gewässern historisch entstanden ist". Heiner Haass sieht darin ein Alleinstellungsmerkmal.
Das Konzept berücksichtige weder die alternde Gesellschaft noch die Bevölkerung vor Ort ausreichend. "Die große Zahl von Urlaubern, die mit dem Boot kommen, wird es nie geben", ist Haass sicher. "Die Hauptkundschaft ist die regionale Bevölkerung."
Analysen der Hochschule Anhalt hätten gezeigt, "dass ein Euro Umsatz aus dem Wassertourismus in der Naherholung bis zum Zehnfachen gesteigert werden kann. Dieses Geschäft ist also im Bootsbereich wirtschaftlich interessanter und lukrativer als der Tourismus." Viele Menschen auch in Leipzig hätten Interesse, sich ein Boot zuzulegen. Voraussetzung, damit sich Bootsbauer, Werften, Servicebetriebe und Wassersportschulen ansiedeln. Haass: "All das ist der Wirtschaftsfaktor im Wassersport, und der ist momentan nur minimal entwickelt."
LVZ v.23.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Zweckverband Neue Harth legt Masterplan fürs Nordufer vor


Touristische Dörfer, Segelzentrum und Campingplatz sollen Areal prägen / Bebauung erst nach 2018 möglich
Von Ulrike Witt
Zwenkau/Leipzig. Der Zweckverband Neue Harth, der für die Städte Leipzig und Zwenkau das Gebiet zwischen Cospudener und Zwenkauer See beplant und erschließt, hat diese Woche in seiner Verbandsversammlung einen neuen Masterplan für das Nordufer des Zwenkauer Sees beschlossen.
"Ich freue mich, dass wir auf dieser Basis in den nächsten Jahren die Entwicklung mit gezielten Angeboten für den überregionalen Tourismus, für Naherholung und Sport angehen können", erklärt der Verbandsvorsitzende, Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Der Entwurf zeige, welche Potenziale der Seenverbund mit rund 1500Hektar Wasserfläche und perspektivisch über 50 Kilometer asphaltierten, PKW-freien Wegen für Wassersportler, Wanderer und Radfahrer einschließlich Verknüpfungen mit Zwenkau, Leipzig sowie Markkleeberg bieten wird.
Der Masterplan basiert auf dem Siegerentwurf, den das Dresdner Planungslabor 4+ vergangenes Jahr im Rahmen des städtebaulich-landschaftsarchitektonischen Ideenwettbewerbes vorgelegt hatte (die LVZ berichtete). Dieser sieht bis 2020 den Bau von drei touristischen Dörfern - Hafen-, See- und Walddorf - sowie einen Campingplatz und Aktivhäuser vor. Die Feriendörfer sollen unterschiedliche Charaktere und Größen - von West nach Ost kleiner werdend - haben. Übernachtungskapazitäten, auf die der Freizeitpark Belantis auf der anderen Seite der A38 schon lange wartet, um endlich Mehrtagesangebote stricken und damit neue Zielgruppen außerhalb Sachsens erschließen zu können.
"Bei der Planung haben wir großen Wert auf die Verbesserung des Landschaftsbildes als Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung und Entwicklung gelegt. Das Nordufer soll ein grünes Gesicht bekommen", betont der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Heinrich Neu. Gegenüber dem Masterplan von 2005 wurde das Bauland um mehr als die Hälfte reduziert. Die Feriendörfer sollen sich "harmonisch in die Landschaft einbetten". Daher werde der Flächeneigentümer, die Sächsische Seebad Zwenkau (SSZ), im Frühjahr 2016 mit ersten Pflanzungen beginnen. Allerdings steht die wichtigste Voraussetzung für eine Bebauung noch aus: Das Oberbergamt in Freiberg und der Tagebausanierer LMBV müssen dem Nordufer Standsicherheit attestieren. Dieses Jahr sei damit nicht zu rechnen, spätestens aber bis 2017, so Neu. Außerdem müsse der Harthkanal fertig sein.
Im Winter 2015/16 soll mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes begonnen werden. Dass die Bodenverbesserung des Kippengeländes und die medientechnische Erschließung ein teures Unterfangen werden, ist klar. Um eine Chance auf Fördermittel vom Freistaat zu haben, müsse ein Paket geschnürt werden, das mindestens ein Feriendorf, den Campingplatz und das Mitteldeutsche Segelzentrum umfasst. Neben der SSZ sollen nach 2018 mindestens zwei weitere Investoren zum Zuge kommen, Interessenten gebe es bereits, so Neu.
"Ich bin sehr optimistisch, dass sich die Landbrücke schrittweise und gemeinsam mit anderen Angeboten in Zwenkau, Leipzig und Markkleeberg sowie bei Belantis zu einer äußerst attraktiven Destination im Neuseenland entwickeln wird", sagt Neu. Ein erster Schritt soll 2016 der Bau eines Anlegers für die MS "Santa Barbara" sein, mit der Fußgänger und Radler zum Zwenkauer Hafen übersetzen können.

LVZ v.18.7.2015

So soll das Nordufer des Zwenkauer Sees nach 2020 aussehen: Von links nach rechts reihen sich drei Feriendörfer, ein Segelzentrum, ein Campingplatz und Aktivhäuser umgeben von Wasser und Wald wie an einer Perlenkette auf. Grafik: Zweckverband Neue Harth

d8b13cbd02884a3cc7ccbbbec3e441b7-2.jpg

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Holger Schulz will Kiestagebau Zitzschen ganz verhindern


270 Einwendungen gegen Raumordnungsverfahren eingegangen / Stadt Leipzig erwägt Sammelklage
Von Ulrike Witt
Zwenkau/Leipzig. Die Stadt Zwenkau will alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um den Kiestagebau bei Zitzschen noch zu verhindern. "Wir prüfen derzeit, ob wir sogar gegen die bergrechtliche Bewilligung aus dem Jahr 1991 vorgehen", erklärt Bürgermeister Holger Schulz (CDU).
Wie berichtet, will die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH (MDB) in den nächsten 40 Jahren auf 174 Hektar zwischen Knautnaundorf, Zitzschen und Kitzen 20 Millionen Tonnen Kies im Nassverfahren aus der Erde holen. Da es nur eine aus dem Jahr 2004 stammende Genehmigung für den Trockenabbau im Bewilligungsfeld Zitzschen gibt, läuft seit März ein Raumordnungsverfahren bei der Landesdirektion. Ziel ist die Änderung der Betriebserlaubnis und die Erweiterung um das Abbaufeld Großdalzig. Bis Ende Mai hatten Bürger und Institutionen Zeit, Einwendungen abzugeben.
"Bislang liegen zirka 270 Einwendungen vor. Von den 26 einbezogenen Trägern öffentlicher Belange sind 17 Stellungsnahmen eingegangen", teilte die Landesdirektion auf LVZ-Anfrage mit. Diese würden jetzt kategorisiert und inhaltlich erfasst und an die MDB für Detailfragen weitergeleitet. Sobald deren Antworten einträfen, sei ein Gespräch mit dem Unternehmen vorgesehen.
"Voraussichtlich im September/Oktober soll das Raumordnungsverfahren mit der Beurteilung abgeschlossen werden, die befürwortend, befürwortend unter Maßgaben oder ablehnend ausfallen kann", so die Landesdirektion. Grundlage seien das Raumordnungsgesetz, das Landesplanungsgesetz, der Landesentwicklungsplan und der Regionalplan. Die Beurteilung fließe in das bergrechtliche Planfeststellungsverfahren in Regie des Oberbergamtes ein, das letztlich über die Abbaugenehmigung befindet.
"Wir sind gespannt, wie die Einwendungen gewürdigt werden und welche rechtlichen Optionen sich ergeben. Die Stadt wird gegen den Tagebau, ob im Trocken- oder Nassverfahren, vorgehen. Die auf dem DDR-Berggesetz basierenden Bewilligungen aus der Wendezeit müssen hinterfragt werden", so Schulz.
Unterstützung kommt aus Leipzig. Der dortige Stadtrat hat im Juni erhebliche Bedenken gegen den Kiestagebau geäußert. Kritikpunkte sind, wie in Zwenkau, die Eingriffe in landschaftliche Schutzgebiete, das Schutzgut Boden sowie die zu erwartende Lärm- und Staubbelastung. "Im Falle einer Bewilligung prüft Leipzig die Einleitung einer Sammelklage mit den betroffenen Kommunen oder tritt einer solchen bei", heißt es in der Beschlussvorlage.

LVZ v.15.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Dow: Hochfackel ist ungefährlich


Zwenkauer Bürger fürchten um ihre Gesundheit
Zwenkau. Die Hochfackel der Dow Olefinverbund GmbH am Standort Böhlen-Lippendorf hat mal wieder für Aufregung in Zwenkau gesorgt. Anwohner fürchteten ob der schwarzen Rußwolke um ihre Gesundheit. LVZ-Leser Markus Berger meinte gestern gar: "Zwenkau möchte ein Seebad sein, läuft nun aber Gefahr ein zweites Seveso zu werden. Das ist eine Riesensauerei, was Dow hier Mensch und Natur antut."
Dow-Sprecherin Sandra Brückner teilte dazu auf Anfrage mit: "Die Hochfackel ist ein Sicherheitssystem für die angeschlossenen Anlagen zur Herstellung von organischen Kohlenwasserstoffen. Es dient dazu, Gase beim An- und Abfahren der Anlage, bei Reparaturen und Störungen gefahrlos abzuleiten. Die Kohlenwasserstoffgase werden dabei verbrannt und es kommt zu einer weithin sichtbaren Flamme, zeitweise auch zu Rußbildung." Aufgrund einer Reparatur am Steamcracker habe Dow die Anlage vergangenen Freitag kurzfristig außer Betrieb nehmen müssen. Durch die Hitzewelle und ein unerwartetes technisches Problem bei der Wiederinbetriebnahme habe dies leider länger als geplant gedauert.
"Wir bedauern die Beeinträchtigungen für die Anwohner sehr. Es bestand aber zu keiner Zeit Gefahr für Leib und Leben", betonte Brückner. Seit Montag früh sei der Cracker wieder in Normalbetrieb, die Fackel aus. Fragen und Beschwerden könnten per E-Mail an fswinfo@dow.com jederzeit direkt an das Unternehmen gerichtet werden. uw

LVZ v.10.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag
Zitzschen holt den 3. Preis beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" und kann sich über 3000 Euro freuen. Den Preis nahmen gestern, am 06.07.2015, der Bürgermeister Holger Schulz und drei Vertreter des Heimatvereines Zitzschen in Rammenau vom Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Wirtschaft entgegen.

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Zwenkauer See: Stadt beantragt Sofortvollzug


Zwenkau. Bürgermeister Holger Schulz (CDU) hat beim Landratsamt Antrag auf Sofortvollzug der Mastergenehmigung für den Zwenkauer See gestellt. Das teilte Kreis-Sprecherin Brigitte Laux am Freitag mit. Wird dem Antrag stattgegeben, verlöre der vom Ökolöwen am 3.Juni eingelegte Widerspruch seine aufschiebende Wirkung. "Der Antrag wird inhaltlich intensiv geprüft und die rechtlichen Argumente werden abgewogen.Wann hierzu eine Entscheidung fällt, ist noch offen", sagte Laux.

Vorher hatte Schulz in einer schriftliche Erklärung noch einmal betont: "Wir teilen die Auffassung des Ökolöwen nicht. Mögliche Auswirkungen des Betriebs von Motorbooten sind vor Erteilung der Mastergenehmigung untersucht worden. Die Gutachter haben etwaige Beeinträchtigungen verneint." Die Forderung des Ökolöwen nach einem neuen Gutachten lehne die Stadt Zwenkau ab. "Da eine Verständigung mit dem Ökolöwen trotz intensiver Bemühungen bislang nicht gefunden werden konnte, muss nach Auslaufen der Anhörungsfrist nächsten Freitag unverzüglich von behördlicher Seite entschieden werden", meint Schulz. Nach seiner Auffassung sei der Widerspruch als solches bereits unzulässig gewesen.
Wie berichtet, hatte Landrat Gerhard Gey (CDU) am 9. Mai im Beisein von Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Mastergenehmigung für 320 Sportboote, davon 100 mit Verbrennungsmotor, an Schulz übergeben. Ulrike Witt

LVZ v.4.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Ökolöwe kann bis 10. Juli schriftlich Stellung nehmen


Zwenkau. Bis zum 10. Juli hat der Ökolöwe Zeit, schriftlich zu seinem Widerspruch gegen die Mastergenehmigung für den Zwenkauer See Stellung zu nehmen. Das teilte gestern die Sprecherin des Landkreises Leipzig, Brigitte Laux, mit. Wie berichtet, hatte der Ökolöwe vergangene Woche krankheitsbedingt die für gestern geplante Anhörung im Landratsamt abgesagt. Seit der Einlegung des Widerspruchs Anfang Juni darf der einen Monat zuvor für die touristische Nutzung vorzeitig freigegebene Zwenkauer See nicht mit motorisierten Booten befahren werden. Bei Wassersportlern und Bootsvermietern sorgt dies für großen Unmut.
LVZ v.2.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Spiel und Spaß zu Lande und zu WasserFun-/Trendsportwochenende erstmals am Zwenkauer See
Zwenkau. Der Landkreis Leipzig lädt zum 10. Fun- und Trendsportwochenende, das erstmals am Zwenkauer See ausgerichtet wird. Zahlreiche Sportvereine und Akteure werden am Samstag und Sonntag rund um den Stadthafen zu Land und zu Wasser ein buntes Programm für alle Altersgruppen bieten.
Die feierliche Eröffnung findet am Samstag um 10 Uhr statt. Die Strandolympiade für Groß und Klein beginnt um 11.30 Uhr. Zudem kann ganztägig Beachvolleyball gespielt werden, gibt es diverse Sport- und Spielangebote.
Am Sonntag fällt um 9.30 Uhr der Startschuss für den ersten Halbmarathon am Zwenkauer See. Die Teilnehmer erwartet auf dem Uferrundweg unterschiedlicher Boden mit Sand, Kiesel, Schotter und Asphalt. Dafür können sich die Läufer auf geringe Höhenunterschiede und tolle Ausblicke auf den See und ins Eichholz freuen. Für den Läufernachwuchs werde es eine kurze Distanz geben, kündigte der Veranstalter an. Start und Ziel des Halbmarathons ist in der Hafenstraße. Anmeldung ist unter www.sport-zwenkauersee.de möglich.
Nicht anmelden müssen sich Interessierte für die geführte Radwandertour, die Sonntag um 10 Uhr in Naunhof startet, über Borna und Leipzig-Grünau zum Zwenkauer See führt. Traditionell ein Höhepunkt des Fun- und Trendsportwochenendes sind die Drachenbootrennen am Sonntag ab 13 Uhr. uw

LVZ v.2.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Fehlende Bootsnamen oft bemängelt


Wasserschutzpolizei fährt Streife auf Südraumseen
Von Jörg ter Vehn
Markkleeberg/Zwenkau. Auch für Kanus und Paddelboote gelten Regeln auf Gewässern. Dies mussten seit April eine Reihe von Bootsführern feststellen, die von der neuen Wasserschutzpolizei-Streife angehalten und auf die fehlenden Namen an den beiden Seiten hingewiesen wurden. Ferner ist ein Schild im Bootsinnern mit dem Namen des Schiffeigners Pflicht. Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht an Paddelbooten und Kanus seien am häufigsten gewesen bei den Kontrollen der Beamten auf den Leipziger Seen, teilte die zuständige Bereitschaftspolizei gestern mit.
An zweiter Stelle folgten Verstöße wegen des Befahrens gesperrter Wasserflächen. Zumeist seien Sperrzonen befahren worden, die durch Tonnen gekennzeichnet sind. Allein am Sonntag seien deswegen am Zwenkauer See fünf Bootsführer angehalten worden.
Der dritthäufigste Grund für eine Anzeige seien fehlende Dokumente gewesen. Wie berichtet, muss aktuell jedes motorgetriebene Boot auf den vier Seen eine eigene Genehmigung dafür haben, weil der Freistaat Sachsen die für diese Saison angekündigte Schiffbarkeit der Tagebauseen wegen umfangreicher Umwelt- und Naturschutzprüfungen noch immer nicht erklärt hat.
Ärger mit der Polizei bekam auch der Krystallpalast mit seinem Amphibienfahrzeug. Das sei mehrfach an einer nicht genehmigten Stelle in den Störmthaler See gefahren, so die Polizei. Hintergrund: Wegen geänderter Wege hatte der Betreiber die neuen Stellen frühzeitig beantragt. Aber der Kreis kommt mit der Genehmigung nicht hinterher. -tv


LVZ v.1.7.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Ökolöwe sagt Anhörung wegen Krankheit ab


Zwenkau. Der für den 1. Juli im Landratsamt Borna geplante Anhörungstermin zum Widerspruch des Leipziger Ökolöwen gegen die Mastergenehmigung für den Zwenkauer See wurde gestern durch den Ökolöwen krankheitsbedingt abgesagt. Das teilte die Sprecherin des Landkreises, Brigitte Laux, gestern mit. Da das Verfahren zügig weiter betrieben werden soll, werde derzeit der weitere Weg abgestimmt. Ein Zeitverzug solle möglichst vermieden werden, so Laux weiter.
LVZ v.26.6.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Kindertraining in den Sommerferien bedroht


Seglermanufaktur Leipzig wollte am Zwenkauer See durchstarten / Jetzt laufen nur Kurse für Erwachsene
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Eigentlich hatte Torsten Kühlewind, Chef der Seglermanufaktur Leipzig, alles genau geplant. Nach acht Jahren, in denen er am Cospudener und Markkleeberger See zu Hause war, sollte Zwenkau sein Heimathafen werden.
"Der See ist von der Größe und vom Wind ein Top-Segelrevier. Hier gäbe es die Chance, internationale Regatten auszutragen", schwärmt Kühlewind. Deshalb habe er einen Tag nach der Freigabe am 10. Mai sein Domizil am Technischen Hafen eröffnet. Inzwischen ist die Euphorie der Sorge gewichen.
"Natürlich sind auch wir vom Widerspruch des Ökolöwen gegen die Mastergenehmigung betroffen. Wir heißen zwar Seglermanufaktur, aber zur Sportbootausbildung gehört die Ausbildung auf dem Motorboot und die ist derzeit nicht möglich", erklärt Kühlewind. Da er eine Ausnahmegenehmigung für den Cospudener See habe, halte sich der wirtschaftliche Schaden noch in Grenzen. "Aber Zwenkau leidet. Gestern haben auch wir unser Motorboot auf den Cossi umgesetzt", verrät Kühlewind.
Bedroht ist auch das Kinderferientraining, das vom 27. bis 31. Juli und vom 10. bis 14. August auf dem Zwenkauer See stattfinden soll. Segeln, Paddeln, Stand-up-Paddling - die ganze Bandbreite des Wassersports sollten die Schüler in den Sommerferien erleben können. "Um deren Sicherheit zu gewährleisten, ist ein Beiboot mit Verbrennungsmotor zwingend notwendig. Steht das nicht zur Verfügung, müssen wir leider absagen", so Kühlewind.
Noch hat er Hoffnung, dass der Ökolöwe einlenkt und die erste Saison gerettet werden kann. Bis zur Klärung laufen nur Segelkurse für Erwachsene, die ohne Beiboot auskommen und aus dem Hafen paddeln können. Die mittwochs geplanten Regatten und das Training dafür am Sonntag fallen bis auf Weiteres aus. Ein fester Termin bleibt der Stammtisch donnerstags 19 Uhr am Hafen.
"Ich war mir sicher, dass wir nicht die einzige Segelschule am Zwenkauer See bleiben. Im Moment sieht es aber ganz danach aus", meint Kühlewind.
@ www. seglermanufaktur.de

LVZ v.26.6.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Zitzschener ärgern sich: "Wo ist denn heute der Ökolöwe?"


Zweite Demonstration gegen Kiesabbau / Nein zum Nassabbau könnte Aus für ganzes Projekt bedeuten
Von Ulrike Witt
Zwenkau. Dunkle Wolken und kräftiger Regen - rund 400 Bürger aus Zitzschen und Umgebung ließen sich am Samstagvormittag auch von den wenig sommerlichen Wetterkapriolen nicht abhalten und demonstrierten an der B 186 gegen den geplanten Kiesabbau.
"Ich bin froh und stolz, dass Ihr auch zur zweiten Demo so zahlreich erschienen seid", begrüßte Versammlungsleiter Horst Kalis die mit Traktoren, Plakaten, Tröten und Schirmen ausgerüsteten Bürger. Allerdings vermisste er auch jemanden. "Wo ist denn heute der Ökolöwe? Der mischt sich doch sonst so gern in unsere Belange ein", meinte Kalis angesichts der von den Umweltschützern erzwungenen Einstellung des Bootsverkehrs auf dem Zwenkauer See.
Die Zitzschener wollten wie alle Bewohner der Elsteraue keinen neuen Tagebau. "80 Jahre Braunkohle sind genug, und die Vernichtung von 175 Hektar guten Ackerbodens - eine Fläche so groß wie der Kulkwitzer See - ist nicht nur für unsere Landwirte eine Katastrophe", so Kalis. Er erinnerte an die Beschlüsse des Stadtrates, der sich einstimmig gegen den Nassabbau und den Verkauf von Wegen an die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH ausgesprochen hatte.
"Unsere Chancen, dass wir die Umstellung auf Nassabbau verhindern können, sind groß", erklärte der wiedergewählte Zwenkauer Bürgermeister Holger Schulz (CDU), der mit dem Heimatverein Zitzschen zur Demo aufgerufen hatte. Inwieweit der 2004 genehmigte Trockenabbau beim heutigen hohen Grundwasserstand westlich der Weißen Elster noch wirtschaftlich ist, sei die große Frage. "Insofern könnte der Kampf gegen den Nassabbau der erste Schritt zur Verhinderung des gesamten Kiestagebaus sein", sagte Schulz. Erneut betonte er, dass der Zwenkauer See 20 Prozent der kommunalen Fläche ausmacht. "Der See ist wunderschön, keine Frage, aber er ernährt uns nicht." Drei weitere Seen, so wie es nach 40 Jahren Nass-Kiestagebau aktuell geplant ist, würden noch mehr Boden vernichten.
"Man muss aus der Erde nicht alles herausschlagen, nur um des Profites Einzelner willen", mahnte der Zitzschener Pfarrer Oliver Gebhardt. Es lohne sich zu kämpfen, fügte er hinzu. Denn "Heimat ist unbezahlbar", wie ein älterer Herr im Rollstuhl auf sein Plakat geschrieben hatte. Unter den Demonstranten war auch Frank Rösel, der neue Pegauer Bürgermeister. Er berichtete, dass der Kitzener Ortschaftsrat ebenfalls eine negative Stellungnahme abgegeben hat.
Unterstützung gab es auch von CDU-Landtagsmitglied Oliver Fritzsche: "Das laufende Raumordnungsverfahren muss genutzt werden, um den Standpunkt einer ganzen Region deutlich zu machen. Und ich kenne nur ablehnende Stellungnahmen. Auch der Landkreis Leipzig hat Nein zum Kiesabbau gesagt." Er versuche seine Kollegen im Dresdner Landtag zu sensibilisieren, über die umstrittenen, kurz nach der Wende vergebenen Abbaurechte zu informieren, so Fritzsche. "Die beantragte Umstellung des Abbauverfahrens könnte das Tor sein, um den Tagebau zu verhindern."
Lautstark machten die Familien Schedler und Gerczewski auf den "Skandal" aufmerksam. "Wir protestieren auf allen Vieren, denn wir wissen, Kiesabbau ist beschissen", skandierten sie. "Wir mussten schon Eythra wegen der Braunkohle verlassen, jetzt sollen wir am Tagebau wohnen und unser Leben soll von Lärm und Staub bestimmt werden", schimpfte die 79-jährige Doris Schedler. Anja Becker, ihr Mann ist Landwirt, sagte: "Das Wetter spiegelt unsere Stimmung wider. Uns ist zum Heulen zumute, aber wir lassen nicht locker und werden weiter kämpfen."

LVZ v.22.6.2015

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Achtung Einschränkungen im Radtourismus am Zwenkauer und Cospudener See und dazwischen

Auf Grund der Baumaßnahmen zur Herstellung des Harthkanals ist im Bereich um die Baustelle der nördliche Radweg um den Zwenkauer See bis auf Weiteres gesperrt.

Rundfahrt um den Cospudener See vorerst nicht möglich

Wie die LMBV berichtete, kam es im Baustellenbereich des entstehenden Harthkanals bei den laufenden Rüttelstopfarbeiten nördlich der Bundesautobahn 38 zu Aufbrüchen der Geländeoberfläche und zu Wasseraustritten. Aufgrund der Einschätzung des geotechnischen Sachverständigen erfolgte in Abstimmung mit dem Sächsischen Oberbergamt am 3. Juni die Sperrung des circa 300 m langen Abschnittes am Cospudener Uferrundweg. Diese Sperrung bleibt bis auf weiteres bestehen, um die Sicherheit - insbesondere für Fahrradfahrer und Skater - nicht zu gefährden. Die LMBV und das Sächsischen Oberbergamt bedauern diesen Schritt, nehmen jedoch ihre Verantwortung für die Sicherheit der Nutzer des Rundweges wahr. Der für die öffentliche Nutzung gesperrte Bereich wurde mit Bauzäunen gesichert, entsprechende Hinweisschilder wurden an Knotenpunkten, u. a. am Pier 1, aufgestellt. Sobald die Bewertung des Sachverhaltes und die Festlegung erforderlicher Schritte zur Beseitigung der Gefährdung vorliegen, informiert die LMBV über das weitere Vorgehen.

3f807f0a4ba4e3a51e25212a656845ef-2.jpg

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Liebe Zwenkauerinnen und Zwenkauer,


gleich im Anschluss des aufregenden Wahlsonntags war Montagmittag Redaktionsschluss dieses Amtsblattes. Noch überwältigt von Ihrer eindeutigen Entscheidung möchte ich mich als amtierender Bürgermeister für das von Ihnen entgegengebrachte, sehr große Vertrauen bedanken. In den vergangenen sieben Jahren habe ich gemeinsam mit dem Stadtrat der Stadt Zwenkau, den Mitarbeitern der Verwaltung und vielen Partnern große Ziele erreicht oder auf den richtigen Weg gebracht. Deshalb sei mein Dank an all diejenigen gerichtet, die bisher mit mir zusammengearbeitet und mich auf dem Weg bis heute begleitet haben. Ich werde auch weiterhin mit Ihnen und mit meinem Rathausteam unsere Zukunft gemeinsam gestalten.
Ich möchte mich als Bürgermeister auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen des Wahlamtes recht herzlich bei allen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, welche am Wahltag tätig waren, bedanken. Ein Dankeschön geht auch an alle, die die Räumlichkeiten für die Wahllokale zur Verfügung gestellt haben. Durch all Ihr Engagement war ein reibungsloser Wahlverlauf möglich.

fb39f874f010c46a95edd83a318e4cef-1.jpg?f=&_u=150610112216

An dieser Stelle möchte ich nun die Möglichkeit nutzen und Sie wieder bitten, mit Ihrer Stimme (Ihr Plakat, oder einfach nur Ihre Anwesenheit) ein eindeutiges Zeichen gegen einen neuen Tagebau – einem Kiessandtagebau zwischen Zitzschen, Großdalzig, Kitzen, Löben, Klein- und Großschkorlopp und Knautnaundorf zu setzen.

Bei dem geplanten Kiessandtagebau im Nassabbauverfahren sollen 40 Jahre lang auf 174 Hektar bis zu 12 Meter tief unsere Böden geraubt werden. Wertvolle landwirtschaftliche Flächen werden unwiederbringlich zerstört, für ein Versprechen, nach 40 Jahren noch einen naturnahen See auf der anderen Seite der „Weißen Elster" zu erhalten. Derzeit sind bereits über 20% der Kommunalfläche Wasser in Zwenkau.
Der verlustige Ackerboden ist nicht ersetzbar. Er ist wichtig für unsere Landwirte. Wichtig für unsere Mitbürger in den betroffenen Ortsteilen, die um Ihr Umfeld und die Beeinträchtigung der Lebensqualität bangen und über Jahre Lärm, Dreck, LKW-Verkehr, Grundwasseranstieg und den Verlust ihrer Grundstückswerte befürchten.

Kommen Sie bitte am 20.06.2015, 10.30 Uhr, zum Treffpunkt Elsterbrücke bei Zitzschen an der B 186.
Gleichzeitig möchte ich Sie um Verständnis bitten:
Bitte nutzen Sie das Fahrrad oder PKW-Fahrgemeinschaften. Parken Sie nicht auf der Bundesstraße 186. Nutzen Sie Parkflächen am Aussichtspunkt und im Ort Zitzschen.

Mit der Eröffnung des Zwenkauer Sees am 9. Mai 2015 erhielten wir die sogenannte Mastergenehmigung zur Nutzung des Sees, unter anderem auch durch Motorboote mit Verbrennungsmotoren, welche den neuesten EU-Richtlinien entsprechen. Diese Mastergenehmigung soll die Übergangszeit zwischen bereits technisch nutzbarem See und formell verwaltungstechnisch fertiggestellt erklärten See überbrücken und dadurch die wassersportliche Nutzung bereits ermöglichen. Um diese Mastergenehmigung zu erteilen, wurden die verschiedensten Aspekte durch das Landratsamt überprüft. Unter anderem auch sehr intensiv die Betroffenheit von Natur und Umwelt, insbesondere der Bereich des angrenzenden Eichholzes und Auwaldes.
Der Bescheid zur Mastergenehmigung wurde vom Ökolöwe-Umweltbund Leipzig e.V. angefochten. Es werden derzeit durch das Landratsamt die benannten Anfechtungsgründe untersucht und überprüft, ob diese im Widerspruch zur erteilten Genehmigung stehen. Bis zur Klärung wurde die Nutzung des Zwenkauer Sees mit Motorbooten, welche auf Grundlage der Mastergenehmigung den See befahren, ab Dienstag, dem 09.06.2015 untersagt. Es ist zu hoffen und wurde auch vom Landratsamt zugesagt, dass so schnell wie möglich der eingelegte Widerspruch bearbeitet wird. Erst danach ist eine Nutzung des Zwenkauer Sees durch die von der Nutzung derzeit ausgeschlossenen Motorboote wieder möglich. Vom reinen Verwaltungsverfahren ist diese Vorgehensweise richtig, aber für die betroffenen eingeschränkten Nutzer völlig unverständlich. Es bleibt zu hoffen, dass in Kürze die derzeit ausgesetzte Mastergenehmigung wieder Rechtskraft erlangt.

Ihr Bürgermeister
Holger Schulz

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag
Am Wochenende steigt am Zwenkauer Hafen das zweite Beach-Handballturnier der SG Germania. Samstag zeigen die Frauen, was sie drauf haben, am Sonntag kämpft dann die A-Jugend im Sand. Insgesamt treten acht Frauen- und Männerteams an. Beginn ist jeweils um 10 Uhr. Am Samstag ab 20 Uhr Beach-Party.

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Elektromobilität erobert Zwenkau


Am 6. Juni 2015 macht ein Fahrzeugkorso der besonderen Art, ganz ohne Abgase und Motorengeräusche, Station in Zwenkau. Am Nachmittag treffen die Teilnehmer der zweiten „Lipsia-e-motion - die Elektromobilitätsrallye im Herzen Deutschlands" am Stadthafen ein.

Einwohner und Gäste haben dann die Möglichkeit, sich die unterschiedlichen Fahrzeuge nicht nur anzuschauen, sondern auch mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen und bei Probefahrten das elektrische Fahrgefühl auf Roller, Bike, Mittelklasse- oder Sportwagen selbst zu erleben.
Die Lipsia-e-motion ist eine Rallye für jedermann. Die zweite Auflage findet vom 5. bis 7. Juni 2015 statt und steht auch in diesem Jahr unter der Premiumpartnerschaft der Stadtwerke Leipzig. Den Auftakt bildet am 5. Juni um 12 Uhr ein Autokorso um den Leipziger Marktplatz. Zwenkau ist am Samstagnachmittag, dem 6. Juni während der Rallye geplantes Etappenziel. Bis 15 Uhr werden alle Fahrzeuge auf unterschiedlichen Strecken in der Stadt eintreffen und sich an der Mole und in der Hafenstraße aufstellen.
Bei hoffentlich bestem Wetter halten die Gastronomen am Hafen das passende Angebot für die Zwenkauer und ihre Gäste zum Auftanken bereit. Ein Höhepunkt des Stopps in Zwenkau wird die Einweihung eines neuen Ladepunktes für E-Fahrzeuge an der Mole durch die envia M, einer von fünf Hauptpartnern der Fahrt neben dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, der AMI, Grüner Ring Leipzig und der Trurnit Gruppe sein. Auch die Leipziger Volksbank eG begrüßt am 6. Juni ihre Kunden am Stadthafen und lädt alle interessierten Kunden, Einwohner und Gäste recht herzlich ein, mit den Rallyeteilnehmern ins Gespräch zu kommen. Viele der Fahrer kommen nicht aus der Region und freuen sich darauf, in den drei Tagen der Tour Land und Leute kennen zu lernen. Für Initiator und Erfinder der Lipsia-e-motion Lutz Förster waren gerade diese Begegnungen von interessierter Öffentlichkeit und Elektromobilisten ein Grund, die Rallye in Mitteldeutschland aus der Taufe zu heben. Zwenkau bietet sich aufgrund seiner Lage,
Infrastruktur und Gastfreundschaft als interessanter Etappenort der Rundfahrt an. „Wir haben uns sehr über die freundliche Einladung der Zwenkauer Stadtväter gefreut. Können wir doch die vielen großen und kleinen Aktionen im Zusammenhang mit der Einweihung des Stadthafens im Frühjahr mit dem Thema Elektromobilität bereichern. Lassen Sie sich vom lautlosen Fahren einfach begeistern" freut sich Lutz Förster auf die geplanten Aktionen am Kap Zwenkau.

Weitere Infos: www.lipsia-e-motion.com.
Lipsia-e-motion UG

Vorläufiger Zeitplan:

Bis 15 Uhr
• Sukzessives Eintreffen aller Fahrzeuge am Stadthafen
• Sammlung und Aufstellung an der Mole und in der Hafenstraße

Ca. 15.30 Uhr
• Einweihung des neuen Ladepunktes für Elektro-Fahrzeuge an
der Mole durch Unternehmensvertreter der envia M, Chemnitz

Bis 16.30 Uhr
• Zeit für Gespräche und Fachsimpelei mit den Rallyeteilnehmern
und Probefahrten
• Aktion der Leipziger Volksbank eG

Ab 16.30 Uhr
• Gemeinsame Abfahrt der Elektromobile und Rückfahrt zum
Fahrerlager nach Leipzig-Probstheida ins Bruno-Plache-Stadion

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Volle Kraft voraus auf dem Zwenkauer See


Ministerpräsident Stanislaw Tillich eröffnet größtes Gewässer im Südraum / 20000 Besucher beim Hafenfest am Sonntag
Von Ulrike Witt
Das Seen-Kleeblatt im Süden ist komplett: Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat am Samstagnachmittag den Zwenkauer See freigegeben. Landrat Gerhard Gey überreichte Bürgermeister Holger Schulz (beide CDU) zuvor noch die Mastergenehmigung. Damit heißt es auf dem mit 960 Hektar größten See im Leipziger Südraum volle Kraft voraus für alle Bootstypen.
Für die erste Ausfahrt holten sich Kapitän Holger Schulz und Andreas Schmidt, Chef der Sächsischen Seebad Zwenkau (SSZ), eine prominente Crew an Bord. Für die Brücke, keine Frage, Ministerpräsident Tillich. "Ich erinnere mich, als wir mit Bergleuten in den Neunzigern eine Schicht gefeiert haben, und Herbert Ehme seine Pläne für Zwenkau vorstellte. Anders als bei Egon Olsen sind die aufgegangen", so Tillich schmunzelnd zum Alt-Bürgermeister. Aus einer geschundenen Landschaft sei ein wunderschönes Kleinod geworden.
In die Mannschaft wurde auch Klaus Zschiedrich, Chef des Tagebausanierers LMBV, berufen. Er sprach von einem weiteren Meilenstein für sein Unternehmen und dankte allen Partnern, der Stadt Zwenkau, dem Zweckverband Neue Harth, dem privaten Investor SSZ und nicht zuletzt den Financiers, Bund und Land, die bislang 195 Millionen Euro in den See investiert haben. Und mit dem Bau des Harthkanals zum Cospudener See - die Vorbereitungen haben bereits begonnen - steht noch ein millionenschweres Projekt an.
Mit "Glück auf und ahoi", eigentlich Markenzeichen von Schulz, kletterte Gey an Bord. "Danke an alle, die vor 25 Jahren mit dem Kampf gegen den Tagebau diese Entwicklung in Gang gesetzt haben", rief er den Zwenkauern zu. Ausdrücklich lobte er die Rathausbesatzung. "Der Vertrag zwischen Stadt und LMBV war die Basis für den Gemeingebrauch. Mit der Mastergenehmigung ist jetzt alles möglich", betonte der Landrat. Er wünsche sich Zwenkau als lebens- und liebenswerte Hafenstadt.
An Bord holte Schulz auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Der Messestadt gehört ein großes Stück See im Nordwesten. "Wir Menschen vergessen ja so schnell. Vor 20 Jahren war das hier noch eine Mondlandschaft. Es ist ein unglaubliches Glück, dass wir heute diese Freizeitqualität erleben können", so Jung. Er freue sich schon auf den Tag, wenn er vom Zwenkauer Hafen ins Leipziger Zentrum paddeln kann. Und Jung erinnerte mit kernigen Worten an die wichtige Funktion des Zwenkauer Sees als Hochwasserspeicher: "Zwenkau hat Leipzig bei der Flut 2013 den Hintern gerettet. Dafür sollte man auch mal Danke sagen."
SSZ-Chef Schmidt rühmte die Zwenkauer als "geradlinige, offene und zukunftsorientierte Partner", die eigene Ideen hätten und durchsetzen würden. Letzteres bezog sich auf den motorisierten Alleingang im Leipziger Neuseenland. Während alle anderen Städte und der Kreis künftig der Elektromobilität Vorrang einräumen, wollte Zwenkau auf seinem See von Anfang an freie Fahrt auch für Motorboote.
Bestaunt, aber auch kritisch beäugt wurden die gestern beim Hafenfest von zirka 20000 Besuchern. Dank der Premiere der Beach & Boat Live, dem Ableger der Leipziger Wassersportmesse, konnten viele Landratten in Zwenkau Bordluft schnuppern. "Das Interesse ist riesig. Boote verkaufen sich nun mal besser im Wasser als in der Halle", freute sich Aussteller Matthias Heim, der eine französische Beneteau-Yacht mit 115 PS mitgebracht hatte.
Andere Gäste setzten lieber auf ihre Muskelkraft und stiegen am "Goldstrand" ins Paddelboot oder - ganz Gemütliche - im Yachthafen auf die MS "Santa Barbara". Aber auch an Land gab es einiges zu entdecken - per Rad, Minibahn, Kremser oder einfach beim Bummeln über die stürmische Festmeile, wo Spiel, Spaß, Musik und kulinarische Köstlichkeiten lockten.
Getrübt wurde die Stimmung beim Hafenfest nur vom Verkehr: Die (noch) einzige Zufahrt zum Hafen, die Leipziger Straße, war ab Mittag dicht. Trotz Verweis auf Großparkplätze und trotz Shuttlebussen versuchten viele Autofahrer ihr Glück und landeten im Stau.

friendica (DFRN) - Link zum Originalbeitrag

Hafenfest: Buslinie 100 fährt am Sonntag öfter


Zwenkau. Wegen der Eröffnung des Zwenkauer Sees, insbesondere des Hafenfestes am Sonntag, hat die Regionalbus Leipzig ihren Fahrplan am Wochenende aufgestockt. Die Linie 100 verkehrt am Samstag von 11.50 bis 17.50 Uhr und am Sonntag von 8.50 bis 17.50 Uhr zwischen S-Bahnhof Markkleeberg und Zwenkauer Hafen stündlich. Bis zum Hafen verlängert wird die Linie 120.

In Zwenkau sind Sonntag sechs Großparkplätze an der Pegauer und Bornaer Straße, bei Netto Süd, Rewe, Am Breiten Rain, am Waldbad und bei Netto Nord in der Leipziger Straße ausgewiesen. Diese werden von 9 bis 18.30 Uhr von kostenfreien Shuttlebussen bedient, die die Gäste zum Festgelände bringen. uw